Montag, März 1, 2021

4 Tipps für digitales Management

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Digitales Management ist eine Kompetenz, ohne die heutzutage kaum eine Führungskraft auskommen kann.

Dabei geht es nicht nur um Tech Startups oder Softwareentwickler, sondern um alle Firmen, deren Prozesse nicht mehr rein analog ablaufen. Email und Office Suite sind gehören schon lange zum Standardinventar, im letzten Jahr wurden insbesondere Videokonferenzen extrem wichtig und haben auch eingefleischte Technikmuffel dazu gezwungen, sich in Zoom oder Skype einzuarbeiten. Der plötzliche Anstieg der Nachfrage nach Produkten, die das Homeoffice, bzw. die Arbeit im digitalen Raum ermöglichen, geht natürlich zum Großteil auf die Corona-Pandemie zurück. Allerdings geht die Innovation in diesem Feld ohnehin schnell vonstatten, und es ist abzusehen, dass die Digitalisierung des Arbeitsplatzes nach Ende der Pandemie zumindest keinen Rückschritt machen wird. Die wichtigsten Tipps, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und effektiv digitales Management zu betreiben, haben wir hier zusammengetragen.

Aktuelle Software verwenden und IT-Sicherheit bedenken

Einer der schlimmsten Fehler, die man auf dem Weg zur Digitalisierung machen kann, ist das Verwenden von unsicherer Software oder der mangelnde Schutz gegen Viren. Auf allen internetfähigen Geräten sollte regelmäßig ein Virenscan durchgeführt werden. Zudem sollte man nur mit einer verschlüsselten Verbindung surfen. Dies kann ganz einfach durch die Hinzunahme eines VPN-Servers (virtuelles privates Netzwerk) geschehen. Updates werden in der Regel nicht ohne Grund von den Entwicklern veröffentlicht – nämlich weil in der Vorgängerversion Fehler entdeckt wurden.

Eine Strategie zur digitalen Transformation entwickeln

Auch wenn die Innovation im Bereich IT und Cybersicherheit sehr schnell vorankommt, passiert sie nicht automatisch. Und bringt auch nicht automatisch Vorteile. Man sollte darum mit einer Bestandsaufnahme beginnen: Was ist bereits an digitaler Infrastruktur vorhanden? Was wird am dringendsten benötigt? Je nach finanziellen Mitteln kann man so einen Plan ausarbeiten, der nach und nach eine digitale Transformation ermöglicht. Nicht zuletzt handelt es sich dabei aber um einen Zeit-Plan, den neue Geräte und Programme müssen installiert, Kompetenzen erlernt werden.

Neues ausprobieren, aber nicht Überinvestieren

Es gibt unzählige Möglichkeiten, digitales Management zu betreiben. Es gibt unzählige Apps und Programme, die versprechen, den Arbeitsalltag zu erleichtern oder neue Möglichkeiten zu schaffen. Allein für so etwas Einfaches wie Videoanrufe gibt es ein dutzend verschiedene Programme. Der Tipp lautet: Man soll offen sein für Neues, verschiedene Optionen testen – aber nicht Überinvestieren. Man muss nicht ein dutzend Abonnements abschließen, nur um dann festzustellen, dass nur ein Programm benötigt wird. Nicht zuletzt schafft das eine Menge Datenmüll. Die meisten Apps wurden bereits ausführlich rezensiert, was bei Kaufentscheidungen extrem hilfreich ist. Und nicht immer ist eine neue, modische wirklich innovativer als ein älteres Pendant. Publikationen in Buchform, die Tipps und Strategien erläutern, sind nach wie vor nicht zu unterschätzen.

Angestellte teilhaben lassen und Transparenz schaffen

Digitales Management ist keine One-Man-Show. Tatsächlich dürfte die Digitalisierung häufig mit zur Überwindung von Büro-Hierarchien und altmodischen Umgangsformen beitragen. Wer täglich Emails austauscht, spart sich irgendwann das „Sehr geehrte/r…“. Vor solchen Entwicklungen, die ja ohnehin recht kleine Ausmaße haben, sollte man sich nicht fürchten. Und auch wenn es vielleicht überrascht, dass nicht jeder ohne Probleme ein Smartphone bedienen kann, sollte man ein wenig Geduld mitbringen. Zum bereits erwähnten Transformationsplan sollte es z.B. gehören, Fortbildungen zu organisieren. Und da digitale Informationen oftmals schnelllebiger sind als gedruckte, darf man nicht vergessen, die Transparenz hochzuhalten. Ein Projekt kann nur dann gelingen, wenn alle Teilhabenden genau wissen, wie es abläuft, wo Daten zu finden sind und nach welchen Kriterien es evaluiert wird. 

Diese Punkte stecken nur eine grobe Strategie ab. Im Detail ließe sich noch viel hinzufügen, etwa: Training im Umgang mit den wichtigsten Excel-Formeln, effektive Moderationsformen für Videokonferenzen lernen usw. Digitales Management ist eine andauernde und komplexe, aber eben auch eine nahezu alternativlose Aufgabe.

Autor: Rajhu S Goraai ist ein leidenschaftlicher Aktien- und Rohstoff-Researcher, Mitbegründer und Herausgeber führender Business & Tech-Magazine.L

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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