Zone-X maximale Trainingserfolge erreichen

Zone-X bestimmt mittels Atemluft die Trainingszonen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Zone-X doch bitte unseren Lesern kurz vor!
Zone-X ist ein System zur Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik, entwickelt für den Freizeit- und Profisportler.
Es misst die Größen Sauerstoff und Herzfrequenz während des Trainings und steuert das Training basierend auf dem metabolischen Zustand. Somit erreicht der Sportler maximale Trainingserfolge und sein Idealgewicht in kürzester Zeit.

Wie ist die Idee zu Zone-X entstanden? Warum haben Sie sich entschieden ein Startup zu gründen?
Ich bin ambitionierter Hobby Sportler. Nehme laufend an Radmarathons u.a. Veranstaltungen teil. Zur Vorbereitung habe ich bisher Laktattests (stechen ins Ohr) verwendet. Jede Trainingsempfehlung nach Test war komplett anders und meist fiel das Training auch ohne Erfolgserlebnisse aus. Zudem berücksichtigen Trainingsteuerungssysteme, wie Pulsgurte weder die Tagesverfassung noch den Ernährungszustand und somit fällt die Trainingszonenbestimmung teilweise sehr mangelhaft aus.

Mir war es wichtig ein maximal erfolgreiches Training und Idealgewicht in kürzester Zeit zu erreichen. Daher kam mir die Idee zwei signifikante Parameter: HF und Sauerstoff Verbrauch zu messen und daraus automatisiert die Trainingszonen zu rechnen. Die werden beim Training der Tagesverfassung und der Nahrungsaufnahme angepasst. Das Training steuern wir dann über die Ausatemluft und die HF.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Bisher haben wir EUR 600.000.- investiert. Die Größte Herausforderung war dabei die Entwicklung der Messtechnik und der Algorithmen.

Wer ist die Zielgruppe von Zone-X?
Alle die Sport betreiben und besser werden wollen. Von Freizeit- bis Profisportler

Wie funktioniert Zone-X?
Ein Test wird in der Regel an einem Laufband oder einem Fahrradergometer durchgeführt. Dabei wird mit einer niedrigen Belastung gestartet, die dann minutenweise in kleinen Schritten erhöht wird, bis die eigene Leistungsgrenze erreicht ist.
Im Verlauf dieses Belastungstestes wird der Sauerstoffverbrauch durch die Ausatemluft gemessen. Auf der Grundlage dieser Daten kann ZONE-X die individuelle aerobe (AS) und anaerobe Schwelle (ANS) errechnen.
Die ANS ist die maximale Belastung, bei der die Muskeln mit genügend Sauerstoff versorgt werden und das entstandene Laktat vom Körper kompensiert werden kann. Die AS ist die niedrigste Belastungsintensität, bei der ein Anstieg des Laktat-Wertes im Blut gegenüber dem Ruhewert gemessen werden kann.
Wir arbeiten nach einem Messprinzip, das ca. 200 Messungen pro Atemzug zulässt. Dadurch ist es uns möglich, aus den Minima und Maxima eine relative O2 Verbrauchskurve pro Atemzug zu berechnen. Die Relativkurve verwenden wir zur Bestimmung der Turn Points. Das Messprinzip selbst beruht auf optochemische Messungen, wo wir auf der Messmembrane eine Reaktionszeit von ca. 1 ms haben.
Zudem haben wir unsere Analysen um eine VO2 Messung erweitert. Dadurch ist es uns möglich ein direktes Feedback bzgl. des Trainingserfolgs zu erhalten.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für die Startup Show 2 Minuten 2 Millionen beworben haben?
Ich hab die Show im Fernsehen als eine tolle Möglichkeit gesehen erstens das Produkt zu promoten und zweiten seinen interessierten Investor zu finden.

Wie haben Sie sich au die Show 2 Minuten 2 Millionen vorbereitet?
Wir haben den Pitch im kleinen Kreis immer wieder geprobt und die gebrauchte Zeit mitgestoppt und mehrmalig angepasst. Wir haben dabei Wert auf ein einfaches Verständnis des Produktes gelegt.

Sie sind eines der wenigen Startups die es in die Show 2 Minuten 2 Millionen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was hatten Sie sich von der Show versprochen?
Wir waren überzeugt in der Show aufgenommen zu werden da Zone-X eine wirkliche Innovation darstellt. Wichtig war für uns Zone-X einem breiten Publikum vorzustellen.

Ziel der Show „ 2 Minuten 2 Millionen “ ist es, das Startups einen Investor bekommen und ein Deal zustande kommt. Welchen der Investoren hatten Sie im Fokus?
Da hatten wir keine Präferenzen.

Wie war nach der Sendung das Feedback aus der Presse sowie von den Kunden?
Sehr gut. Die Telefone sind heiß gelaufen.

Würden Sie anderen Startup Unternehmen empfehlen sich für Startup Shows im Fernsehen zu bewerben?
Ja, wir würden aber empfehlen, dass nur wirkliche Innovationen vorgestellt werden mit kopieren von Dienstleistungen, Apps usw. kann man sich eher blamieren.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Als Ausrüster und Lieferant für einen OEM Sportartikelhersteller.

Bildquelle Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Leonhard Schütz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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