Samstag, November 27, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Zero Percent, ein Unternehmen rundum einen achtsamen Lebensstil auf pflanzlicher Basis

Stellen Sie sich und das Startup Zero Percent doch kurz unseren Lesern vor!

Aman Gupta: Mein Name ist Aman Gupta – ich bin der Initiator und Gründer von Zero Percent, einem Unternehmen rundum einen achtsamen Lebensstil auf pflanzlicher Basis. Einfach mal „Nein“ zu Alkohol, Plastik, und zu tierischen Produkten sagen, sich besser fühlen und gesünder leben, das möchten wir den Verbraucher:innen leichter möglich machen. Mit unserem Online-Shop, Produkten im Einzelhandel, Restaurants und Hotels sowie künftig in eigenen Concept Stores finden alle, die achtsamer konsumieren möchten, eine optimale Lösung und einen einfachen Zugang. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

AG: Wie so viele Firmengründungen, ist auch Zero Percent das Ergebnis meiner ganz persönlichen Reise. Über die letzten Jahre hinweg wurde meine Motivation, achtsamer zu leben immer größer und so veränderte ich mein Konsumverhalten Stück für Stück. Ich verzichtete auf Milchprodukte und reduzierte meinen Zuckerkonsum. Dann legte ich als Detox-Maßnahme einen alkoholfreien Monat ein. Das fühlte sich so gut an, dass ich im Anschluss einfach ganz mit dem Alkohol trinken aufhörte. Trotzdem bleibt da natürlich ein Verlangen. Besonders in geselligen Runden wollte ich nicht mit einem Glas Wasser dabeistehen und mir fehlte ein „Erwachsenen-Drink“. Und so entdeckte ich die Null-Prozent-Alkohol-Sparte für mich. Gleichzeitig war ich überrascht von der Vielfalt im gesamten Bereich der Produkte auf pflanzlicher Basis und bemerkte, dass es bislang keinen One-Stop-Shop für den achtsamen Lebensstil gibt, der diese besonderen Null-Prozent-Kategorien abdeckt. Die Idee für Zero Percent war geboren.

Welche Vision steckt hinter Zero Percent?

AG: Zero is more – so heißt unser Slogan und der trifft es perfekt. Es gibt mehr Menschen als je zuvor, die etwas in ihrem Konsumverhalten verändern möchten, aber viele tun sich schwer damit anzufangen. Im Alltag soll der Einkauf schnell gehen und Recherchen nach gesunden Alternativen, die dann auch schmecken ist oftmals langwierig. Hier kommen wir ins Spiel – wir haben unsere Hausaufgaben in den vergangenen Jahren gemacht, verschiedenste Marken und Produkte gesucht, gefunden, getestet und die besten unter dem Dach von Zero Percent vereint. Als One-Stop-Shop bieten wir alles für den bewussten Konsum. Von alkoholfreien Getränken über Alternativen ohne Fleisch, Milch, Gluten, Pestizide und Zucker bis hin zu Produkten ohne Mikroplastik. Wir hoffen dadurch, den Zugang zu achtsamen Alternativen zu vereinfachen und auf Dauer zu einem neuen Standard zu machen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Tatsächlich stellte die Geschäftskontoeröffnung eine der größten Herausforderungen dar. Als Tochtergesellschaft einer Finnischen Unternehmensgruppe war das extrem schwer, um nicht zu sagen demotivierend. Erst als wir uns an „Invest in Bavaria“ gewendet haben, kamen wir weiter, dennoch dauerte der ganze Vorgang mehrere Monate. Meiner Meinung nach ist es in Deutschland um einiges mühsamer und langwieriger eine Firma zu gründen, als in vielen anderen Ländern, wo man innerhalb weniger Stunden den Prozess online abschließen kann. 

Die Zero Percent GmbH gehört zur Firmengruppe Third Culture Group mit Sitz in Finnland, an der ich die Mehrheit halte. Seit Juli letzten Jahres haben wir 700.000 Euro in unser Start-up investiert.

Wer ist die Zielgruppe von Zero Percent?

AG: Unsere Klientel ist breit gefächert: Vom neugierigen Verbraucher, der einfach mal etwas Anderes ausprobieren möchte bis hin zu überzeugten Vegetarier:innen, Veganer:innen und Menschen, die verstärkt auf ihre Gesundheit achten (möchten). 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

AG: Wir stehen heute vor allem vor der Schwierigkeit, dass es nicht genügend Produkte und Marken im Markt gibt, um den gestiegenen Bedarf an gesundheits- und verantwortungsbewussten Alternativen zu Alkohol, Milchprodukten, Zucker, Pestiziden, Gluten, Fleisch und Mikroplastik, abzudecken. Die Nachfrage für eine vertrauenswürdige, fachkundige Plattform, die das gesamte Portfolio für einen pflanzenbasierten Lifestyle bündelt, ist groß. Diese Lücke schließt Zero Percent. 

Alle unsere Produkte werden sorgfältig von unseren Expert:innen geprüft und ausgewählt. Nur so können wir die höchste Qualität bei den Zutaten, im Herstellungsverfahren und vor allem beim köstlichen Geschmack gewährleisten. Zu guter Letzt verkaufen wir nur die Produkte, die wir auch selbst konsumieren und unserem eigenen, strengen Anspruch genügen. 

Zero Percent, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

AG: Bei Zero Percent arbeiten wir mit einer Multi-Channel-Strategie, welche die Bereiche Handel, HORECA (Hotels, Restaurants und Catering), Convenience und E-Commerce abdeckt. Dazu möchten wir unseren Kund:innen in Kürze ein physisches Einkaufserlebnis bieten und eröffnen Zero Percent-Concept Stores, die als Supermarkt unser gesamtes Sortiment führen und zusätzlich ein veganes Café-Restaurant sowie eine alkoholfreie Bar anbieten. Unser erster Laden wird Ende des Jahres in Starnberg, bei München, seine Türen öffnen. 

Pflanzenbasierte Produkte liegen im Trend und die ganze Industrie dahinter wächst derzeit rasant, da immer mehr Menschen nach besseren Alternativen suchen. Für uns und unser Geschäft bedeutet das ein großes Entwicklungs- und Expansionspotential. Um ehrlich zu sein, es fällt uns daher schwer derzeit eine Prognose für die nächsten fünf Jahre zu geben. Wir sind seit einem Jahr am Markt, wir haben großes Potential und einen noch größeren Tatendrang. Wir hoffen unsere Zukunft sieht rosig aus. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Jedes Business ist anders und ein fundierter Ratschlag richtet sich nach Entwicklungsstand und Größe der Firma. Aber es gibt einige Dinge, die ich für jedes Geschäft nützlich finde: 

  1. Stellen Sie die Menschen an erste Stelle – Ihre bestehenden Kund:innen, Partner und die ganze Community genauso wie Ihre zukünftigen Kund:innen und Ihr eigenes Team. Das ist der beste Weg, um in den Geschäftserfolg zu investieren und Wachstum voranzutreiben. 
  2. Behalten Sie den Überblick über Ihren Cash-Flow! Besonders wenn Sie Ihr Geschäft aggressiv vorantreiben ist es wichtig ausreichend liquide Mittel zur Verfügung zu haben, um die großen Ausgaben, die das schnelle Wachstum – je nach Branche und Markt – mit sich bringt, auch zu decken.
  3. Finden Sie etwas, wo Sie mit ganzem Herzen dabei sind und achten Sie, drauf Spaß auf Ihrem Weg zu haben!

Wir bedanken uns bei Aman Gupta für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Zero Percent

Kontakt:

Zero Percent GmbH
Ziegeleistrasse 1b
82327 Tutzing

www.zeropercent.de
info@zeropercent.shop

Ansprechpartner: Aman Gupta

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/zeropercent.store
Instagram: https://www.instagram.com/zeropercent.de/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/zero-percent-shop/

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