Auf das Bauchgefühl hören!

Zeppy portable Bluetooth Lautsprecher

Stellen Sie sich und das Startup Zeppy doch kurz unseren Lesern vor!
Gerne, Ich bin Rafael Kubisz, 45 und leidenschaftlicher Produktentwickler und Tüftler. Für Zeppy ist es mir gelungen über die letzten 18 Monate ein extrem positives und engagiertes Team aufzubauen, ohne dem wir jetzt nicht hier wären: Miriam (zuständig für Social Media, PR und Crowdfunding Expertin), Lisa (Grafik und Design), Steve (Langzeit Business Freund von mir und unser Auge und Kommunikator in Asien), Jürgen (unser Kopf für Produktion in Deutschland und unser Materialexperte), Johannes (preisgekrönter Designer und Lead Design für Zeppy) und Gerald (der Mann der alles im Zaun hält, organisiert und strukturiert).

Wie ist die Idee zu Zeppy entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Ich war schon seit vielen Jahren mit der Idee einen schwimmenden Laussprechers quasi schwanger und habe hier immer nach Lösungen gesucht. Zusätzlich bin ich auch kein großer Freund von Kopfhörer, da einen diese so von der Umgebung abkoppeln. Ich wollte ein offenes freies Klangfeld schaffen, dass niemanden um mich stört, und mich nicht abgeschottet.
Die Lösung zu all meinen Problemen, kam dann mit der Entdeckung eines Materials, das all die Eigenschaften mit sich bringt, die ich für meinen Zeppy brauchte. Bis dato wurde es aber noch nie im HiFi Bereich eingesetzt, also machte ich mich auf die Suche nach Herstellern in Europa und wurde fündig.

Kurz darauf kam Steve in Hongkong mit an Bord. Gemeinsam haben wir dann die Produktionsstätte für PCB´s und Audio Speakers ausgewählt. Dann folgte Johannes, der von den neuen Materialien und der ungewöhnlichen Formsprache, als Designer ganz begeistert war. Kurz darauf Jürgen aus Deutschland, Lisa aus Johannes Team und Miriam, die ich zufälligerweise auf der CES in Las Vegas kennen lernte, und last but not least Gerald, um mehr Struktur in die Sache zu bringen. Es war alles zusammen eine sehr spannende Reise mit Höhen und Tiefen, die noch lange nicht beendet ist.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war, dass ich diese Vision hatte, wie Zeppy klingen und funktionieren sollte, aber keine Erfahrungswerte wie ich es zu dem Punkt schaffen sollte. Mit viel Trial & Errors auf allen Seiten, und sehr viel Vertrauen von allen die mich auf dem Weg begleitet haben, ist meine Vision Wirklichkeit geworden. Große Hilfe dabei war Steve der die ganze Entwicklung der Elektronik und der PCB’s übernommen hat.
Finanziert habe ich das bisher privat. Querfinanziert mit anderen Projekten und mit entgegenkommen der Team Mitglieder in Form von Zahlungszielen oder reduzierten Kosten und Gewinnbeteiligungen, oder ähnlichem.

Wer ist die Zielgruppe von Zeppy?
In Prinzip ist Zeppy für jeden, der aktiv ist und einen portablen Lautsprecher braucht. Poolnixen, Wassermänner und auch Segler, da Zeppy schwimmfähig, wasser- und salzwasserresistent ist. Zeppy ist aber auch für diejenigen, die komplett Abschalten möchten, während sie eine „Sound Massage“ genießen. Durch seine Vielseitigkeit ergeben sich ganz unterschiedliche Zielgruppen. Prinzipiell hatten wir aber großartiges Feedback von jung, alt, männlich, weiblich auf z.B.: der Maker Fair in Wien.

Wie funktioniert Zeppy? Wo liegt der Unterschied zu anderen Lautsprechern?
Wir haben bei Zeppy alles anders gemacht als bei anderen Lautsprechern am Market, und dafür auch 7 bis 10 Patente in Aussicht. Die eingesetzten Materialen und der ganze Aufbau von Zeppy sind neuartig und bringen viele Vorteile mit sich. Zeppy ist der erste Lautsprecher, der über das Gehäuse die Klangwellen überträgt und einen so Musik spüren lässt. Die eingesetzte Flachmembran liefert bombastischen Stereo-Sound, der nicht mal durch Wasser beeinflusst wird.

Wir nutzen Bongiovi’s Digitale Power Station um Sound in Echtzeit zu optimieren für sechs unterschiedliche Einsatzbereiche (Music, Movie, Massage, Sound Cloud, Voice und Low Energy). Und Zeppy kann noch einiges mehr.

Warum haben Sie sich für ein Crowdfunding entschieden?
Damit wir eine breite Streuung an Usern finden. Zeppy ist so anders, wir sind überzeugt, dass sich das am besten durch die First Mover verbreitet…aber es ist unglaublich schwer die Funktionen und Features über Text und Bild zu kommunizieren…Wer Zeppy erlebt hat, wird ihn weiter empfehlen!

Wo sehen Sie für sich die Vorteile?
Wir haben vor, portable Audio Produkte wie Lautsprecher und Kopfhörer, und Video Produkte wie VR…komplett neu zu definieren und diese maßgeblich hier in Österreich zu entwickeln und auch in Europa zu produzieren. Nur mit Zeppy alleine haben wir viele Roll Out Möglichkeiten im B2B Bereich, in der der Medizin und im B2C Bereich als Livestyle Produkt.

Was erhalten Investoren?
Auf unserer Indiegogo Crowdfunding Kampagne einen Zeppy oder auch 2 oder 3…und das als erste und um bis zu 60% billiger.
Einen Investor, der Spaß dabei hat eine CE Marke, born in Austria und produced in Europe, mit auf die Beine zu stellen, ein super Team begleiten möchte und Andersartigkeit schätzt, den suchen wir noch.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Was auch immer passiert wir haben die Produktion von zumindest 3000 Zeppys gestartet.

Zeppy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ich würde gerne eine starke Marke wie es sie in den 70er und 80er Jahren aus Europa gegeben hat (Telefunken, Grundig) aufziehen. Ich wünsche mir, dass Zeppy so bekannt wird wie Beats…oder GoPro. Und ich bin davon überzeugt, dass durch Andersartigkeit, dem richtigen Team und etwas Glück zu schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– An die Idee glauben.
– Auf das Bauchgefühl hören.
– Sich mit den richtigen Menschen umgeben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Rafael Kubisz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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