Immer wissensdurstig bleiben!

Zenkit ist ein Projektmanagement Tool

Stellen Sie sich und das Startup Zenkit doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo, mein Name ist Martin Welker. Ich bin der CEO der Axonic Informationssysteme GmbH. Wir sitzen in Karlsruhe, Deutschland. Im Namen von Axonic haben wir bereits 7 Produkte im Bereich Kommunikations- und Produktivitätstechnologie entwickelt. Seit Oktober 2016 ist unser Projektmanagement Tool Zenkit auf dem Markt.

Wie ist die Idee zu Zenkit entstanden?
Bevor wir Zenkit entwickelt haben, haben wir innerhalb unseres Teams selbst Trello genutzt, um Abläufe und Projekte zu organisieren. Wir sind allerdings leider ziemlich schnell an die Grenzen dessen gestoßen, was Trello leisten kann. Anstatt mehrere verschiedene Anwendungen nutzen zu müssen, um Daten aufgabenspezifisch aufzubereiten, benötigten wir ein Tool, das alle wichtigen Funktionen vereint.

Da wir keine andere Software finden konnten, die unseren Ansprüchen genügte, haben wir einfach unsere eigene Lösung dafür entwickelt.

Welche Vision steckt hinter Zenkit?
Ganz kurz und prägnant: Unser Ziel bei Zenkit ist es, Ihnen die Organisation Ihrer Aufgaben, Projekte, ja sogar Ihres gesamten Unternehmen zu erleichtern.

Projektmanagement soll ganz einfach und selbstverständlich von der Hand gehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Schwierigkeit bestand darin, den passenden Zeitpunkt für unseren Markteinstieg zu finden. Als Gründer kann man sich allzu leicht darin verlieren, alle Funktionen des Produkts perfektionieren zu wollen- dann kommt es allerdings nie zu einem Launch. Wir haben uns damals das Ziel gesetzt, Zenkit auf der Bits and Pretzels Konferenz in München 2016 zu veröffentlichen. Das haben wir auch geschafft.

Unterstützt wird Zenkit von unserem Inkubator Axonic. Auf diese Weise bekamen wir die ideale Umgebung bereitgestellt, um zu wachsen und Zenkit zu einem erfolgreichen Produkt werden zu lassen.

Wer ist die Zielgruppe ?
Unsere Zielgruppe ist tatsächlich jeder, der etwas organisieren möchte – egal ob privat oder geschäftlich. Große Konzerne, Start-ups, Freelancer, Agenturen oder private Nutzer. Alle können von Zenkit profitieren. Letztes Jahr haben wir das Zenkit Akademie Programm eingeführt, mit dem Studenten und Non-profit Organisationen Zenkit kostenlos nutzen können. Wir unterstützen sie bei der Organisation ihrer Projekte und helfen ihnen auf diese Weise dabei, etwas zu bewirken.

Wie funktioniert Zenkit?
Egal ob Sie ein CRM System, eine Help Desk Software oder einen Finanzplaner brauchen- Zenkit lässt sich projekt- und aufgabenspezifisch immer passgenau anwenden. In unserem Tool können Sie alle Daten zu Ihren Aufgaben hinterlegen und im Team orts- und zeitunabhängig darauf zugreifen. Zenkit bietet eine vielfältige Palette an Datenansichten, mit denen Sie Ihre Projekte visualisieren und sich so unkompliziert einen Überblick verschaffen können.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wie bereits erwähnt, verfügt Zenkit über einen klaren USP: eine breite Palette an Möglichkeiten, Daten grafisch aufzubereiten. Wir glauben, dass all Ihre Projekte unterschiedlich angegangen werden müssen. “One-size-fits-all”-Lösungen helfen allerdings nicht dabei helfen, diese passgenau zu organisieren. Sie können in Zenkit außerdem mit einem Klick zwischen den einzelnen Datenansichten wechseln und so Ihren Workflow individuell anpassen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In den nächsten Jahren werden innovative Technologie, wie der Digitale Software Zwilling oder Künstliche Intelligenz unseren Markt prägen. Dies wird uns vor ganz neue Herausforderungen stellen, aber vor allem auch wichtige Chancen bieten. Ich glaube, dass diese Technologien auch die SaaS Industrie wesentlich beeinflussen werden. Deshalb arbeiten wir bereits an Wegen, diese Neuerungen in Zenkit zu übernehmen.

Wir erleichtern mit Zenkit bereits heute schon unseren Nutzern das Aufgaben- und Projektmanagement. In der Zukunft wollen wir uns weiterhin darauf konzentrieren, mit Zenkit einen noch größeren Mehrwert zu schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Mein wichtigster Ratschlag: Immer wissensdurstig bleiben! Viele junge Gründer sind davon überzeugt, alles zu wissen und zu können, aber das ist einfach nicht wahr. Diese Denkweise kann sich allzu leicht negativ auf die Zukunft des Unternehmens und des Teams auswirken.

Außerdem glaube ich, es ist wichtig aus Fehlern kontinuierlich zu lernen. Wenn Sie stolpern, lernen Sie etwas daraus und machen es das nächste Mal besser. Wenn Sie Erfolg haben, bleiben Sie bescheiden und fokussieren sich auf Ihr nächstes großes Ziel.

Fürchten Sie sich außerdem unbedingt davor zu scheitern! Niemand hat keine Angst vor Misserfolg, das ist ein Märchen. Ich glaube, die Angst zu scheitern ist ein wesentlicher Teil dessen, wie ein erfolgreicher Gründer denken sollte. Das hilft dabei, in Problemsituationen richtig zu reagieren. Seien Sie sich darüber bewusst, wie schnell Ihr Erfolg wieder vorbei sein kann und tun Sie alles dafür, dass dies nicht passiert.

Ich habe in der Vergangenheit bereits einiges zu diesem Thema geschrieben. Dieser Artikel beispielsweise gibt weitere Anregungen dazu, wie Gründer herausfinden können, wie viel Potential ihre Idee hat.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Martin Welker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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