Glaubt an Eurer Idee

Zeitpulver Smoothiepulver für eine gesunde, vollwertige Ernährung

Stellen Sie sich und das Startup Zeitpulver doch kurz unseren Lesern vor!

Zeitpulver ist weltweit das erste vollwertige Smoothiepulver, das aus echten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Nüssen und Hülsenfrüchten besteht und den kompletten Tagesbedarf an allen Nährstoffen deckt.

Mit Zeitpulver kannst Du in Sekundenschnelle eine gesunde, sättigende pflanzliche Mahlzeit zubereiten. Du musst nur Wasser oder Flüssigkeit Deiner Wahl dazu geben, vermischen und fertig. Du kannst es entweder als Smoothie Bowl löffeln oder als Smoothie trinken.

Und wer steht dahinter?

Robert und Daniel sind die Gründer von Zeitpulver und arbeiten gemeinsam daran, gesunde Ernährung jederzeit und überall für jeden möglich zu machen.
Im Team ergänzen wir uns super: Robert ist der wissenschaftsverliebte Ernährungsnerd, Daniel der Betriebswirt und “Marketingfuzzi”. Doch wir ticken sehr ähnlich: für uns beide spielt Ernährung und Gesundheit eine wichtige Rolle. Wir experimentieren gerne in der Küche, machen viel Sport und verbringen gerne unsere Freizeit in der Natur.

Wie ist die Idee zu Zeitpulver entstanden?

Die Grundidee zu Zeitpulver entstand (wie auch andere Erfindungen so oft ; aus der Not heraus. Während des Studiums hatten wir oft wenig Zeit, etwas gesundes zu kochen, wollten aber auch nicht zu ungesunden Fertiggerichten und Snacks greifen. Da wir auf dem Markt keine Produkte gefunden haben, die unsere Ansprüche erfüllt hätte, hat Robert Zeitpulver entwickelt.

Welche Vision steckt hinter Zeitpulver ?

Unsere Mission mit Zeitpulver ist es, Menschen gesunde, vollwertige Ernährung jederzeit und überall zu ermöglichen. Ganz ohne Kompromisse. Nur aus echten pflanzlichen Lebensmitteln.
Wir wollten eine Mahlzeit kreieren, die die höchsten ernährungswissenschaftlichen Ansprüchen genügt, aber dennoch schneller zubereitet ist als jedes Fast Food.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Produktentwicklung:

Wir haben ein ziemlich komplexes Produkt mit vielen Zutaten. Die optimale Mischung zu finden, so dass das Endprodukt nicht nur die Empfehlungen von unterschiedlichen Ernährungsinstituten erfüllt und den kompletten Tagesbedarf an allen Nährstoffen deckt, sondern auch noch gut schmeckt, war mit viel Rumexperimentieren und Testen verbunden. 

Team:

Den richtigen und passenden Partner zu finden ist gar nicht so einfach. Da muss einiges passen. Die Gründer sollen sich fachlich ergänzen und sich auch gut verstehen können. Ein offener und ehrlicher Umgang ist das A und O. Wenn die „Chemie“ zwischen den Personen nicht gegeben ist, wird das Unternehmen darunter leiden. Gott sei Dank hatten wir miteinander (fast) in allen Bereichen Glück.

Strukturierung und Aufgabenaufteilung:

Wahrscheinlich geht es den meisten Startups ähnlich: Gerade am Anfang wird man von Aufgaben und Projekten überflutet. Man weiss nicht, wohin man greifen,  wo man anfangen soll. Genau dann muss man einen kühlen Kopf bewahren, einen Schritt zurücktreten und Struktur in das ganze System bringen. Projekte und Aufgaben priorisieren und zu diesen einen Verantwortlichen zuzuweisen. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Gründer sich gegenseitig nicht unterstützen müssen. Es geht nur darum, wer den Hut bei den einzelnen Aufgaben trägt. 

Investition und Finanzierung:

Man hört fast überall: Als Startup Gründer musst Du selber „am Herd“ stehen und alles selber machen. Jain. Zu einem gewissen Punkt ist es auch richtig so. Wir haben es jedoch von der wirtschaftlichen Seite betrachtet: Wenn die von uns investierte Zeit deutlich „teurer“ ist als wenn wir dafür einen Dienstleister beauftragen und wir unsere Ressourcen für andere Aufgaben einsetzen, dann haben wir dadurch etwas gewonnen.


Bis jetzt haben wir uns aus eigenen Ersparnissen finanziert, aber wir merken schon, dass wir für die Skalierung des Unternehmens deutlich mehr Kapital benötigen. Deshalb haben wir uns nach Möglichkeiten umgeschaut. Für kommt Investor, Bankkredit und/oder Crowdfunding Kampagne. Die eine schließt natürlich den anderen nicht aus, denn jeder Weg hat seine Vor- und Nachteile.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding entschieden? Wo sehen Sie die Vorteile?

Crowdfunding ist derzeit einer der bekanntesten und beliebtesten Wegen um „etwas“ Kapital zu sammeln. Allerdings glauben wir, dass es dabei mehr darum geht, Bekanntheit für die eigene Marke zu schaffen und eine potentielle Kundenbasis aufzubauen. Dank der Kampagne ist man kontinuierlich in Kontakt mit den Followern, Unterstützern, wodurch man die Möglichkeit hat, engere Beziehungen aufzubauen und aus Interessenten Kunden zu machen. 

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Unser Fundingziel bei der Crowdfunding Kampagne haben wir bei 12000 Euro festgelegt.
Davon werden wir 8000 Euro in die Produktion einer zweiten Charge investieren. Die restlichen 4000 Euro sollen in Marketing & Vertrieb fließen, um unsere Produkte am Markt zu etablieren und ein Netzwerk an exklusiven Vertriebspartnern aufzubauen.
Und natürlich haben wir auch neue Sorten im Kopf, die wir gerne entwickeln möchten.

Wer ist die Zielgruppe von Zeitpulver?

Zeitpulver ist der ideale Mahlzeitersatz für Dich, wenn Du vieles bewegen, Dinge anpacken oder verändern willst und deshalb nicht immer Zeit zur Vorbereitung einer Mahlzeit hast, aber Wert auf gesunde und vollwertige Ernährung legst.

Zeitpulver ist für Dich, wenn Du in Top-Form sein möchtest und weißt, dass Ernährung die wichtigste Grundlage für Deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist.

Ob im Büro, auf Geschäftsreise, beim Ausflug oder zu Hause – Zeitpulver versorgt Dich mit allen Nährstoffen.

Worauf achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?

Heutzutage findet man an jeder Ecke und in jedem Regal Produkte, die den Verbrauchern nur das Beste versprechen. Bis man auf die Zutatenliste guckt. Dann kommt meistens die ernüchternde Wahrheit.

Es gibt leider nur wenige ehrliche Produkte, die auch halten, was sie versprechen. Das wollten wir ändern und bei unseren Kunden durch Transparenz und Ehrlichkeit Vertrauen aufbauen.

Das erreichen wir damit, indem wir unsere Zutaten in guter Qualität (Bio soweit es geht, nur echte Lebensmittel, ohne Chemie und Zusatzstoffe), möglichst regional und natürlich rein aus pflanzlich Quellen zusammenstellen. 

Zeitpulver, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten ein Ökosystem an gesundheitsfördernden „Ready-to-eat-Mahlzeiten“ aufbauen. Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeiten geben, dass sie in diesem Ökosystem je nach Lust, Laune oder Situation auf das für sie bestmögliche und passende Produkt zurückgreifen können. Unser Ziel ist, dass Zeitpulver als Standard und Benchmark für gesunde Ernährung erkannt wird. 

Derzeit haben Pulver-Nahrungsmittel und „Ready-to-eat-Produkte“ einen schlechten Ruf, weil in der Vergangenheit die vielen „0815 Hersteller“ den Namen ruiniert haben. Mit Zeitpulver möchten wir den guten Ruf und das Vertrauen in diese Produkte (wieder) aufbauen. Der Kunde bewegt sich in diesem Produkt-Ökosystem und verwendet die verschiedenen Produkte wann immer möglich, um den Aufwand, den er/sie für eine gute Ernährung treiben muss zu minimieren und gleichzeitig den gesundheitlichen Nutzen zu maximieren.

Unsere haltbaren Produkte werden wir zum einen über den Online-Direktvertrieb vermarkten, zum anderen werden wir Partnerschaften mit Experten im Bereich gesunder Lebensstil (hoch qualitative Fitness-Studios/Personal Trainer, Ernährungsberater etc.) sowie Firmen eingehen, die Wert auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter legen. Einzelhandelsketten stehen nicht auf unserer Liste, denn wir möchten nicht ein Produkt zwischen mehreren im Regal sein (die Besonderheit unserer Produkte kommt beim Kunden nicht zwingend auf den ersten Blick an). Eher denken wir an kleine, inhabergeführte Läden, in denen jeder Kunde ein Gesicht hat, weil hier die Mitarbeiter die Kunden noch beraten, was in unserem Fall wichtig ist, damit der Kunde den Mehrwert hinter Zeitpulver erkennen kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaubt an Eurer Idee

Bleibt hartnäckig dran, lasst Euch nicht verunsichern

Stellt Euch auf lange Tage und kurze Nächte ein. Ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist wie als Eltern ein Kind zu bekommen. Das ist ein 24/7 Job. Es heißt ja auch nicht grundlos „selbstständig“. Man arbeitet selbst und ständig.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Robert und Daniel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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