Dienstag, November 29, 2022

YouTube Ads: Tutorial für 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Dieses YouTube Ads Tutorial klärt dich darüber auf, wie Du im Jahr 2022 wirksame YouTube-Werbeanzeigen gestalten kannst.

YouTube Ads sind auch im Jahr 2022 ein wertvolles Tool, um eine große Zielgruppe zu erreichen. Mehr als eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer monatlich sprechen von einer enormen potenziellen Kundschaft für dein Geschäft. Videos sind eines der effizientesten Mittel, Informationen in kompakter Form zu verbreiten und in der Erinnerung zu verankern. 

Anders als althergebrachte Werbemittel wie TV-Werbeclips ermöglichen YouTube Ads über Call-to-Actions die direkte Kontaktaufnahme. Somit erfährt deine Kundschaft in wenigen Klicks das Wichtigste über das Unternehmen. Damit erweisen sich YouTube Ads als wesentlicher Beitrag zur Kundengewinnung sowie zur Kundenbindung.

YouTube-Ads für verschiedene Zielsetzungen

Je nachdem, welche Zielsetzung du verfolgst, können verschiedene Anzeigen und Gebotsstrategien vorteilhaft sein. Geht es beispielsweise um eine Branding-Strategie und um die Steigerung der Markenbekanntheit, erweist sich die Gebotsstrategie „Maximaler CPV“ als sinnvoll. 

Hierbei hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Anzeigen wie In-Stream (überspringbar und nicht-überspringbar) und Bumpern. Geht es um eine Performance-Strategie, ist die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ vorzuziehen. In diesem Falle solltest du ausschließlich auf überspringbare In-Stream-Anzeigen setzen.

Immer, wenn du eine neue Video-Kampagne in deinem Konto bei YouTube-Ads erstellen willst, kannst du ein bestimmtes Zielvorhaben auswählen. Zu den wählbaren Zielvorhaben gehören unterschiedliche Aspekte wie Umsätze, Zugriffe auf die Internetseite, Leads, Markenkaufbereitschaft, Reichweite oder Markenbekanntheit.

Welche Wahl du triffst, sollte deinem Kampagnenziel entsprechen. Wer etwa die Anzahl der Besucher erhöhen will, profitiert vom Zielvorhaben „Zugriffe auf die Webseite“.

Ebenso sind die auswählbaren Untertypen der Kampagne an den Zielvorhaben ausgerichtet. In Abhängigkeit des Untertypen sind unterschiedliche Formate der Anzeige auswählbar. Damit ist eine noch stärkere Ausrichtung auf das Zielvorhaben möglich. Geht es in erster Linie darum, Besucher zu Kunden werden zu lassen, damit diese einen Vertrag abschließen, empfiehlt sich der Untertyp „Mehr Conversions“.

Branding-Strategie: YouTube-Ads zur Steigerung der Markenbekanntheit

Wer in erster Linie eine Branding-Strategie verfolgt und auf eine Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit setzt, profitiert davon, als Gebotsstrategie den maximalen CPV zu wählen. Diese Gebotsstrategie lässt sich verbinden mit verschiedenen Untertypen wie überspringbaren und nicht-überspringbaren Videoanzeigen. Von der Gebotsstrategie hängt es unter anderem ab, wann und in welchem Umfang Kosten für dich als Werbetreibenden entstehen.

CPV steht als Abkürzung für Cost-per-View. Demnach entstehen hier die Kosten pro Aufruf, sodass du als Werbetreibender nur pro tatsächlichem Aufruf zahlst. Bei YouTube ist als Aufruf definiert, dass eine Person sich ein Video zu mindestens 30 Sekunden angesehen hat, oder zuvor interagiert (geklickt) hat. Im Falle kürzerer Videos gilt ein vollständiges Ansehen als Aufruf. Werbetreibende legen einen CPV fest, den sie maximal zu zahlen bereit sind.

Die möglichen YouTube-Ads Anzeigenformate umfassen

  • Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen
  • Überspringbare In-Stream-Anzeigen
  • Bumper Anzeigen
  • In-Feed-Videoanzeigen

Überspringbare In-Stream-Anzeigen

Überspringbare In-Stream-Anzeigen sind solche Ads, die entweder zu Beginn in der Mitte oder nach dem Video ausgespielt werden. Hierbei ist auch von Pre-, Middle- und Post-Roll-Ads die Rede. 

Es handelt sich um Vollbild-Video-Ads, die Besucher überspringen können. Sie sollten eine Zeitdauer von drei Minuten nicht überschreiben, auch wenn sie grundsätzlich länger sein können. 

Diese Anzeigen werden von einem kleinen Banner begleitet, der oben rechts auftaucht. Der Banner bleibt über die Zeitdauer des Videos eingeblendet (auch nach einem Überspringen des Videos).

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen sind ebenso Vollbild-Ads. Auch diese können vor, während und nach einem Videoinhalt ausgespielt werden. Ihr Unterschied zu den überspringbaren Anzeigen besteht lediglich darin, dass sie grundsätzlich vollständig wiedergegeben werden müssen. 

Da sie nicht überspringbar sind, dürfen diese Video-Ads eine maximale Länge von 15 Sekunden nicht überschreiten.

Als Werbetreibender zahlst du in diesem Falle ausschließlich in Abhängigkeit der Impressionen. Dies bedeutet, dass die Kosten anfallen, sobald die Anzeige ausgespielt wird. Hierbei lässt sich ein CPM-Wert festlegen (Cost-per-Mille, also ein Preis pro 1.000 Impressionen).

Bumper Anzeigen

Eine Alternative sind Bumper Anzeigen, die eine Art kürzere Version der nicht-überspringbaren Anzeigen im In-Stream-Bereich darstellen. Auch hierbei handelt es sich um Vollbild-Videoanzeigen, die sich nicht überspringen lassen. Sie können ebenfalls vor, während oder nach dem eigentlichen Video erscheinen. Sie sind im Unterschied zu den regulären nicht-überspringbaren Anzeigen nur sechs Sekunden lang. Auch im Falle dieser Anzeigen erfolgt eine Abrechnung und Bezahlung nach dem Ziel-CPM.

Performance-Strategie: Conversions optimieren

Wer auf Performance setzt und die Conversions maximieren will, profitiert von der entsprechenden Gebotsstrategie „Conversions maximieren“. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Werbetreibende ab der ersten Impression der Werbeanzeige bezahlen. Hier empfiehlt es sich, auf überspringbare In-Stream-Videoanzeigen zu setzen.

Auch in der Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ funktionieren die überspringbaren In-Video-Ads so, dass sie sich als Pre-Roll, Middle-Roll oder Post-Roll ausspielen lassen. Sie erscheinen entsprechend vor dem Video, in der Mitte des Inhalts oder danach. Auch hier bleibt nach dem Überspringen der Werbebanner eingeblendet.

An dieser Stelle ist die Gebotsstrategie CPV sinnlos. Es bringt also nichts, die Kosten pro Aufruf im Blick zu behalten, da es hier um Performance-Marketing geht. Es stehen entsprechend messbare Conversions im Fokus. Diese machen sich in harten Kennzahlen wie Leads oder Verkäufen bemerkbar. 

Ebenso ist es zu Beginn nicht sinnvoll, auf einen Ziel-CPA zu setzen. Die Cost-per-Acquisition legt einen Maximalpreis für eine vollzogene Conversion fest. Dies ist bei einem frischen Account ohne Daten nicht zielführend, da die Suchmaschine in ihrer Leistung eingeschränkt würde, Kunden aufzuspüren. Diese Zielsetzung erfolgt erst später, sobald die ersten Daten vorliegen. Dann kannst du einschätzen, was eine Conversion durchschnittlich kosten sollte.

Fazit zu Youtube-Ads:

Mit YouTube-Ads findest du ein effizientes Tool, das auch im Jahr 2022 sowie in den kommenden Jahren einen wesentlichen Beitrag zu verschiedenen Marketing-Zielen leistet. Ganz gleich, ob es um die Steigerung der Markenbekanntheit oder um Conversions geht. 

Der Stellenwert der YouTube-Ads wird weiter zunehmen, zumal die Google-Suche visueller wird und eine immer größere Zahl an Videos beinhaltet. Der durchdachte Umgang mit YouTube-Ads erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit und Erfahrung. Wer kontinuierlich damit arbeitet, wird zeitnah einen stabilen Traffic aufbauen und zahlreiche Conversions generieren.

Leitfaden YouTube Werbung schalten

Autor:

Gordon Kuckluck ist Google & YouTube Ads Experte und Gründer der Google Ads Agentur AdsVantage. AdsVantage hat einen ausführlichen Leitfaden YouTube-Werbung https://ads-vantage.de/youtube-werbung-schalten/ erstellt. Dieser geht auf verschiedene Zielsetzungen und Strategien ein und klärt auf, worauf Werbetreibende zu achten haben. 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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