Groß denken! Wie veränderst du die Welt?

youtiful Beauty Involvement – die Meinung der Community zählt

Stellen Sie sich und das Startup youtiful kurz unseren Lesern vor!

youtiful wurde im Januar 2019 von uns, Gerald Heydenreich und Annette Albrecht-Wetzel, gegründet und ist die weltweit erste Beauty Involvement Marke, bei der die Kunden entscheiden, welchen Weg die Marke als nächstes einschlägt, egal ob Produktentwicklung, Innovationen oder Klimaschutzprojekte – die Meinung der Community zählt. Und das Beste daran: Das Involvement unserer Community wird dabei belohnt. Das ist #youtilove!

So bieten wir nur Produkte an, die von unserer Community vorher getestet und geliebt werden. Dies trägt unserer Meinung nach auch indirekt zur weniger Verschwendung von Ressourcen bei. Denn wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz. So sind z.B. unser Unternehmen und alle unsere Produkte klimaneutral. Darüber hinaus halten wir uns bei der Produktentwicklung an eine „Clean-Liste“ die sicherstellt, dass unsere Produkte den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Kosmetikindustrie befindet sich im Wandel, denn längst reicht die Markenbekanntheit für einen langfristigen Produkterfolg nicht mehr aus und der Austausch zwischen Unternehmen und Kunden wird immer wichtiger. Leider gehen viele große Marken nicht auf die Kundenwünsche ein – Produkte werden vermehrt in den Markt gedrängt, ohne dass eine Nachfrage besteht. Vor allem in Zeiten, in denen Überfluss und Nachhaltigkeit zunehmend infrage gestellt werden, führen solche Produkte zu noch mehr Verschwendung.

Genau dem wollen wir mit youtiful entgegenwirken, indem wir unsere Kunden von Anfang an mit einbeziehen und so ausschließlich Produkte auf den Markt bringen, die wirklich gewollt und von den Kunden geliebt werden. Damit wollen wir indirekt zu weniger Ressourcenverschwendung beitragen und die Kosmetikindustrie revolutionieren.

Welche Vision steckt hinter youtiful?

Wir leben in einer Gesellschaft des absoluten Überflusses und werden von dem unglaublichen Warenangebot erschlagen. Dies führt dazu, dass viele Ressourcen für Produkte verschwendet werden, die eigentlich niemand braucht. Wenn wir etwas beim Thema Umweltschutz erreichen wollen, dann ist bereits ein wichtiger Beitrag, weniger zu konsumieren – und zwar eben nur das, was wir wirklich für gut befinden.

Wir haben uns gefragt: Warum bieten wir eigentlich nicht nur das an, was die Menschen wirklich wollen, binden sie in den Prozess der Auswahl, der Entwicklung und des Vertriebs mit ein und belohnen sie für diese Mitwirkung? Und genau das machen wir nun mit youtiful, zunächst im Bereich Beauty, Health und Wellbeing. Wir sind eine Plattform auf der wir kontinuierlich Produkte launchen und in enger Abstimmung mit der Community entscheiden, was angeboten wird. Die Community ist dann natürlich auch der beste Vertriebsweg, weil sie mitentschieden hat, was wir anbieten und dementsprechend überzeugt ist. So wollen wir einen aktiven Beitrag zum Thema Umweltschutz leisten und zudem die Menschen, die uns helfen, die Produkte zu testen, zu bewerten und zu vertreiben, an dem Erfolg von youtiful teilhaben lassen. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir mit diesem Ansatz eine Bewegung starten können, die Kosmetikindustrie nachhaltig zu verändern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben uns zunächst aus eigener Kraft finanziert, doch durch einen Zufall kam dann der Kontakt zu Henkel X zustande, die eine ähnliche Vision teilen. Wir haben schnell gemerkt, dass wir uns gegenseitig gut unterstützen und voneinander lernen können. So konnten wir bereits kurz nach dem offiziellen Launch Henkel als Investor gewinnen.

Eine große Herausforderung war es Hersteller zu finden, die ebenfalls unsere Vision der Produktentwicklung teilen. Denn wir haben für jedes youtiful Produkt eine „Clean List“ erstellt, mit Inhaltsstoffen, die wir niemals für unsere Produkte verwenden werden. Nach langer Suche wurden wir jedoch fündig und können nun alle Prinzipien, die wir uns selbst gesetzt haben, einhalten.

Wer ist die Zielgruppe von youtiful?

Einfach jeder, der bei Beauty Produkten von Anfang an mitreden möchte. Egal, ob Mann oder Frau oder jung oder alt. Jeder, der von unseren Produkten überzeugt ist, kann sich als youti friend registrieren und erhält sogenannte „youti coins“, die sich gegen Rabatte einlösen lassen. So erhalten youti friends unsere Produkte preiswerter als Gegenleistung für ihr Engagement. Wenn sich jemand dazu entscheidet, youti partner zu werden, wird er für seine Mitarbeit in unserer Community sogar finanziell belohnt, da er die Möglichkeit erhält, in seinem eigenen Shop nebenberuflich und bei freier Zeiteinteilung Geld zu verdienen.

Wie funktioniert youtiful? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei uns ist die Meinung unserer Konsumenten maßgeblich und das macht uns einzigartig. Zu jedem Aspekt wird unsere youtiful Community befragt und von Anfang an mit einbezogen. Dabei haben vorab registrierte Mitglieder mehrere Wochen Zeit, die Produkte exklusiv zu testen und zu bewerten. Außerdem setzen wir auf die „Macht der Empfehlung“ die von Anfang an fester Bestandteil der Marke ist. Hierzu haben wir ein einzigartiges Anreizsystem entwickelt, das uns bereits jetzt ermöglich hat, ohne überhaupt einen Euro in Marketing zu investieren, mehr als 300.000 Euro Umsatz zu generieren.

Aber auch bei der Entwicklung unserer Produkte wollen wir Vorreiter sein und so ist unser oberstes Gebot die Einhaltung klarer Prinzipien. Alle youtiful Produkte sind klimaneutral, tierversuchsfrei sowie dermatologisch getestet. Zudem verzichten wir auf gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe, Parabene, Mineralöle und wasserunlösliches Mikroplastik. Gemeinsam mit ClimatePartner gleichen wir außerdem unseren CO2-Fußabdruck aus und unterstützen ein Projekt von Plastic Bank auf den Philippinen zur Reduzierung von Plastik in den Weltmeeren.

Wie ist das Feedback?

Wir sind überwältigt von dem hohen Involvement der youtiful Community und hätten nicht direkt zum Start mit einer so hohen Anzahl an Bewerbungen als Produkttester gerechnet. In nur drei Monaten konnten wir bereits mehr als 1.000 youti partner generieren. Durch die Partnerschaft mit Henkel merken wir zudem, dass auch der Markt bereit für eine Beauty Revolution ist.

youtiful, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen mit youtiful ein Umdenken in der Beauty Industrie schaffen und so soll youtiful als weltweit erste Beauty Involvement Marke auch die größte Beauty Community der Welt werden. Wir sind überzeugt, dass wir bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen sind und wer weiß, vielleicht können wir in fünf Jahren bereits europäisch oder sogar global expandieren!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Groß denken! Wie veränderst du die Welt?
  2. Eine klare Vision entwickeln, der du treu bleibst.
  3. Transparent sein – zu deinen Kunden, Mitarbeitern und Partnern.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Gerald Heydenreich und Annette Albrecht-Wetzel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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