Redet so früh und mit so vielen es geht über eure Idee, um euch wertvolles Feedback zu holen

YANA: Soziales Netzwerk mit relevantem und lokalem Content für alle Interessen

Stellen Sie sich und das Startup YANA kurz unseren Lesern vor!

Wir wollen mit YANA Facebook & Co. den Kampf ansagen! Social Media sind schon lange nicht mehr „social“, sondern nur noch ein unglaublich oberflächlicher Kampf um Likes und Follower. Es geht den Netzwerken überhaupt nicht mehr darum, Content für die eigenen User zu liefern, der für sie auch wirklich relevant ist. So rufen User mit teilweise sehr relevanten Inhalten in die Welt ohne gehört zu werden. Genau das wollen wir ändern. YANA-User bestimmen selbst, wo auf der Welt und von wem sie gehört werden und finden gleichzeitig Gleichgesinnte. 

Ganz egal ob Gaming, Backpacking oder Schwangerschaft – mit der App bieten wir wirklich relevanten und lokalen Content für jedes Hobby, jede Leidenschaft und jede Lebenssituation. Das schaffen wir, indem wir alle Interessensgebiete in einzelnen Communities bündeln. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir treiben Ideen, an die wir glauben, schon immer leidenschaftlich nach vorne. Natürlich braucht es dafür auch eine Portion ‚Gründermut‘. Aber da sind wir zwei schon ziemlich erprobt: In unserer Agentur für User Experience Design, Development & Branding  borntocreate arbeiten wir schon lange Seite an Seite. 

Welche Vision steckt hinter YANA? 

Wir wollen unseren Usern nicht nur eine Plattform für wirklich relevanten Content bieten, sondern auch endlich als erstes Social Network wirklich die reale und digitale Welt vernetzen. Und zwar für jeden, egal wie speziell seine Interessen sind. 

Facebook, Instagram und Co. können einem Anime-Fan nicht sagen, wo der nächste Gleichgesinnte ist. YANA kann genau das, sobald wir genügend User haben. Gerade für spitze Themen ist unsere App deshalb unglaublich spannend.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir glauben fest daran, dass wir mit YANA großen Erfolg haben werden. Es ist schon lange zu sehen, dass viele Nutzer Facebook und Instagram immer stärker den Rücken kehren. Und Instagram testet sogar, öffentlich keine Likes mehr anzuzeigen. Daher haben wir schon einen mittleren sechsstelligen Betrag an Eigenkapital investiert. Wir sind aber für weitere Investoren und strategische Partner offen.

Wer ist die Zielgruppe von YANA?

Das ist nicht allzu schwer: Jeder. YANA bietet jedem Mehrwerte, der Hobbys, Leidenschaften oder Lebenssituationen mit anderen teilen möchte oder aber auch nur passiv nach Informationen und Inspiration dazu sucht. Wir haben allerdings natürlich eine genaue Zielgruppenanalyse gemacht. Diese hat gezeigt, dass YANA vor allem für Menschen in sehr kleinen Subkulturen einen hohen Nutzen bietet.  

Aber auch sehr alltägliche Dinge, wie: „Wie lang ist gerade die Schlange am Flughafengate?” könnten sehr praktisch werden. Wir sind verdammt gespannt, ob und was unsere Community daraus macht.

Wie funktioniert YANA? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Gegensatz zu den meisten anderen Social-Media-Apps setzen wir mit YANA auf Relevanz statt auf Selbstdarstellung. Die User können selber entscheiden, wo auf der Welt und für welche Themen sie sich Content anzeigen lassen möchten. Das macht den Content wirklich relevant für die aktuelle Situation unserer User. Wir orientieren uns dabei an der Weltkarte, auf der wir alle leben. User können dort die Region frei einstellen, aus der sie Inhalte sehen möchten.   

Unter „Shouts“ können sich User zu den jeweiligen Themen regional austauschen – sie können also wirklich sprichwörtlich digital in die Welt rufen und bestimmen, wo und von wem sie gehört werden. Für die ausgewählte Region werden unter „Places“ gleichzeitig themenbezogene Orte wie z. B. Bars oder Ausflugsziele angezeigt, die von anderen Usern empfohlen wurden. Demnächst schalten wir außerdem eine Privatnachrichtenfunktion  frei. 

Wir haben YANA weltweit gelauncht und lassen unseren Nutzer aktuell erst einmal die Wahl zwischen Deutsch, Englisch und Spanisch. Das coole daran ist gleichzeitig, dass wir Splittergruppen ausschließen können, da die themenbezogenen Communities von YANA verwaltet und in die einzelnen Sprachen der App übersetzt werden. Für jedes Thema gibt es also nur eine einzige, weltweite Community. So erleichtern wir langfristig das Finden von relevanten Inhalten und bleiben übersichtlich. Falls ein Thema mal noch nicht vorhanden ist, kann übrigens jeder User die entsprechende neue Community dafür unkompliziert anfragen. 

Wie ist das Feedback?

Seit Anfang September ist unsere Open-Beta-Version im Google Play Store verfügbar. In der App selber haben wir zu Beginn prominent einen Feedback-Reiter eingebunden und arbeiten gute Ideen gerade mit Hochdruck ein. Hieraus ist zum Beispiel die Aufteilung in Shouts und Places entstanden. Da wir technologisch sehr schlank aufgestellt sind, können wir auch solche komplexen und tiefgreifenden Änderungen unglaublich schnell umsetzen. 

YANA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell setzen wir das Feedback unserer ersten Nutzer sowie unsere eigenen Ideen nach und nach um. Voraussichtlich ab November kann YANA beispielsweise auch im iOS-Store heruntergeladen werden und es folgt eine Privatnachrichtenfunktion, die den direkten Austausch zwischen unseren Nutzern ermöglicht. Demnächst planen wir außerdem, Postings auf der Weltkarte – je nach vorher festgelegter Community sowie der Region – anzeigen zu lassen. Zudem soll die Erstellung von temporären Orten in Beiträgen, zum Beispiel für spontane Verabredungen, bald folgen. Langfristig wollen wir aber nichts anderes als ein globaler Konkurrent zu Facebook und Instagram zu sein! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Top Benchmarking betreiben – klare Bedarfsanalyse, klare UX und klare Markenpositionierung
  2. Strategische Partner und Multiplikatoren frühzeitig ins Boot holen und deren Netzwerk nutzen
  3. Kommunikation – Redet so früh und mit so vielen es geht über eure Idee, um euch wertvolles Feedback zu holen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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