Zielstrebig sein, offen bleiben und nie verzweifeln

YAIR bringt Künstler, Galerien, Kunstförderer und Sammler zusammen

Stellen Sie sich und das Startup YAIR kurz unseren Lesern vor!

Wir sind zwei Gründer, die aus den Bereichen Technologie, Kunst, Vertrieb und Marketing kommen. Lovis Leonardo Lüpertz und Florian Braeunig. YAIR ist eine Plattform, auf der Medien-Künstler und eine neue Generation Galerien, Kunstförderer und Sammler zusammenkommen, um über eine Art Crowdfunding neue Kunstprojekte zu ermöglichen und diese als artwork tokens zu verkaufen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben beide durch die eigene Begeisterung für Kunst und neue Technologien entschieden, mit unserer Kreativität zu einer positiven Veränderung der aktuellen Situation auf dem Markt der digitalen Kunst beizutragen.

Welche Vision steckt hinter YAIR?

Medienkunst hat wahnsinnig viel ungenutztes und rohes Potenzial. Unsere Vision ist es, einen neuen Standard für Medienkunst zu etablieren und gleichzeitig den bislang exklusiven Kreis des Kunstmarktes damit potenziell zu öffnen. Wir wollen den Zeitgeist von Medienkunst fördern und bestehende Grenzen erweitern. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Den Kunstmarkt potenziell zu demokratisieren ist kein leichtes Unterfangen. Ob wir das schaffen können, liegt daran, ob es von der Masse der Kunstbegeisterten angenommen wird. Allerdings steckt der Kunstmarkt in einer Krise und eine Lösung für Künstler, Sammler und Galerien wird dringend gebraucht.

Gefördert haben unseren Weg bereits mehrere Angels wie Heiko Hubertz (Bigpoint, H2 Investments, Whow Games), Gregory Ingram und Francis Louvard (Thunderbolt Capital) und Pioniere der Blockchain Szene wie Aeternity Blockchain über Aeternity Ventures.

Wer ist die Zielgruppe von YAIR?

Künstler, insbesondere jene die mit digitalen Medien arbeiten. Galerien, Kunstsammler und kunstbegeisterte Menschen, die ein wahres Interesse an Kunst haben und diese fördern wollen. Menschen, die mit Begeisterung aufregende neue Wege mit unserer Plattform und Künstlern bestreiten wollen und die mit einer gesunden Neugier und “out of the box”-thinking aktiv durch ihr Leben gehen.

Wie funktioniert YAIR? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Konzept erlaubt es den Künstlern, ihre Förderer mit Genussrechten an dem dabei entstehenden geistigem Eigentum über Blockchain gesicherte Tokens zu beteiligen. YAIR ist damit einer der ersten Unternehmen weltweit, die sich der Lösungsfindung des Medienkunst-Dilemmas annimmt und dabei eine radikale und neuartige Lösung anbietet, welche sich komplett von dem alten Modell der künstlichen Verknappung entfernt. Neue Kunst und Medien brauchen neue Wege und die vielseitige Nutzbarkeit und Kopierbarkeit ist das wahre Potenzial dieser Kunst, welche bisher fälschlicherweise durch die künstliche Verknappung der Kunst-Editionen verhindert wurde. Kunst muss aber nicht verknappt werden, um ihre Exklusivität zu wahren.

YAIR bringt Künstler, Galerien, Kunstförderer und Sammler zusammen

Wie ist das Feedback?

Wir konnten bereits einige größere Namen der Kunstwelt für eine generelle Zusammenarbeit gewinnen und letzte Woche hatten wir über unsere Ausstellung “UNLEASH” auf der Ars Electronica “out of the box” 2019, wo wir die große Ehre hatten, im Mariendom zu gastieren, wo wir Julius von Bismarck, Yan Lei, Robert Montgomery, Maria Marshall und Wu Juehui ausgestellt haben. Es gab viel gutes Feedback von Sammlern, Kunst begeisterten Besuchern, Galeristen und Künstlern. 

Insgesamt haben wir bereits über 60.000 Euro für neue Kunstprojekte gesammelt und über unsere auf der Veranstaltung gelaunchte App, welche für IOS und Android erhältlich ist, das Kunstwerk Bit Tower des chinesischen Künstlers Wu Juehui aus Beijing über die Plattform finanziert und so den Aufbau des Kunstwerkes ermöglicht.

YAIR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Einen neuen Standard für Media Art erfolgreich für den exklusiven zeitgenössischen digitalen Kunstmarkt zu etablieren, um damit eine neue Grundlage und Chance für eine neue Generation von Künstlern in diesem Markt zu ermöglichen.

In fünf Jahren werden wir unser Ziel erreicht haben und mit viel Elan im Dienste der Kunst unterwegs sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zielstrebig sein, offen bleiben, nie verzweifeln

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Lovis Leonardo Lüpertz und Florian Braeunig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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