Habt auch Mut, Fehler einzugestehen!

XPAY bietet personalisierbare Prepaid-Kreditkarte inklusive Bezahl-Backend

Stellen Sie sich und das Fintech XPAY kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Marcus Sahanek, seit über 25 Jahren arbeite ich in der Kreditkartenbranche. Mit XPAY haben wir ein Unternehmen ins Leben gerufen, dass die Erfahrungen aus dem Paymentbereich mit moderner Kundenbindung verknüpft. 

XPAY bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen ein kostengünstiges Tool zur Kundenbindung in Form einer personalisierbaren Prepaid-Kreditkarte inklusive Bezahl-Backend. Wir geben Unternehmen die Möglichkeit im Bezahlprozess an gut sichtbaren Positionen automatisierte Werbemöglichkeiten einzublenden. Anders gesagt: Der Kunde zahlt – und bekommt unmittelbar eine Transaktionsbestätigung mit einem individualisierbaren Werbefenster. XPAY wurde im Mai 2016 gegründet und beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

XPAY wurde im Mai 2016 von Denis Raskopoljac und Christian Heimbach gegründet. Sie haben mich im Jahr 2018 aufgrund meiner langjährigen Erfahrung im strategischen Management, Prozessentwicklung und CRM als Geschäftsführer dazu geholt.

Welche Vision steckt hinter XPAY?

Für viele mittelständische Händler stellt sich in Zeiten der Digitalisierung die Frage: Wie kann ich meine Kunden sinnvoll und mit kleinem Budget an mich binden? Aus unserer Sicht ist der Bezahlmoment einer der wichtigsten Kontakt- und Kommunikationspunkte zwischen Verkäufer und Käufer. Genau daran knüpfen wir an und haben ein Kundenbindungsprodukt für kleine und mittelständische Unternehmen aufgebaut. Mit der Technik von XPAY kann der Kunde im Nachgang zu einer Zahlung automatisiert beworben werden – insbesondere im Offline-Handel.

Bei der Entwicklung der White-Label-Lösung war uns besonders wichtig, dass den Partnerunternehmen so wenig Mehraufwand wie möglich entsteht und die Programme mit bestehenden Kundenbindungsprogrammen kombinierbar sind. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wenn man ein so universell einsetzbares Tool, wie das unsere entwickelt, gehört zu einer der größten Herausforderungen auf jeden Fall der Markteintritt als solcher. Nahezu jede Branche kann von einem Kundenbindungstool wie der XPAY-Card profitieren – wo also ansetzen? 

Seit Beginn nutzen einige Finanzdienstleister unsere Paymentlösung als Whitelabel-Modell, was uns seither finanziell unterstützt. Außerdem haben wir einen guten Puffer: Investiert haben die Familie Oetker, die Dr. Lassmann Invest GmbH und die HDVV Group.

Wer ist die Zielgruppe von XPAY?

Unser Geschäft ist sozusagen B2B2C: Wir richten uns an alle kleinen und mittelständischen Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und Hotellerie sowie mit Sportvereinen, die sich mit der personalisierten Kundenkarte wiederum an ihre Kunden richten. Über unser Tool können sie Rabatte, Aktionen oder auch schlicht Werbung über unser Tool an ihre Endkunden bringen, dass darüber hinaus wie eine reguläre Prepaid-Kreditkarte nutzbar ist. 

Wie funktioniert XPAY? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

XPAY bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine gebrandete Prepaid-Mastercard im Unternehmensdesign, die als modernes Kundenbindungs- und Marketinginstrument dient. Auf Basis vorkonfigurierter Fertigungsmethoden stellt XPAY mit seiner XPAY CARD ein White-Label-Programm zur Verfügung, das komplexe und zeitaufwändige regulatorische Prozesse ablöst, die bisher beim Aufsetzen eines Kartenprogrammes nötig waren.  

Unternehmen haben die Möglichkeit, nicht nur die XPAY CARD selbst, sondern auch die Banking-Software und die gebrauchsfertige Karten-Bestellseite im eigenen Design zu gestalten

2019 führt XPAY zudem ein Kundenbindungsprogramm ein, um das Angebot noch attraktiver für den Endkunden zu machen. Mittels der Prepaid-Karte und der XPAY Banking-Software können die teilnehmenden Unternehmen ihren Kunden Bargeld-Gutscheine und andere Prämien bereitstellen. Ein durchdachtes Customer Communication Tool und neuartige Gamification-Ansätze, die die Einsatzhäufigkeit der Prepaid-Karte steigern sollen, runden das Angebot ab. Das XPAY System erfordert keinen Eingriff in bestehende technische Systeme und ist innerhalb von vier Wochen ab Bestellung einsetzbar.

Wie ist das Feedback?

In der kurzen Zeit, in der wir mit XPAY am Markt sind, konnten wir bereits über 50.000 Endkunden von unserem Produkt überzeugen und verzeichnen sowohl seitens des Handels als auch der Verbraucher eine hohe Zufriedenheit. Bekommt der Verbraucher interessante Werbung von ihm persönlich bekannten Unternehmen, ist die Akzeptanz enorm hoch.

XPAY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen unser Kundenbindungs-Tool weiter ausbauen. Überall muss bezahlt werden, die Einsatzmöglichkeiten sind also mannigfaltig. Wir wollen in den nächsten Jahren große Partner ansprechen, die unsere Lösung als White Label verwenden: Einkaufspassagen, Autohäuser, Hotelketten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Verzettelt euch nicht mit Kleinigkeiten wie Name oder Brand bevor euer Produkt nicht steht. Produktentwicklung hat Prio 1. 
  2. Geht auf eure Zielgruppe zu und befragt sie, justiert euer Produkt entsprechend. 
  3. Habt auch Mut, Fehler einzugestehen. wenn ihr im Laufe der Produktentwicklung merkt, dass es nicht das richtige Produkt ist, dann schließt damit ab und widmet euch neuen oder anderen Themen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marcus Sahanek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.