Je besser das Team, desto besser!

Auf Xavin können Vereine große Projekte finanzieren

Stellen Sie sich und das Startup Xavin doch kurz unseren Lesern vor!
Xavin ermöglicht Vereinen die Finanzierung großer Projekte, was ohne uns für viele Vereine nur noch schwer möglich ist. Über unsere Plattform können Vereine einfach, schnell und unkompliziert günstige Darlehen von Mitgliedern und Unterstützern aufnehmen, um große Bauvorhaben zu finanzieren.

Wie ist die Idee zu Xavin entstanden?
Im Inkubatorenprogramm Activatr der Pioniergeist GmbH hat sich das erste Xavin-Team gefunden und wir wollten Anlegern eine Möglichkeit eröffnen, Geld sinnvoll und transparent in ihrer Region anlegen zu können. Anleger suchen zunehmend nicht nur Rendite, sondern wollen auch, dass ihr Geld in sinnvolle Projekte fließt. Vereine sind der regionale Identifikationsfaktor schlechthin und stehen heutzutage vor gewaltigen Herausforderungen, gerade im finanziellen Bereich. Hier haben wir die Möglichkeit gesehen, schnell in den Markt eintreten zu können und einen Impact zu erzeugen.

Welche Vision steckt hinter Xavin?
Wir wollen Vereine fit für die Zukunft machen! Rückläufige Mitgliederentwicklungen, marode Infrastruktur, kommerzielle Konkurrenz, oder die zunehmende Anforderung an das Ehrenamt. Vereine sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Wir glauben an die wichtige gesellschaftliche Rolle von Vereinen und begleiten diese in eine großartige Zukunft. Mit unserer Plattform unterstützen wir Vereine zunächst beim Allerwichtigsten, der Realisierung einer modernen und zeitgemäßen Infrastruktur.

Denn die bildet das Fundament stabiler Mitgliederzahlen und einer gesunden Vereinszukunft.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war der praktische Beweis unserer Hypothesen mit realen Projekten. Im Bereich Finanzierung und Geldanlage spielt Vertrauen eine immense Rolle und das muss man sich als Startup hart erarbeiten.

Wir hatten aber das Glück einen starken Corporate Partner, nämlich die Landesbank Baden Württemberg, an unserer Seite zu wissen. Neben finanziellen Mitteln haben wir so auch Zugriff auf weitaus wichtigere Ressourcen erhalten, z.B. Bank Know How, ein riesiges Netzwerk sowie eine starke Partnermarke. Nicht zuletzt hat sogar unsere Mitgründerin Nina Gladen den Sprung aus der Bank in die Ungewissheit unseres Startups gewagt!

Seit Juni 2018 sind wir nun eine eigenstädnige Gesellschaft und stehen nun kurz vor unserer nächsten Finanzierungsrunde für die wir drei Investoren gewinnen konnten.

Wer ist die Zielgruppe von Xavin?
Vereine mit eigener Infrastruktur (Vereinsheim, Sportstätten, Grundstücke etc.) und einer Mitgliederstärke ab 100 Mitgliedern.

Wie funktioniert Xavin?
Super simpel – der Verein präsentiert sein Vorhaben auf unserer Plattform – bspw. den geplanten Bau eines neuen Tennsiplatzes. Mitglieder und Unterstützer können dem Verein mit nur wenigen Klicks ein Darlehen beliebiger Höhe gewähren. Der Verein zahlt dem Anleger das Geld dann nach der Laufzeit mit einem kleinen Zins zurück.

Welche Vorteile bietet Xavin? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wir erweitern den Finanzierungsmix von Vereinen und ermöglichen häufig erst die Realisierung großer Bauvorhaben. Wir sind die einzige Plattform, die neben einem finanziellen Anreiz (Zins) auch eine emotionale Rendite der Anleger anvisiert. Vereine erhalten so günstigere Darlehen, als es auf anderen Plattformen überhaupt möglich wäre.

Xavin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst fokussieren wir ganz klar den Vereinsmarkt. Unsere Produkten sollen Vereine in die Lage versetzen, ihre Zukunft proaktiv und positiv gestalten zu können.

In 5 Jahren ist durchaus denkbar, dass wir unser Produkt- und Kundenspektrum erweitert haben und etwas breiter aufgestellt sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipp 1: Gerade zu Beginn mehr Customer Development, weniger Product Development.
Tipp 2: Alleine ist kacke! Je besser das Team, desto besser!
Tipp 3: Es gibt keine Erlösung! Wer den Weg nicht genießen kann, sollte etwas anderes tun!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Ungerer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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