Das Team muss passen, um konstruktiv auch Tiefs zu durchschreiten

XAVENDOS: Die perfekte Reise von der Planung bis zum persönlichen 360 Grad Video

Stellen Sie sich und das Startup XAVENDOS kurz unseren Lesern vor!

Patrizia und Udo haben sich über eine Gründerplattform kennengelernt.

Patrizia: Ich bin 33 Jahre, war Spitzensportlerin, und bin seit mehreren Jahren im eCommerce tätig. Selbst etwas in die Hand zu nehmen und zum Erfolg führen ist mir im Blut.

Udo: Ich bin 62 Jahre, fühle mich aber noch immer energiegeladen, so dass ich statt ans Aufhören lieber an den Aufbau von etwas Neuem gehe.

Beide: Wir wollen mit einer völlig neuen Plattform für Reisende da ansetzen, wo alle bisherigen (Buchungs-)Plattformen nichts anbieten: Bei der Planung.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollen mit einem Software-Produkt erfolgreich am Markt agieren. Da ist es selbstverständlich, dass wir ein Unternehmen gründen.

Welche Vision steckt hinter XAVENDOS?

Wir wollen einmal der führende Player bei der Reiseplanung werden. Und das weltweit. Und dann … Natürlich sprudeln bei uns die Ideen. Aber es ist ja allgemein bekannt: Auch eine große Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir starteten mit einer ganz anderen Idee, haben einen Prototypen am Markt getestet, und haben gleich mal vernichtendes Feedback bekommen. Das war nach einem halben Jahr. Dann haben wir uns erneut hingesetzt, aufgeschrieben was uns motiviert und was unsere Stärken sind, und kamen aus dem Tal mit etwas Neuem heraus, unserer Reiseplanung. Das Feedback ist bis heute motivierend: anfänglich Skepsis „schon wieder eine Buchungsplattform“, aber dann nach 10 Minuten Vorführung werden wir immer gefragt, „wann kann ich das haben?“.
Wir bootstrappen, arbeiten mit Software-Freelancern zusammen, und finanzieren die Programmierung aus eigener Tasche. Denn wir selbst wollen schnell und fokussiert an der Spezifikation bleiben.

Wer ist die Zielgruppe von XAVENDOS?

Auch das war ein schneller Lernprozess: Wir stellten unser Produkt eigentlich Privatpersonen vor, die aber häufig gleichzeitig Unternehmer waren (auch Startup-ler). Und in den allermeisten Fällen war die Reaktion „beruflich würde ich es sofort einsetzen“. Also ist jetzt unsere erste Zielgruppe KMU (Klein- und Mittelständische Unternehmen).

Wie funktioniert XAVENDOS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Software wird als Service im Web angeboten und ist natürlich auch mobil verfügbar. Sie unterstützt unsere Nutzer auf intuitive Weise bei dem, was sie sonst per Mail, Chat, Messenger und sogar noch auf dem Papier in der Planungsphase notieren. Und diese Info mit Chef, Kollegen, Reisebüro, Kunden etc. teilen. Je komplexer die Reisen oder je mehr Mitreisende, desto höher der „Pain“ und desto größer meistens das Chaos. Daher ist unser Motto: Wir bringen Ordnung ins Chaos

XAVENDOS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Ziele sind hoch, die Realität meist anders. Deshalb wollen wir so schnell wie möglich an den Markt, um agil und an den Bedürfnissen orientiert weiterzuentwickeln. Wir wollen auf jeden Fall in fünf Jahren schon „wer sein“, der wahrgenommen wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gerade eine sehr aktuelle Frage: Wir wollen unser Team erweitern. Und wir erkennen: Das Team muss passen, um konstruktiv auch Tiefs zu durchschreiten. Dann schnell auf den Punkt kommen. Und immer Fakten, Pros und Cons auflisten, um ein gemeinsames Bild zu haben, und darauf basierend schnelle Entscheidungen zu treffen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Patrizia und Udo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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