WORKTENDER schnell und unkompliziert Nebenjobs finden

WORKTENDER die App für Studenten und Minijobs

Stellen Sie Ihr Startup Unternehmen WORKTENDER doch kurz vor!
Worktender ist eine App um Studenten schnell und unkompliziert Nebenjobs zu vermitteln – sowohl für den Bewerber als auch für den Arbeitgeber. Der Fokus unseres Produktes liegt auf der Einfachheit. Bewerber müssen nicht ellenlange Profile erstellen um sich als Aushilfe in einem Café zu bewerben. Ein Foto vom Lebenslauf enthält für die meisten Arbeitgeber ausreichend Infos. Ebenso muss der Arbeitgeber sich nicht per App durch die Bewerber wühlen, sondern bekommt alle Bewerbungen bequem per E-Mail. Und das auch noch kostenlos. Für Studenten und Nebenjobs muss der Prozess nicht kompliziert sein.

Wie ist die Idee zu WORKTENDER entstanden und wie haben Sie sich als Team zusammengefunden?
Max und ich kennen uns ursprünglich vom Basketball. Max unterstützte schon damals einige Unternehmen im Social Media Marketing während ich parallel zum Studium für eine digitale Werbeagentur arbeitete – so haben wir dann auch beruflich schnell gemeinsame Interessen entdeckt.

Als sich Max damals über unübersichtliche Mails mit Jobangeboten einer Promotionagentur beschwerte, entstand die Idee das Problem per App zu lösen. Wir hatten beide bereits Erfahrungen mit Studentenjobs gesammelt. Und gerade wenn die Kasse sehr knapp war, war es oft schwer und mühsam kurzfristig einen Job zu bekommen der sich neben dem Studium managen lässt.
Von da an war die Idee geboren, und ließ uns nicht mehr los. Also entwickelten wir sie in etlichen „Brainstorming Sessions“ sowie während des StartUp Weekends München weiter, wo die Idee zu einem der Gewinner gekürt wurde.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir folgen dem Prinzip des Lean Startup. Wir haben deswegen schon früh mit potentiellen Kunden, sprich Arbeitgebern, sowie Usern gesprochen. Viele Kunden haben oft sehr spezifische Wünsche, Anforderungen und auch Bedenken.
Den gemeinsamen Nenner zu finden ist nicht einfach, und oft ist es wahnsinnig schwer im Voraus herauszufinden welche Funktionen „Nice to have“ oder wirklich notwendig sind.
Bei allem Research war dann einfach irgendwo der Punkt gekommen, an dem wir die Idee in Form eines MVP(minimal funktionsfähigen Produktes) testen mussten. Bei diesem ersten Produkt seine eigenen Vorstellungen zurückzustellen ist hart.
Man verzichtet auf Funktionen die man selber toll finden würde um schneller und günstiger ein Produkt auf den Markt zu bringen.Denn nur so bekommt man echtes und valides Kunden- und Userfeedback.
Da wir komplett selbstfinanziert sind, können wir es uns nicht leisten viel Entwicklungsaufwand in Funktionen zu investieren, die zwar uns plausibel erscheinen aber dem Kunden oder dem User keinen echten Mehrwert bieten.

Wer ist die Zielgruppe von WORKTENDER?
Studenten, da ein Job neben dem Studium Gang und Gebe ist. Prinzipiell sind wir aber für alle da, die einen Nebenjob suchen. Allerdings machen wir uns auch zunehmend über die vielen jungen Flüchtlinge Gedanken, denen unser Produkt helfen könnte eine erste Beschäftigung zu finden, bei der die Sprachbarriere nicht so hoch ist.
Seitens der Arbeitgeber konzentrieren wir uns dementsprechend auf die Gastronomie, Event- und Promotionagenturen und jede Firma die Praktikanten und Werkstudenten sucht.

Wie funktioniert WORKTENDER?
Das Inserat können Arbeitgeber auf unserer Internetseite oder per E-Mail aufgeben. Bewerber legen dann über unsere App ein Profil an mit Kontaktdaten sowie einem Foto des Lebenslaufs.
Die Bewerber bekommen nacheinander Stellenangebote präsentiert, und können sich entscheiden ob sie die Stelle uninteressant finden oder sich bewerben wollen. Bei einer Bewerbung wird dem Arbeitgeber automatisch das Profil des Bewerbers einschließlich dem Foto des Lebenslaufs geschickt.

WORKTENDER,wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir konzentrieren uns erst auf die kommenden 6 – 9 Monate, in denen wir beweisen wollen, dass unser Konzept funktioniert. Wenn wir das geschafft haben ist unser Ziel, dass Worktender in 5 Jahren europaweit die App ist, über die Studenten ihre Nebenjobs finden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Habt keine Angst vor Konkurrenz. Seht Konkurrenz eher als Evidenz dafür, dass das Problem, welches ihr als Gründer lösen wollt, real ist. Gleichzeitig hilft die Analyse der Konkurrenz euer eigenes Profil zu schärfen und Alleinstellungsmerkmale auszuarbeiten.
Zusätzlich würde ich Gründern empfehlen nicht zu viel Zeit mit Konzepten und Businessplänen zu verbringen, sondern möglichst schnell ein MVP zu erstellen. Ein Businessplan zu erstellen mit großartigem Wachstum ist einfach.
Auf eine Blatt Papier sehen viele Produktfunktionen und Wachstumsstrategien toll aus, die sich in der Umsetzung als kompletter Flop entpuppen. Wenn man stattdessen möglichst früh Funktionen oder Wachstumsstrategien in der Praxis testet, spart man letztendlich viel Zeit und Geld.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Thilo Plikat für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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