Dienstag, August 16, 2022

Dranbleiben, niemals aufgeben, und nie zufrieden sein

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

WorkMotion HR-Plattform für das Management von Talenten im Digitalsektor

Stellen Sie sich und das Startup WorkMotion doch kurz unseren Lesern vor!

WorkMotion, unsere internationale HR-Plattform für das Management von Talenten im Digitalsektor, hat sich auf den vereinfachten Aufbau internationaler Teams spezialisiert. Mit WorkMotion können Unternehmen ihre Teams vergrößern und erweitern, ohne durch nationale Grenzen daran gehindert zu werden: Talente aus aller Welt werden so schnell, einfach und vorschriftsmäßig eingestellt, indem zeitaufwändige Onboarding-Prozesse digitalisiert sowie vereinfacht werden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

WorkMotion wurde von mir (Carsten Lebtig), Felix Steffens und Karim Zaghloul im Juli 2020 gegründet, um während der pandemiebedingten Herausforderung die Arbeitskräfte weltweit bei der Arbeit von zu Hause aus zu unterstützen. 

Als Unternehmer suche ich immer nach Lösungen für Herausforderungen der schnelllebigen Welt von heute. Als uns die Pandemie zwang, die Art und Weise, wie wir arbeiten, neu zu erfinden, begannen Felix, Karim und ich uns damit zu beschäftigen, wie sich Unternehmen an diesen Wandel anpassen konnten – und zwar so, dass ihr Geschäft zukunftssicher wird und die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter unterstützt, die mehr und mehr international verstreut sind.

Welche Vision steckt hinter WorkMotion?

Wir leben in einer Welt, in der viel mehr möglich ist als früher. Mitarbeiter:innen haben heute mehr Handlungsspielraum als jemals zuvor, und Unternehmen sind dabei, eine ganz neue Arbeitswelt zu gestalten. In diesen spannenden Zeiten versetzen wir Unternehmen in die Lage, durch die Digitalisierung zeitaufwändiger Onboarding-Prozesse, ihre Teams einfach und rechtskonform international zu erweitern, ohne von nationalen Arbeitsgesetzen behindert zu werden.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es war nicht schwer, Investoren von unserer Idee zu begeistern. Bereits im ersten Jahr konnten wir über 20 Mio. Euro Risikokapital einsammeln – unter anderem von Activant Capital (USA) und XAnge (Frankreich). In unserer Series-B-Finanzierungsrunde sind vor kurzem 50 Millionen US-Dollar dazu gekommen, von Canaan Partners im Silicon Valley, dem Risikokapitalfond Heliad aus Deutschland, GR Capital und anderen Investoren. Und ja: Es war ein hartes Stück Arbeit, das Unternehmen aufzubauen, aber es hat Spaß gemacht. Und das macht es immer noch. 

Wer ist die Zielgruppe von WorkMotion?

Wir konzentrieren uns vor allem auf den europäischen Markt. Die Mitarbeitersuche der kleinen und mittelständischen Unternehmen und MMEs stehen bei uns im Fokus. Denn vor allem europäische Unternehmen müssen bei der Einstellung von Mitarbeitern im Ausland sehr komplexe und strenge Compliance-Prozesse bewältigen. Die unterstützen wir während des ganzen Einstellungsprozesses.  

Wie funktioniert WorkMotion? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Weil wir in erster Linie auf Europa fokussiert sind, ist unsere Technologie speziell auf die Bedürfnisse europäischer Unternehmen zugeschnitten. Das bedeutet, dass wir uns meistens auf die Einstellung von Vollzeit- sowie Zeitarbeitskräften auf internationaler Ebene und aus der Ferne konzentrieren. Freiberufliche Arbeit ist in der Region seltener – aber das ist ein Bereich, in dem wir voraussichtlich expandieren werden.

Als Unternehmen gehören wir zu den am schnellsten wachsenden Start-ups in Europa. Wir sind noch weiter gewachsen und haben in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit – von Oktober 2021 bis April 2022 – unser internes Team um fast 130 Prozent vergrößert. Es war fantastisch, so viele neue Mitarbeiter willkommen zu heißen, und ist ein Beleg für die wachsende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen auf dem modernen Markt. Eine tolle Bestätigung.

WorkMotion, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Vor kurzem haben wir die Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Wir wachsen also immer weiter – und in Anbetracht dieses Hyperwachstums wird es bei WorkMotion immer etwas Neues zu entdecken geben! Weil wir im Herzen innovativ sind, folgen wir den Trends, sobald sie auftauchen, blitzschnell. Unsere Produktkombination mit WorkDirect übernimmt alle administrativen Aufgaben und ermöglicht es unseren Kunden, selbst Arbeitgeber im Ausland zu werden – ohne dritte Parteien.Und es kommt noch mehr! Auch wenn wir im Moment noch nichts Genaues verraten können, werden wir alle spannenden Entwicklungen teilen, sobald sie eintreten!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Dranbleiben, niemals aufgeben, und nie zufrieden sein.

Wir bedanken uns bei Carsten Lebtig für das Interview

Fotograf/Bildquelle Konrad Stöhr- Carsten Lebtig, Karim Zaghloul, Felix Steffens (v.l.n.r.)

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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