Wool Rockers – Socken, die rocken!

Hochwertige Wandersocken aus Merinowolle. Entweder man liebt Merino oder man kennt es noch nicht!

Stellen Sie sich und das Startup Wool Rockers doch kurz unseren Lesern vor!

Hey, ich bin Alexander, Gründer von Wool Rockers. Wir lieben Merino! Merinowolle hat einzigartige Eigenschaften, die perfekt für Socken geeignet sind. Denn Merinowolle ist atmungsaktiv, antibakteriell und geruchsneutralisierend. ABER: Merino Wandersocken sehr guter Qualität sind oftmals sehr teuer. Das möchten wir nun ändern, unnötige Kosten vermeiden und somit Merino Wandersocken deutlich günstiger als im normalen Verkauf anbieten.

Das geht, weil…

wir direkt beim Hersteller einkaufen und ohne Zwischenhandel verkaufen können.

wir keinen großen Bürokratie- und Personalaufwand haben.

sowie Großpackungen und Sammelbestellungen anbieten.

– und vor allem kein Geld für teure Markenwerbung ausgeben.

Das heißt: Wenig Kosten bei uns – kleiner Preis für unsere Kunden!

Wie ist die Idee zu  Wool Rockers entstanden?

Schon vor einigen Jahren, als ich durch einen Freund von Merino erfahren habe, habe ich begonnen mich mit Merinowolle und Merino Unterwäsche zu beschäftigen. Als meine Recherchen ergeben haben, dass der Preis von der Gewinnung der Wolle bis hin zum Verkaufspreis an den Endverbraucher enorm steigt, habe ich intensiver nachgeforscht.

Beim Entrepreneurship Summit Ende 2016  habe ich dann mein Idee einem Publikum von 1.000 Leuten vorgestellt und sehr gutes Feedback erhalten. Für mich eine große Motivation, an meiner Idee weiter zu arbeiten. Zunächst bin ich nebenberuflich als Händler bei Amazon gestartet. Nach dieser erfolgreichen Testphase möchte ich nun das erste Mal das Kampagnenprinzip (Verkauf direkt vom Hersteller an den Endverbraucher ohne Zwischenhandel) über eine Crowdfunding Plattform ausprobieren.

Welche Vision steckt hinter Wool Rockers?

Ökonomie einmal anders denken und sinnvoller wirtschaften. Socken werden oft bei schlechten Arbeitsbedingungen und langen Transportwegen, die die Umwelt belasten hergestellt. Zudem entsteht ein Großteil der Kosten durch mehrmaligen Zwischenhandel oder durch Verkaufsprovisionen großer Onlineplattformen sowie teurer Markenwerbung. Als Folge kosten hochwertige Merino Wandersocken meist sehr viel Geld. 

Wir streichen hingegen unnötige Kosten, bieten Sammelbestellungen an und bieten so unsere Socken in sehr guter Qualität deutlich günstiger als im normalen Verkauf an. Dadurch können wir eine Win-Win-Situation herbeiführen: Der Hersteller kann einen guten Preis verlangen, damit er fair entlohnen und sozial gerecht herstellen kann. Der Endverbraucher erhält ein hochwertiges Produkt zu einem günstigen Preis.

Was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war bisher das Sourcing, also die Umsetzung der Idee bis zum realen Produkt. Das fängt an bei der Herstellersuche, geht über die Produktentwicklung bis hin zur ersten Lieferung. Danach war es eine große Herausforderung unsere Merino Wandersocken auf Amazon erfolgreich zu listen und zu verkaufen. Die erste Lieferung habe ich aus meinen Ersparnissen finanziert. Die nächste Lieferung konnte ich dann teilweise durch den erzielten Gewinn finanzieren.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?

Das sogenannte Reward-based Crowdfunding, wie wir es umsetzen, fanden wir als Finanzierungsmöglichkeit für uns passend. Unsere Unterstützer erhalten bei Erreichen des 1. Fundingziels Ihre ausgewählte Gegenleistung. Diese sind unsere hochwertigen Merino Wandersocken in verschiedenen Größen und Farben. So geht es nicht nur um eine reine monetäre Finanzierung mit Renditeaspekten, sondern das Unterstützen einer Geschäftsidee mit direkter Gegenleistung.

Wo sehen Sie die Vorteile für sich?

Einerseits können wir einem breiten Publikum unser Konzept und unser Produkt vorstellen. Dadurch erhoffen wir uns wertvolles Feedback und neue Kunden. Andererseits sehen wir eine gute Möglichkeit durch die Unterstützung der Crowd die nächsten Schritt zum Ausbau unseres Geschäfts finanzieren zu können.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Zunächst werden wir schnellstmöglich allen Unterstützern unsere Merino Wandersocken ausliefern. Zudem möchten wir dann gerne unsere Produktpalette ausbauen, unsere Webseite professionalisieren und ggfs. einen eigenen Online-Shop implementieren.

Wer ist die Zielgruppe von Wool Rockers?

Unsere Zielgruppe sind grundsätzlich alle Leute, die eine Schuhgröße von mindestens 35 haben. Wanderer und Outdoor-Fans stehen im Fokus. Unsere Merino Wandersocken haben z.B. eine ideale Polsterung von Ferse bis zu den Zehen und zwei Belüftungszonen für eine optimale Luftzirkulation. Diese Funktionen sind zum Wandern und im Outdoorbereich perfekt geeignet. Aus eigener Erfahrung, von Familie und Freunden sowie Kunden wissen wir aber auch, dass unsere Wandersocken sehr gerne zu Hause auf der Couch getragen werden.

Wool Rockers, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Natürlich arbeiten wir daran das Konzept und das Business konstant voranzubringen. Im Idealfall möchten wir am liebsten über Sammelbestellungen immer wieder direkt vom Hersteller zum Endverbraucher verkaufen. Dabei soll immer eine hohe Qualität zum günstigen Preis im Vordergrund stehen. In fünf Jahren wäre es sehr schön, wenn wir von unserem Geschäft gut leben könnten.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Eine Idee bis hin zur Umsetzung benötigt Zeit.
  2. Stets am eigenen Konzept feilen und Feedback geben lassen.
  3. Dran bleiben!

Foto von twoseconds by Hannes Kutza

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Roland Wimmer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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