Zeit und Geduld!

wogibtswas.de hilft dir Produkte in Deiner Umgebung zu finden

Stellen Sie sich und das Startup wogibtswas.de doch kurz unseren Lesern vor!
wogibtswas.de schließt die Lücke im Internet zwischen e-commerce Anbietern und dem klassischen stationären Handel. Im Internet ist es unglaublich einfach verschiedenste Produkte zu finden und zu bestellen. Wir haben uns gefragt warum es dies nicht auch für den stationären Einzelhandel gibt? Wer ein Produkt lokal kaufen möchte und sich nicht sicher ist, wo er dieses her bekommt, kann wahlweise bei verschiedenen Geschäften anrufen oder von Laden zu Laden gehen. Das ist vielen Kunden zu mühsam und sie bestellen ihre Produkte letztendlich doch lieber online. Wir bieten mit wogibtswas.de auch den kleinen Einzelhändlern die Möglichkeit, Ihr Angebot im Internet sichtbar zu machen und so Onlineshopper zu regionalen Kunden zu konvertieren.

Wie ist die Idee zu wogibtswas.de entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wogibtswas.de hat seinen Firmensitz am Bodensee, was zwar landschaftlich eine sehr schöne Region – aus Einzelhandelssicht aber doch recht ländlich geprägt ist. Der Auslöser zu der Idee von wogibtswas.de waren die ersten Flugversuche mit einem Hexacopter bei dem eine Luftschraube kaputt gegangen ist. Wir wollten aber so schnell wie möglich weiter fliegen und haben der Reihe nach Modellbaugeschäfte angerufen und gefragt, ob sie dieses spezielle Produkt überhaupt im Sortiment führen. Online hätten wir das Produkt innerhalb weniger Sekunden gefunden aber so war allein die Suche nach einem Händler schon sehr zeitaufwendig.

Als Gründerteam kennen wir uns schon sehr lange und haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich gegründet. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass wir einen der Hauptgründe für ein scheiterndes StartUp bereits ausschließen können: Streitigkeiten innerhalb des Gründerteams während der Gründungsphase.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Unser Ziel ist es, einen Mehrwert sowohl für den Kunden als auch für den Einzelhandel zu schaffen. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit unserer Idee entscheidend dazu beitragen, eine neue Form des Kaufverhaltens zu prägen. Da wir bereits eine erfolgreiche Gründung und ein Exit hinter uns haben kennen wir die verschiedenen Phasen einer Unternehmensgründung und –aufbau: von grenzenloser Euphorie über tiefe Rückschläge hin zu einem stetigem Wachstum.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung zu Beginn war eine gewisse Relevanz zu erreichen, sprich ausreichend Händler und Waren für die Plattform zu akquirieren. Das war vor allem bei größeren Handelspartnern und Agenturen am Anfang nicht ganz einfach. Aber durch konsequente Optimierung und Geduld konnten wir immer mehr Geschäfte für wogibtswas.de gewinnen. Für den Kunden ist wogibtswas.de komplett kostenfrei, auch Händler haben die Möglichkeit kostenfreie Profile anzulegen.

Wir finanzieren uns bislang hauptsächlich über Agenturen und große Ketten mit vielen Standorten. Diesen bieten wir eine professionelle API, über die sie die Profile ihrer Kunden, bzw. Filialen automatisiert pflegen können. Profile beinhalten für den potenziellen Kunden wichtige Informationen über den Händler wie z. B. Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeit, uvm. Zudem vertreiben diese Agenturen derzeit noch exklusiv unsere Premiumprofile. Diese bieten gegenüber den kostenlosen Basisprofilen weitere Funktions- und Darstellungsmöglichkeiten, wie beispielsweise der Integration von Socialmedia-Kanälen, Videos, Bildergalerien, etc. In Kürze werden diese erweiterten Profile auch direkt über wogibtswas.de buchbar sein.

Wer ist die Zielgruppe von wogibtswas.de?
Auch wenn man sagt, dass man seine Zielgruppe so eng wie möglich definieren sollte: Unsere Zielgruppe sind Menschen die Waren suchen von denen sie nicht auf Anhieb wissen wo diese in ihrem näheren Umkreis angeboten werden.
Aus Sicht der Händler sind wir natürlich an solchen Anbietern interessiert, die über ein spezielles Angebot verfügen. Es spielt dabei keine Rolle ob es sich um eine Kette oder ein kleines 1-Mann Geschäft handelt.

Wie funktioniert wogibtswas.de?
Die Nutzung für den Kunden ist denkbar einfach: Gesuchte Ware/Artikel/Dienstleistung eingeben, Orten lassen (oder Stadt eingeben) und schon werden mir, sortiert nach der Entfernung, Geschäfte in meiner direkten Umgebung angezeigt, die das Gesuchte im Sortiment führen.

Welche Vorteile bietet wogibtswas.de?
Als Kunde spare ich enorm viel Zeit und kann die gewohnten Vorteile aus dem Onlineshopping auch für lokale Käufe nutzen. Zudem muss ich nicht erst warten bis am nächsten Tag oder noch später der Paketbote bei mir klingelt sondern kann das gewünschte Produkt sofort kaufen.
Als Händler kann ich so den einen oder anderen Onlinekunden vielleicht noch „umdrehen“ und zu einem lokalen Kunden machen. Auf jeden Fall aber haben lokale Händler so eine Möglichkeit ihr breites Sortiment auch im Internet auffindbar zu machen. So werden auch Kunden auf das ein oder andere Geschäft aufmerksam von dessen Existenz sie bisher gar nicht wussten.

Wie ist das Feedback?
Sehr gut. Es scheint geradeso als ob die Kunden förmlich auf so ein Angebot gewartet hätten. Viele sind sich dessen bewusst, dass der Onlinehandel die Innenstädte langsam vereinsamen lässt und vor allem kleine Händler verdrängt. Sie würden gerne lokal kaufen, haben aber meistens nicht die Zeit für eine ausgedehnte Suche nach einem speziellen Produkt oder kennen die entsprechenden Läden nicht. Die bisherige Präsentation der stationären Geschäfte, z.B. durch Printanzeigen, Schaufenster etc., passte so einfach nicht mehr zum heutigen Zeitgeist. Von Vorteil ist natürlich auch, dass die Händler begriffen haben, dass sie im Internet sein müssen, auch wenn sie keinen Onlinehandel betreiben.

wogibtswas.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir möchten mit wogibtswas.de eine Plattform schaffen die man als Kunde direkt und ohne Umwege aufruft, egal ob über die Webseite oder per App. Wenn man so will eine Art führender Marketplace für stationär verfügbare Produkte. Dazu entwickeln wir das Angebot stetig weiter, so soll der Kunde zukünftig direkt angezeigt bekommen ob ein Produkt verfügbar ist oder nicht, oder er kann es beispielsweise direkt reservieren. Wir arbeiten dafür momentan an Lösungen wie wir dies auch für kleinere Händler ohne Warenwirtschaftssystem realisieren können.
Die Zukunft ist für uns auf jeden Fall lokal und wogibtswas soll hier auf jeden Fall der Innovationstreiber sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• Zeit und Geduld: Auch wenn die Idee „bahnbrechend“ sein sollte, der Aufbau eines Unternehmens bis zu dem Zeitpunkt an dem ihr mit der Idee Geld verdient ist in der Regel länger als man denkt.
• Testet euer Produkt frühzeitig: Mitunter werden Features oder Funktionalitäten die man selber gut findet vom Nutzer nicht genauso angenommen wie gewünscht. Nur wer rechtzeitig seine Idee am Markt testet kann so Erfahrungen sammeln und optimieren.
• Optimiert eure Idee nicht zu früh auf die Monetarisierung, sondern zunächst auf Relevanz und Reichweite. Hinterfragt bei allem was ihr tut, den Mehrwert eures Produktes – fragt euch ob ihr es selbst nutzen würdet.

Bidlquelle Alexander Gramlich

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Felix Küster und Christian Treutlein für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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