Fangt an und tut es!

wldmr neue (digitale) Lösungen von der Beratung, Strategie, Konzeption bis hin zur Produktentwicklung

Stellen Sie sich und das Start-up wldmr kurz unseren Lesern vor!
Wir sind ein internes Spin-Off-Team des wdv, welches wie ein Start-up agiert. Unser Team besteht aus zwölf erfahrenen Kommunikationsprofis und Digitalexperten mit Hands-on-Mentalität und Design-Thinking-Mindset. Als Hybrid aus Agentur und Innovation-Lab haben wir das Ziel, neue (digitale) Lösungen zu entwickeln. Unser Leistungsspektrum umfasst Beratung, Strategie, Konzeption und Produktentwicklung. Wir verstehen uns als Problemlöser und Zukunftsgestalter. Denn wir sind vor allem eines: Neugierig! Unser Ziel ist es, zusammen mit unseren Kunden Lösungen zu finden, neue Wege zu gehen und so echte Pionierarbeit zu leisten. Wir sagen deswegen: „wldmr denkt mit dir und nicht für dich“.

Wir glauben, dass wir mit dem Design-Thinking-Ansatz kombiniert mit einem Big Data to Smart Data-Ansatz und vor allem mit außergewöhnlichen Netzwerkpartnern dafür gut gerüstet sind.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?
Rein formal sind wir kein eigenes Unternehmen, sondern agieren als autonomes Team innerhalb des wdv. Die Motivation, ein flexibles Spin-Off zu starten, entstand im Rahmen unseres laufenden Change-Prozesses gemeinsam mit der Geschäftsführung (GF).

Der ursprüngliche Impuls kam aber Bottom-Up von denen, die jetzt auch Teil des Teams sind.

Gemeinsam mit der GF haben wir nach Möglichkeiten gesucht, schnell neue Leistungen und Produkte für den wdv zu entwickeln und daneben direkt mit Kunden neue Wege der Zusammenarbeit und Projektarbeit auszuprobieren. Außerdem wollen wir mit wldmr zunächst im Kleinen neue Formen der Zusammenarbeit testen, die der wdv dann ggf. für weitere Bereiche, Abteilungen oder Teams übernehmen kann. wldmr ist somit Testlabor, Innovationsteam und Agentur in einem.

Welche Vision steckt hinter wldmr?
Wir wollen Kommunikation und Content für morgen entdecken, denken und umsetzen. Das ist unser Antrieb. Wir glauben, dass sich der Markt für Content in den kommenden Jahren stark verändern wird. Gesichter und Mimik bei Pflegerobotern, die Unterhaltungen bei Sprachassistenten oder auch die Kommunikation zwischen Mensch und IoT sind nur einige der spannenden Felder, die wir entdecken und bespielen wollen. Egal, ob AI, Blockchain oder Smart-Anything – im Mittelpunkt steht für uns immer der Mensch und unsere Kernfrage lautet deswegen: „Wie können wir Kommunikation so gestalten, dass sie das Leben der Menschen bereichert?“ Aus diesem Grund setzen wir auf Design Thinking als eine unserer zentralen Methoden. In der Praxis heißt das: „Wenn du einen digitalen Assistenten für Wintersportler haben willst, gehen wir erst einmal snowboarden.“ Nur so lassen sich das Thema, das Produkt und die Erfahrungen der Nutzer komplett verstehen.

Der Output von wldmr ist immer konkret, zum Beispiel in Form von Kampagnen, Prototypen, MVPs, Geschäftsmodellen oder Events.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir werden aktuell komplett von unserem „Mutterunternehmen“ wdv finanziert. Von daher ist Finanzierung im Moment kein großes Problem für uns. Perspektivisch suchen wir aber nach Projekten, die ggf. unter anderem gemeinsam mit Partnern finanziert werden. Trotzdem haben wir natürlich mit Herausforderungen zu tun. Gemeinsam mit den wdv-Kollegen arbeiten wir z.B. zur Zeit daran wldmr mit dem Rest des Unternehmens so zu verzahnen, dass sowohl der Charakter als freies und innovatives Start-up-Like-Team vollständig in der täglichen Arbeit gelebt werden kann und gleichzeitig der Rest des Unternehmens möglichst viel mit wldmr interagiert, sodass wir wechselseitig voneinander profitieren können.

Da wir als Team wldmr aber auf breite Unterstützung von unseren wdv-Kolleginnen und -Kollegen zählen können, kommen wir hier gut voran.

Wer ist die Zielgruppe von wldmr?
Wir suchen vor allem nach Aufgaben und Projekten, die sich mit Content und Kommunikation der Zukunft beschäftigen. Entsprechend sind die Kunden größere Unternehmen und Konzerne, aber vor allem auch der wdv, für den wir unsere Produkte entwickeln.

Wie funktioniert wldmr? Wo liegen die Vorteile?
Wir funktionieren als weitgehend autonomes selbstorganisiertes Team und können so sehr flexibel auf Veränderungen und Inspirationen reagieren. Da wir ja gerade erst „geschlüpft“ sind, sind wir momentan noch im Entdecker-Modus und suchen nach Netzwerken und Triggern. Als Agentur stellen wir gemeinsam mit dem Kunden ein gemischtes Brand-Agency-Team zusammen, das für die jeweiligen Projektaufgaben optimal zusammengesetzt ist.

wldmr, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wo der Weg hingeht, werden wir sehen. Das Ganze ist auch ein Stück weit ein Experiment.

Wir halten es da mit Jeff Bezos: „It’s always day one“. Im Moment scheint für wldmr vieles möglich.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Für alle, die in ihrem Unternehmen gerne Bottom-Up ein Innovationsteam etablieren wollen, haben wir folgende Tipps:
Holt euch frühzeitig das Commitment von der Geschäftsführung
Lasst euch nicht von anfänglichen Widerständen und Bedenken verunsichern
Fangt an und tut es!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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