Sonntag, September 25, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Wings for Living fertigt aus alten Rotorblättern ausgedienter Windkraftanlagen urbane Outdoor Funiture

Stellen Sie sich und das Startup Wings for Living doch kurz unseren Lesern vor!

Wings for Living ist ein im Jahr 2020 gegründetes Start-Up. Aus alten Rotorblättern ausgedienter Windkraftanlagen fertigen wir urbane Outdoor Furniture, sozusagen als „Flügel zum Leben.“ Rotorblätter bestehen zu einem großen Teil aus glasfaserverstärktem Kunststoff und sind daher bis jetzt schwer zu recyceln.  Die Rotorblätter werden zum Teil vergraben, in der Zementindustrie verbrannt oder tatsächlich auch ins  Meer geworfen.  Die so saubere Windenergie hat für uns somit einen mehr als faden Beigeschmack, wenn man denn weiß, wieviele Windräder in den kommenden Jahren auf Grund von Ineffizienz  schon wieder zurückgebaut werden. 

Mit unserem Partner Anmet und dem Designlehrstuhl der Universität Zielona Góra entwerfen und entwicklen wir Outdoor Möbel, welche wir passender Weise „Wings“ nennen.  Mit nur einem Schnitt, viel Kreativität und Handarbeit entstehen völlig einzigartige, neue Produkte. Somit schaffen wir ohne hohe Umweltbelastung ein neues Produkt, mit dem wir im Sinne einer zirkulären Ökonomie, Ressourcen schonen und das Leben vorhandener Rohstoffe um viele Jahre verlängern. „We turn the future of outdoor living“ ist dabei unser Leitsatz. Unsere Wings sind schon heute das Möbel der Zukunft. André Schnabel 45 Jahre (Links im Bild, Founder) und Toni Schuster 23 Jahre (rechts im Bild, Co-Founder) sind die Ideentreiber hinter der Firma Wings for Living.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nachhaltigkeit ist glücklicher Weise nicht nur ein Trend, sondern vielmehr Bestandteil und Notwendigkeit im Leben aller und natürlich auch vieler Industrien geworden. Es fordert neue Denkansätze. Einen wirklichen Impact zu geben und selbst etwas zu verändern, war schon immer unser innerster Antrieb. Als sich 2020 die Möglichkeit auftat, ein völlig neues Produkt zu schaffen, auf den Markt zu bringen und damit ein bestehende Umweltthematik anzugehen, war uns sofort klar, dass wir diese Idee umsetzen möchten. 

Der Drang nach Selbstverwirklichung, eine solide betriebswirtschaftliche Ausbildung und etliche Jahre Berufserfahrung waren dabei natürlich sehr förderlich.  

Welche Vision steckt hinter Wings for Living?

Gemäß unserem Leitsatz „We turn the future of outdoor Living.“ ist es unsere Vision, die Stadt der Zukunft heute schon erlebbar zu machen und das Morgen aktiv zu gestalten. Wenn wir einen wirklichen Impact bringen wollen, ist es in unseren Augen unabdingbar, die zirkuläre Ökonomie voranzutreiben. Alles, was in Zukunft neu entstehen soll, darf keine neuen Rohstoffe benötigen.  Wir glauben fest an eine Veränderung der Mobilität, durch welche Innenstädte wieder grüner werden und gemeinschaftliches, urbanes Leben wieder mehr Platz in Städten bekommt.

Die Innenstadt der Zukunft wird aus nachhaltigen und wiederkehrenden Rohstoffen bestehen. Innovative Sitzmöblierung zum Verweilen oder auch Haltestellen werden immer größere Bedeutung gewinnen. Wir sehen uns mit unseren Wings hier als Vorreiter im urbanen Outdoor-Möbel Markt. Dabei kommt auch die Produktinnovation nicht zu kurz. Schon jetzt kombinieren wir unsere Wings mit Solarfolien, um autarkes Laden von mobilen Endgeräten zu ermöglichen – Windenergie im Ruhestand trifft auf Solarenergie.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Finanzierung von Wings for Living wurde bisher ausschließlich aus privaten Eigenmitteln und natürlich aus den Erlösen der Produktverkäufe gestemmt. Die größte Herausforderung war und ist es hierbei, unsere Ideen und Visionen bezüglich neuer Produkte als auch aller Themen rund um den Webshop, Marktauftritt, Branding und Advertising zu finanzieren. 

Es ist daher für uns unabdingbar, jetzt Investoren mit ins Boot zu holen, um die Entwicklung der Wings, unser Brand Building nach vorn zu treiben und natürlich Reichweite zu generieren. Hierbei sind wir schon in den ersten Gesprächen. 

 Wer ist die Zielgruppe von Wings for Living?

Unsere Zielgruppe ist sowohl der B2B als auch der B2C Bereich. Im B2B setzen wir verstärkt den Fokus auf urbane Stadtmöblierung, Kommunen aber auch Architekten und Landschaftsbauer. Hier haben wir bereits eine Exklusiv-Partnerschaft mit einem der größten Stadtmöblierer vereinbaren können. Im B2C Bereich sind wir gerade stark in der Entwicklung. Wir möchten smarte Home-Living-Lösungen schaffen, die Möglichkeit der Individualisierung anbieten und besonders die Verbindung zwischen Comfort und Chic schaffen. Hierfür möchten wir eine Online Welt rund um Wings for Living erschaffen, in der Kunden Ihre Wings schon bei der Konfiguration digital erleben können.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? Wings for Living, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Vorteil liegt ganz klar in der Ressourcenschonung, der extremen Langlebigkeit und der Einzigartigkeit jedes einzelnen Möbelstücks. Durch den Einsatz eines Holz-Ersatzes aus upgecycelten Altkleidern und Altplastik schaffen wir ein zu 100% upgecyceltes Produkt, welches so gut wie keinen Pflegeaufwand und somit keine Folgekosten verursacht. 

Die Wings bestechen durch ihre organische Form, sind ein absoluter Hingucker und fügen sich perfekt in das Landschaftsbild ein. Durch die Einzigartigkeit des Materials, künftiger kompletter Individualisierungsmöglichkeit und der Kombination mit Solartechnologie sehen wir uns als Vorreiter im Bereich nachhaltiger Outdoor-Möblierung. In 5 Jahren möchten wir ein Bestandteil in Städten und Kommunen sein und natürlich auch die Gärten von privaten Kunden mit unseren Wings bereichern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nicht zu lange zögern oder Nachdenken, sondern in das „Machen“ kommen und Dinge ausprobieren.

Rückschläge gehören zum Unternehmeralltag dazu. Nutzt diese als Motivation um stärker zu werden und weiter Vorwärts zu gehen.

Immer einen Schritt größer und höher zu Denken als man selbst glaubt. Die Idee oder das Produkt bekommen damit einen größeren Auftrieb

Wir bedanken uns bei André Schnabel und Toni Schuster für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Wings for Living

Kontakt:

Wings for Living UG
Ullersdorfer Str., 13a
D-01324 Dresden

www.wings-for-living.de
info@wings-for-living.de

Ansprechpartner: André Schnabel

Social Media:
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