Samstag, September 18, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Wilson & Oskar: Mit unserer W/O Innovationsberatung helfen wir unseren Kunden ihre Ideen umzusetzen

Stellen Sie sich und das Startup Wilson & Oskar doch kurz unseren Lesern vor!

Bei Wilson & Oskar glauben wir an drei Dinge: 

1 – Persönliche Beziehungen zwischen Menschen werden immer wichtig bleiben 

2 – Empathie und ein tiefes Verständnis anderer sind die beste Grundlage für langfristigen Erfolg 

3 – Ständiger Wandel ist die einzige Konstante

Und genau an diesen drei Punkten setzen wir in unseren drei Geschäftsbereichen an. Mit unserer W/O Innovationsberatung helfen wir unseren Kunden ihre Ideen umzusetzen. Unser W/O Recruiting Team hilft unseren Kunden Top Talente zu überzeugen und zu gewinnen. W/O Events und Pakete organisiert virtuelle Zusammenkünfte und verschickt dafür physische Pakete.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der wichtigste Auslöser war und ist, dass wir überall sehen, wie Firmen dem Wandel hinterherhetzen, wenn es darum geht sich dem Markt anzupassen. Konkret haben viele Firmen sehr viel Know-How in ihren Fachbereichen. Sie stoßen nur dahingehend an Grenzen, die sich ändernden Marktbedingungen schnell genug zu erkennen. Die neuen Herausforderungen, die ihre Zielgruppen haben, schnell genug zu definieren, um dafür neue Lösungen entwickeln zu können. Sowohl wenn es darum geht ihre Angebote weiterzuentwickeln als auch bei der Mitarbeitergewinnung in jüngeren Generationen. Genau dort setzen wir an.

Welche Vision steckt hinter Wilson & Oskar?

Unsere Vision ist es neue Standards dafür zu setzen, wie Organisationen „Human-Centric“ agieren. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war sicherlich, dass sich in den letzten 18 Monaten die Marktbedingungen Pandemie-bedingt mehrfach so stark geändert haben, dass unsere Kunden sich erstmal selbst sortieren mussten. Allerdings haben wir damit unsere eigenen Stärken genutzt und in kürzester Zeit ein völlig neues Angebot rund um virtuelle Events und physische Care Pakete aufgebaut, das mittlerweile den größten Teil unseres Geschäfts ausmacht. 

Finanziert haben wir zum einen alles aus eigener Tasche, zum anderen haben wir gebootstrappt, d.h. von Tag Eins an darauf geachtet, Einnahmen zu generieren. Seit März diesen Jahres leben wir aus dem Cashflow.

Wer ist die Zielgruppe von Wilson & Oskar?

Unsere Kunden lassen sich in drei Kategorien einordnen:

1 – Sind Marktführer oder der Konkurrenz ein gutes Stück voraus und möchten sicherstellen, dass sie ihren Marktvorsprung halten. Dafür investieren sie gezielt in Recruiting, in die weitere Entwicklung ihrer Angebote und in die Wertschätzung ihrer MitarbeiterInnen. 

2 – Haben ein gut funktionierendes Geschäftsmodell gefunden und wachsen stark. Für diese Gruppe ist vor allem Recruiting wichtig. Um zu vermeiden, dass sie das Team um Profile erweitern, die möglicherweise nur auf den ersten Blick gut aussehen, aber sich nach einigen Monaten als unpassend erweisen und plötzlich für ernsthafte Probleme im operativen Betrieb sorgen.

3 – Sind gut etabliert aber sind sich nicht sicher wie sie sich am besten weiterentwickeln sollen und/oder erreichen die jüngeren Generationen nicht mit ihren Messages. 

Wie funktioniert Wilson & Oskar? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben über die letzten fünf Jahre als Management Consultants ein Framework entwickelt, bei dem wir grundsätzlich mit der Problemstellung und Ausgangssituation jedes einzelnen Kunden beginnen. Zunächst arbeiten wir heraus was überhaupt die Erfolgsfaktoren für den jeweiligen Kunden sind und wie genau sich für diesen Kunden ein Mehrwert definiert. Erst dann gehen wir in die Lösungsdefinition. Das unterscheidet uns in der Innovationsumsetzung von anderen Beratungen. Beim Recruiting ist es ein fundamental anderer Ansatz als am Markt üblich. 

D.h. wir stülpen nicht bestehende Methoden über unsere Kunden, sondern gehen zu 100% human-centric vor. Das gilt für ein Team Event genauso wie für Stellenbeschreibungen, die wir für Kunden erstellen, als auch für Innovationsumsetzungen, die wir begleiten. 

Wilson & Oskar, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, da wir mehrere stark wachsende Geschäftsbereiche haben und sich jeden Tag neue Möglichkeiten eröffnen. Die Crew wird auf jeden Fall ein ganzes Stück größer sein und es wird einige Dinge geben, die wir uns heute noch nicht mal vorstellen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1 – Wenn du eine Idee hast – leg einfach los! Der Tag hat 24 Stunden und „Gründen“ ist keine alles-oder-nichts Entscheidung.

2 – Man kann in quasi jedem etablierten Geschäftsmodell mit überdurchschnittlichem Einsatz und besserem Kundenservice Fuß fassen.

3 – Struggle well and enjoy the ride! Es wird auf jeden Fall viel, viel schwieriger werden als du heute zu träumen wagst. Und du wirst öfter failen als du denkst. Das Einzige was dabei zählt ist, dass du jeden Rückschlag analysierst und daraus lernst.

Wir bedanken uns bei Philipp Güth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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