Nur eine Geschäftsidee umzusetzen mit der er sich 100% identifizieren kann

Wildes Afrika: Reise und Lifestyleblog über das südliche Afrika

Stellen Sie sich und Wildes Afrika doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo, wir sind die Dietrich-Walther Family aus München. Unser Blog wildes-afrika.de ist unser Familienunternehmen. 2003 waren wir das erste Mal als Familie im südlichen Afrika. Unsere beiden Jungs Florian und Fabian waren damals noch Kleinkinder. Das war der Beginn einer Leidenschaft zu einem Kontinent und den Menschen dort, die bis heute ungebrochen anhält. Und darum geht es in unserem Blog. Diese Leidenschaft, Freude und Begeisterung für das südliche Afrika rüberzubringen und anderen Menschen Lust an Land, Leuten und deren Kultur zu machen.

Wie ist die Idee zu Wildes Afrika entstanden?
Wie es so oft ist, hat unsere Begeisterung Freunde angesteckt und so wurden wir immer öfter nach Tipps und Tricks für Reisen ins südliche Afrika gefragt. Das brachte uns auf die Idee einen Blog zu gründen mit dem Selbstverständnis nur über kleine und große Erlebnisse zu berichten, die wir auch selbst erlebt haben. Unser Ziel ist es mehr Menschen mit Geschichten und Informationen aus unseren Entdeckungsreisen zu versorgen, die unsere Leser wie Mosaiksteine für die eigene Reise ins südliche Afrika zusammensetzen können.

Warum haben Sie sich entschieden ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ganz einfach. Damit auch unser Kinder früh und an einem Praxisbeispiel lernen, wie so ein Unternehmen aufgebaut ist und wie es sich entwickeln kann.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Durchprogrammierte Nächte, Auswahl und Sichtung von Bildern und Texten, Ideengenerierung von Artikeln; am Anfang steckten wir allen Zeitaufwand in die Entwicklung des Blogs. Nachdem wir dann merkten wie die Resonanz und vor allem auch die Interaktion mit unserem Blog anstieg, haben wir über weitere Finanzierungsmodelle nachgedacht. Dazu wurde ein Seminar besucht bei dem es um Erlösmodelle für Blogs ging. Finanziert werden wir durch eine Beteiligung einer Gesellschaft, die in der Startphase für unsere Fixkosten aufkommt.

Wer ist die Zielgruppe von Wildes Afrika?
Zwei Drittel der Leser kommen aus Deutschland, gefolgt von Südafrika, Österreich, der Schweiz und Amerika. Das südliche Afrika und speziell Südafrika hat eine begeisterte Fangemeinde. Es gibt viele Gruppen auf Facebook, die sich täglich austauschen. Über 250.000 Urlauber sind 2016 alleine nach Südafrika gereist. Und es werden immer mehr. Insofern sind die Reisebegeisterten oder die die in den eigenen vier Wänden von einer Reise nach Afrika träumen wollen, unsere Zielgruppe.

Was findet man auf Wildes Afrika?
In den mittlerweile über 160 Beiträgen liest man Beiträge mit Tipps zu Reisen speziell mit Kindern, was man an Tagesausflügen machen kann, wenn man zum Beispiel in Kapstadt ist oder unter „Gut zu wissen“ welche Einreisbestimmungen für unterschiedliche Länder gilt. Elke reist jedes Jahr mit acht Frauen nach Afrika und hat dafür eine eigene Rubrik, die „Girls on travel“ gegründet.

Wie oft waren Sie schon in Afrika?
Seit über 15 Jahren reisen wir regelmäßig ins südliche Afrika. Auf über 25 Reisen haben wir dort schon über 300 Tage verbracht, sind über 20.000 Kilometer in Südafrika, Namibia, Botsuana, Sambia, Mozambique, Lesotho und Swasiland gefahren auf der Suche nach Menschen, Abenteuern, Geschichten und besonderen Momenten im Leben. Und man wird dort immer fündig. Alle diese Erlebnisse und Besonderheiten teilen wir auf wildes-afrika.de mit euch allen.

Was ist so Besonders an Afrika?
Die Faszination Afrika hat unsere ganze Familie fest im Griff. Wir haben den weltbekannten Tafelberg bei Kapstadt ebenso erklommen, wie die einzigartigen Dünen bei Sossusvlei in Namibia. Wir haben einsame Hippos in privaten Wildparks in Südafrika genauso beobachtet wie ganze Herden von Nilpferden im Caprivistreifen in Namibia. Die Sümpfe des Okavango Deltas mit ihrer extremen Artenvielfalt haben uns ebenso in den Bann gezogen, wie die Weiten des indischen Ozeans in Mozambique. Unsere Kinder sind auf alten, verrosteten Traktoren zusammen mit farbigen Kindern herumgeklettert, wie auch über umgefallene Bäume in den Waterbergen, nördlich von Windhuk. Unvergessen auch die abenteuerliche Überquerung des Lunangwa Rivers in Sambia auf einem Floß auf Öltonnen mit unserem tonnenschweren 4×4 Jeep.

Wie ist das Feedback?
Also letzte Woche waren wir für den besten Familienblog aus München nominiert. Auch hat uns Almodo Films zur Premiere des neues Kinofilms „A united Kingdom“ kontaktiert und gebeten ob wir nicht eine Filmkritik schreiben könnten, das würde doch unsere Leser interessieren. Wir werden also im Netz gefunden. Wir haben auch bereits zwei Veranstaltungen für unsere Leser organisiert, einmal zum Thema Reisen mit Kindern im südlichen Afrika und einmal über unser Nächstes Reiseziel „Simbabwe“. Und dort sind auch über 30 Leser nach München gekommen und haben eine Eintrittskarte gelöst. Zahlenmäßig sind wir bei ca. 4000 Aufrufen im Monat.

Wildes Afrika, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Der Weg geht dieses Jahr nach Simbabwe auf den Sambesi zu einer Kanutour und einem Walk im Mana-Pool Nationalpark. Aber sie wollten das sicher für unseren Blog wissen. Da möchten wir ein Jahr nach unserem Start unsere Leser befragen was Ihnen gefällt und was sie sich noch wünschen. Wenn wir in Jahr zwei über 5000 Leser pro Monat kommen sind wir happy. Außerdem sind wir auf der Suche nach einem dauerhaften Partner, der von seinem Angebot her zu unseren Inhalten passt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Erstens: Nur eine Geschäftsidee umzusetzen mit der er sich 100% identifizieren kann. Zweitens: Einen sauberen Businessplan schreiben, damit er sich einmal genau mit Zielsetzung, Wettbewerb und Nutzen seines Angebotes auseinander setzt. Ich sage immer: Wer schreibt der bleibt. Und Drittens: Durchhaltevermögen auch bei Durststrecken, denn die kommen immer wieder, bei Gründern und auch auf den langen Fahrten über die heißen Savannen Afrikas.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dietrich-Walther Family für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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