Geht eine Tür zu, öffnen sich drei neue!

Wilder Heinrich Wild aus freier Wildbahn proteinreich und fettarm

Stellen Sie sich und das Startup Wilder Heinrich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Falk Trompeter, ich bin 32, Wirtschaftsingenieur und Vater von zwei tollen Kindern. Gemeinsam mit Sebastian Lenger bin ich Gründer des Startups WILDER HEINRICH. Wir haben uns auf die Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln aus Wildfleisch spezialisiert. Wir sehen Wild als das neue Superfood.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst bin begeisterter und leidenschaftlicher Jäger. Bereits mit 15 habe ich die Jägerprüfung abgelegt und bin so oft es geht in der Natur. So habe ich für mich selbst schon immer Wildfleisch in unterschiedlicher Weise verarbeitet. Sebastian und ich sind Freunde aus dem Studium und haben irgendwann festgestellt, dass Wildfleisch zwar ein großartiges Lebensmittel ist, es im Handel aber viel zu wenig Beachtung findet. Das haben wir damals beschlossen zu ändern.  

Welche Vision steckt hinter Wilder Heinrich?

Wir haben die Vision, dass Wild als ökologische Alternative zu konventionellem Mastfleisch auf jedem Esstisch einen Platz findet. Wir wollen Rind und Schwein nicht gänzlich ersetzen, das könnte Wild in der Masse auch gar nicht leisten, aber als Ergänzung auf dem Frühstückstisch, im Kochtopf oder auf dem Grill werden wir uns einen festen Platz erkämpfen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Auf unserem Weg haben wir schon viel Schweiß und Nerven gelassen. Wir haben manches ausprobiert, das sich als nicht so zielführend erwiesen hat und mussten dabei auch eine ganze Menge Lehrgeld zahlen. Gute Partner in der Produktion und bei der Abwicklung sind wichtig, die mussten wir erst finden. Aber durch die Erfahrungen, die man auf seinem Weg sammelt, wächst man auch. Heute sind wir gut aufgestellt, haben tolle Mitarbeiter und verlässliche Partner. Gestartet sind wir mit unserem eigenen Geld und einem Gründerzuschuss der KfW. Nachdem unser Weg dann klar war, haben wir zwei Investoren gewonnen, mit denen wir das in den vergangenen zwei Jahren ausbauen konnten. Nun heißt es: Wachstum! Aktuell läuft ein Crowdfunding, mit dem wir den Handel in ganz Deutschland erobern wollen.   

Wer ist die Zielgruppe von Wilder Heinrich?

Mit unseren Lebensmitteln sprechen wir jeden an, der gute Qualität und köstliches Essen mag. Wild geht das ganze Jahr und preislich ist auch für jeden was dabei. Eine Bratwurst aus 100% Wildschwein gibt’s im Handel schon ab 1,20 €, das kann jeder mal ausprobieren. Und wer einmal probiert hat, der kommt meistens wieder. 

Was ist das Besondere an den Produkten Wilder Heinrich? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wilder Heinrich heißt „Wild aus freier Wildbahn“. Bei uns gibt es kein gezüchtetes Gatterwild, sondern echte Natur aus der freien Wildbahn. Wild ist ein nachwachsender Rohstoff – es wird der jährliche Populationszuwachs durch nachhaltige Jagd erlegt. Mit diesem Wildbret bieten wir als einziger Anbieter ein so breites Sortiment im Handel von Aufschnitt, über Salamis und Beißer bis hin zu Konserven, Bratwurst und Burgern. Damit bringen wir Wild das ganze Jahr auf die Tische der Republik. Aber unser größtes Alleinstellungsmerkmal: der Geschmack! Wilder Heinrich schmeckt einfach richtig gut. 

Wilder Heinrich wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Fünf Jahre sind in Startupdimensionen natürlich fast eine Ewigkeit, aber wir haben klare Pläne. 2025 sind wir in ganz Deutschland im Handel platziert, unsere eigene Produktion für alle Produktlinien läuft und wir haben unsere Wildannahmestellen überregional ausgebaut. Wahrscheinlich arbeiten wir dann grade an neuen Ideen, wie Fertiggerichten …  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Hört nicht auf die Skeptiker, Ihr seid die Visionäre!

Geht eine Tür zu, öffnen sich drei neue. Bleibt am Ball und glaubt an Euch.  

Unterschätzt das Thema Finanzen nicht. Gute Ideen brauchen solide Finanzierungen – niemand möchte kurz vorm Ziel trocken laufen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Falk Trompeter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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