Wie das E-Commerce die Foodbranche verändert

Das Internet ist aus dem alltäglichen Leben der Menschen in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Erst vor 25 Jahren erfunden, haben inzwischen über 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland Zugriff auf einen Web-fähigen Computer, Laptop oder Smartphone. Daher ist es nicht sehr überraschend, dass zunehmend auch Supermärkte den Weg ins Internet finden. Wie das E-Commerce die Foodbranche verändert, beschreiben wir in diesem Artikel.

Das E-Commerce in der Foodbranche

Die alltäglich zu sehende Werbung für Lieferheld lässt den Eindruck entstehen, dass der Verkauf von Produkten über das Internet, im Fachjargon als E-Commerce bezeichnet, schon längst Einzug erhalten haben sollte in der Lebensmittelbranche. Tatsächlich kommen täglich neue Online-Shops hinzu, damit Kunden von zu Hause aus schnell Essen bestellen können. In der Branche jedoch zeigt sich ein ambivalentes Bild.

Während vor allem bei Pizza-Lieferdiensten laut statistischem Bundesamt bei einigen Unternehmen ein schon beachtlicher Anteil von über 60 Prozent der Umsätze über Bestellungen im Internet generiert wird, tun sich die klassischen Supermärkte mit dem Geschäft im Web noch schwer. Weniger als ein Prozent der Umsätze werden hier durch Bestellungen im Internet erreicht. Dafür gibt es mit Allyouneed Fresh und co. reine Onlinesupermärkte, die gar keine Straßenläden haben. Dazu kommen zahlreiche kleine Startups die sich in Marktnischen im Lebensmittelhandel niedergelassen haben. Da die Supermärkte einen großen Anteil der Umsätze der Lebensmittelbranche auf sich vereinen, hat sich das E-Commerce insgesamt noch nicht durchgesetzt. Der Anteil der Umsätze lag 2013, den letzten verfügbaren Zahlen, unter einem Prozent.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell der Lieferdienste

Lieferdienste, die das fertige Essen vom Lieblingsrestaurant nach Hause bringen, unterstützen das Online-Geschäft der Unternehmen. Die Unternehmen wiederum müssen eine Provision von durchschnittlich zwölf Prozent an die Betreiber der Homepage oder der App zahlen. Geht nun eine Bestellung ein, so wird diese an den Betreiber des Restaurants weitergeleitet, die das Gericht zubereiten und ausliefern. Für den Besteller wiederum entstehen keine zusätzlichen Kosten. Er zahlt lediglich die Kosten für das Gericht entweder über die App selbst oder direkt bei Lieferung.

Fazit: Die Bedeutung des E-Commerce in der Lebensmittelbranche

Grundsätzlich gilt, dass das Internet in der Lebensmittelbranche in Zukunft wahrscheinlich eine höhere Bedeutung haben wird. Die großen Supermarktketten haben diesen Trend erkannt und werben mit teilweise großen Rabatten darum, die Akzeptanz des eigenen Online-Shops und Lieferdienst zu steigern.

Wer sich deshalb über dieses Thema genauer informieren möchte, dem seien die folgenden Adressen empfohlen:
https://www.ecommerce-vision.de/e-commerce-in-der-food-branche-lieferdienste-und-supermaerkte/
http://www.fb.bito.com/food-beverage-trends/ecommerce/der-trend/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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