Baut ein fertiges Produkt und gründet erst das Unternehmen, wenn ihr es verkaufen könnt!

Wicked Holz Sonnenbrillen sind Echtholz Sonnenbrillen mit coolen eingravierten Designs in den Bügeln

Stellen Sie sich und das Startup Wicked doch kurz unseren Lesern vor!

Wicked Holz Sonnenbrillen sind Echtholz Sonnenbrillen mit coolen eingravierten Designs in den Bügeln. Diese werden von jungen Designern und kreativen Leuten aus Österreich entworfen. Durch das geringe Gewicht von gewissen Holz Arten, wie zum Beispiel Nuss, schwimmen bestimmte Modelle auf dem Wasser auf – ein großer Vorteil für alle Wassersportler

Wie ist die Idee zu Wicked entstanden?

In der Küche bei einem Spieleabend mit Freunden. Mich haben schon immer Maori Muster und „Designs“ indigener Völker begeistert. Solche Muster auf einer Sonnenbrille aus Holz einzugravieren war damals noch recht neu, deswegen haben wir das dann auch so umgesetzt.

Außerdem wollte ich schon immer „mein eigenes Ding machen“, ohne dass mir ein Vorgesetzter oder Chef sagt was und wie ich es zu tun habe.

Welche Vision steckt hinter Wicked?

Schöne, nachhaltige Produkte aus Holz entwerfen und zu einem Social Business werden. Ein Teil unserer Einnahmen soll dabei immer in soziale Projekte investiert werden, die ich auch zum Teil selbst betreuen werde.

Einen ersten Schritt haben wir nun mit unserer ersten Crowdfunding Kampagne auf Startnext gesetzt, wo wir pro verkaufter Holz Sonnenbrille eine optische Brille für arme Kinder in Indonesien spenden, deren Eltern sich keine Brille für die Kleinen leisten können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Damals haben wir alles neben unserem Studium gestartet. Schnell die Firma gegründet und dann wieder stillgelegt um zuerst die Brillen zu finalisieren, was auch ein sehr langwieriger Prozess letztendlich war.

Vor allem, da für uns Dinge wie Produktentwicklung, Logistik, Import und die steuerlichen Themen teilweise recht neu waren. Wir haben uns alles selbst beigebracht und gelernt.

Finanziert haben wir alles mit angespartem Eigenkapital. Förderungen gibt es für uns leider in dem Bereich keine von den bekannten Stellen. Wir haben trotzdem daran geglaubt und es einfach selbst riskiert und durchgezogen.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden? Wo sehen Sie die Vorteile?

Direktes Feedback der Leute und ein Test, ob sich überhaupt jemand für nachhaltige Holz Sonnenbrillen interessiert.

Das sind schon mal riesen Vorteile gegenüber einer klassischen Fremdfinanzierung wie Kredit oder Investment, bei dem man Firmenanteile abgeben muss.

Es motiviert einen doch viel mehr, wenn man Geld von echten Leuten bekommt und nicht von einer Bank. Da steckt einfach eine andere Energie dahinter!

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Natürlich geht es sofort in die Herstellung der 2 neuen Sonnenbrillen Modelle KAYA und LARA. Ich halte gerne mein Wort und möchte, dass jeder der eine Brille über Startnext vorbestellt diese Termingerecht bekommt.

Außerdem ist es mir ein Anliegen meine Projekte persönlich zu unterstützen, deswegen möchte ich meinen Partner und fast schon Freund Vidi in Indonesien besuchen und eine kleine Video Doku über das Hilfsprojekt und die Herstellung der Sonnenbrillen drehen, das wäre toll!

Wer ist die Zielgruppe von Wicked?

Leute die eine Begeisterung für Holz Design haben und mit einem Kauf auch gleichzeitig etwas zurück geben wollen.

Wassersportler, Umweltbewusste Menschen als auch Senioren (mein Opa hat mir damals gleich 2 Brillen abgekauft) würde ich als Zielgruppe nennen.

Die Designs sprechen nach meiner Erfahrung ältere Personen ebenso an, wie auch die junge Generation.

Was ist das Besondere an den Sonnenbrillen?

Die schönen eingravierten Muster auf den Bügeln, die Leichtigkeit, sodass manche Modelle auch auf dem Wasser aufschwimmen und natürlich der soziale Aspekt dahinter.

Die Gläser, meist polarisiert für bessere Sicht, werden auch immer auf 100% UV Schutz getestet.

Wicked, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nachhaltigkeit und soziale Projekte. Ich möchte mindestens 2 größere Hilfsprojekte starten, die ich durch Wicked und tolle Produkte aus Holz selbst finanzieren möchte.

Eines davon auf jeden Fall in Indien. Ich habe gute Kontakte dort hin, da meine Freundin ursprünglich aus Kerala, Indien kommt.

Auch mit dem Ladenraum in Wolkersdorf arbeite ich eng zusammen, die bereits Hilfsprojekte in Nordindien selbst leiten  – da ergibt sich definitiv auch etwas in der Zukunft!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.    Baut ein fertiges Produkt und gründet erst das Unternehmen, wenn ihr es verkaufen könnt! Spart Nerven, Geld und Zeit.

2.    Wenn ihr physische Produkte verkauft, lasst sie mit einem GTIN Code labeln und nutzt die Orca Scan (App) für die Lagerverwaltung und Logisik – spart Zeit!

3.    Tool Tipps: Waveapps (kostenlose Buchhaltung mit smarten Features), Konto (N26 oder Holvi), Dienstleistungen (Fiverr, Upwork), Personaltrainer oder Fotograf (meine Brüder).

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daniel Haas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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