Team und Partner mit Bedacht wählen

Whitebox verwaltet Ihr Vermögen – transparent, kostengünstig – und qualitativ hochwertig

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Whitebox doch kurz vor unseren Lesern vor!
Geldanlage ist langweilig, kompliziert, teuer, riskant und frustrierend. So hat der Markt die Meinung der Deutschen über die letzten Jahrzehnte geprägt. Unsere Antwort: Geldanlage kann auch Spaß machen, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, einfach, transparent, kostengünstig – und dennoch qualitativ hochwertig – sein.
Mit Whitebox wollen wir nicht nur neue Maßstäbe bei der Geldanlage setzen, sondern sie auch jedermann zugänglich machen. Zu einem günstigen Preis bieten wir die erste Online-Vermögensverwaltung im deutschen Markt, die auch den Anforderungen einer qualitätsbewussten Kundschaft gerecht wird. Wir zielen auf eine Anlagerendite ab, die bei gleichem Risiko deutlich besser ist als die herkömmlicher Angebote. Dabei lassen wir unsere Kunden in ein einzigartiges Anlageerlebnis eintauchen, das Spaß macht und doch das beruhigende Gefühl vermittelt, seine Anlageentscheidungen in erfahrene Hände zu geben.
Ich selbst bin studierte Juristin und habe danach mehr als 12 Jahre in der Finanzdienstleistungsindustrie verbracht – allerdings „auf der anderen Seite“. Als Unternehmensberaterin.

Wie ist die Idee zu Whitebox entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Mit meiner Mitgründerin Birte Rothkopf arbeite ich bereits seit 2005 zusammen. Aus unserer Zeit als Unternehmensberaterinnen für Banken stammt denn auch die Idee zu Whitebox. Unsere Kunden – Top-Manager führender Banken – standen vor strategischen Herausforderungen, ihr Vermögensverwaltungsgeschäft für die Zukunft fit zu machen. Zeitgleich erschienen die ersten „fintechs“ am angelsächsischen Horizont. Noch als Strategieberaterinnen haben wir sozusagen die Blaupause von dem, was Whitebox heute ist, skizziert. Doch unsere Kunden konnten und/oder wollten von solchen Ideen damals noch nichts wissen – auch wenn sie uns bestätigten, dass die Reise wohl dahin gehen müsste. Und da haben wir entschieden, die Zukunft der Vermögensverwaltung doch am besten gleich selbst zu gestalten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Ein solches Projekt von den ersten Ideen bis zum Launch umzusetzen, ist an sich eine große Herausforderung. Unsere Plattform deckt die gesamte Wertschöpfungskette eines Vermögensverwalters ab. Und wir haben alle Module selbst entwickelt. Herausfordernd war für uns zu Beginn, das richtige IT-Team zusammenzustellen, da wir beide zwar inhaltlich alles so weit abdecken, aber nicht auch noch coden konnten. Nach einigen lehrreichen Erfahrungen haben wir dann aber eine tolle Truppe zusammengestellt, mit der die Zusammenarbeit richtig Spaß macht.

Wer ist die Zielgruppe von Whitebox?
Grundsätzlich jeder ab einer Anlagesumme von 5.000 Euro. Vor allem aber sprechen wir eine Zielgruppe an, die in Deutschland besonders schlecht beraten ist: Jene zwischen den sehr Vermögenden und den typischen Retailkunden. Diese Menschen haben zwar das Geld, um es anzulegen, aber keine Zeit, sich darum zu kümmern. Sie haben einen hohen Anspruch an Qualität, auch und gerade wenn es um ihr Geld geht, jedoch (noch) keinen Zugang zu den sogenannt höherwertigen Vermögensverwaltungs- oder Family-Office-Dienstleistungen.
Entsprechend geht es bei uns immer um Qualität: Vor allem natürlich beim Kern unseres Produkts, dem Portfoliomanagement, aber auch beim Anlageerlebnis, bei Extra-Leistungen oder beim Reporting. Der Kunde erhält eine Top-Leistung zum Bruchteil des Preises einer Privatbank. Das Ganze unabhängig, transparent und fair.

Wie legt man das Geld über Whitebox an?
So ausgefeilt das Portfoliomanagement im Hintergrund sein mag, so einfach ist das Nutzererlebnis für den Kunden. Er definiert eines oder mehrere Anlageziele, die er gänzlich personalisieren kann und für die jeweils ein individuelles Portfolio aufgesetzt wird. Das kann eine große Anschaffung wie eine Immobilie sein oder auch die Vorsorge fürs Alter. Bezüglich letzterem besteht die Besonderheit, dass der Kunde wählen kann, ob er zu einem bestimmten Zeitpunkt monatliche Entnahmen vornehmen will oder eine Einmalzahlung anstrebt. Sein Portfolio wird dann zum definierten Rentenzeitpunkt hin im Risiko reduziert. Der Vorteil: Bessere Ertragschancen in jungen Jahren, weniger Risiko, wenn das Geld verfügbar sein soll.
Ein Blick auf unsere Internetseite www.whitebox.eu verdeutlicht, wie einfach, aber auch spannend Geldanlage sein kann.

Welche Geldanlagen stehen zur Verfügung?
Bei Whitebox kommen ausschließlich passiv verwaltete – einen Index abbildende – Produkte wie ETFs, Indexfonds oder ETCs zur Anwendung. Dabei wählen wir pro Assetklasse anbieterunabhängig das jeweils beste Produkt am Markt aus. Unsere Kunden profitieren damit von niedrigen Kosten und einem optimalen Risiko-/Renditeprofil.
So weit so gut – das ist allerdings nur der Anfang. Denn das wichtigste beim Anlegen ist die Anlagestrategie, die Assetallokation. Und dieser widmen wir denn auch den Großteil unserer Aufmerksamkeit. Anders als die vielen nicht-regulierten Anbieter im Markt können wir die Portfolien unserer Kunden aktiv verwalten und so überhaupt erst ein Risikomanagement betreiben. Wir nennen unsere Methodologie, die wir gemeinsam mit unserem Partner Morningstar Investment Management / Ibbotson entwickelt haben, bisweilen Moderne Portfoliotheorie 2.0., da sie eine methodische Antwort auf die erheblichen Unzulänglichkeiten der Ausführung 1.0 liefert – v.a. hinsichtlich der Risikoeinschätzung .
So wollen wir unseren Kunden eine bessere Rendite bei einem besseren Rendite-Risikoprofil bieten – und ihre Portfolien in Marktabschwungphasen besser schützen.

Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Online-Vermögensverwaltungsangeboten?
Sicherlich schon mal dadurch, dass wir überhaupt ein Vermögensverwaltungsangebot haben. Die meisten anderen verwalten ja das Vermögen ihrer Kunden in diesem Sinne nicht, sie vermitteln eigentlich nur in Produkte. Als regulierter Anbieter sind wir echter Vermögensverwalter mit allen Rechten, aber auch Pflichten hinsichtlich Kundenschutz (z.B. Sicherstellung der Geeignetheit).
Ansonsten wie oben festgestellt durch ein Portfoliomanagement auf Top-Niveau, das ansonsten nur institutionellen Kunden vorbehalten ist, ein attraktives und intuitives Nutzererlebnis, aber auch Dienstleistungen, die kein anderer bietet, wie bspw. unsere kostengünstige und flexible Rentenlösung. Oder eine Welt nach der erstmaligen Anlage: Unsere Kunden bekommen ein attraktives Cockpit, detaillierte Analysetools und ein umfangreiches Reporting, das auch qualitative Komponenten beinhaltet.

Whitebox, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Selbstredend möchten wir weiterhin unsere Kunden begeistern und neue Kunden von uns überzeugen. Dabei bleiben wir nicht stehen: Es wird neue Dienstleistungen und Angebote geben, die Whitebox noch attraktiver machen. Außerdem bestehen auch Expansionspläne, damit noch mehr Menschen von unserem Angebot profitieren.
Nebst unserem „Direktkundengeschäft“ werden wir uns als erfolgreicher Partner für traditionelle Finanzdienstleister etabliert haben, die die einzigartigen Vorzüge unserer Plattform im Hinblick auf eine Kooperation zu schätzen wissen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ich beziehe das mal auf den Fintechbereich, denn in anderen Disziplinen ist sicherlich mehr Spielraum für „trial & error“: Also, macht Eure Hausaufgaben – zuerst. Dazu gehört auch das Thema Regulation. Es ist der ganzen, noch jungen Branche nicht gedient, wenn sie in Verruf kommt. Man möchte alles besser machen als die Banken, hält sich aber selbst nicht an die Regeln, das passt nicht. Ansonsten das Übliche: Team und Partner mit Bedacht wählen, nie den Spaß verlieren, einen guten Bürostuhl kaufen – und das Privatleben bei all‘ dem nicht ganz vergessen.

Fotocredit Whitebox

Wir bedanken uns bei Salome Preiswerk für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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