Fokussiert euch während der Gründungsphase auf das Wesentliche

WG HELD der Party Sponsor für eure WG Party

Stellen Sie sich und das Startup WG HELD doch kurz unseren Lesern vor!
Als Marktführer, mit dem größten Student-Influencer Netzwerk, konzentrieren wir uns auf die Produktplatzierung im studentischen Umfeld, insbesondere jedoch auf Product-Placement und Sponsoring in den studentischen vier Wänden.

Durch unsere Markenbotschafter / Student Brand Manager, den sogenannten „Campus Helden“ in über 85 deutschen Universitäten, fungieren wir als authentisches Bindeglied zwischen Student und Industrie. Wir übermitteln effektiv, unaufdringlich und charmant die Werbebotschaft der einzelnen Kunden direkt zu den Studenten nach Hause.

Darüber hinaus erreichen wir mit WG Held jährlich über 1 Mio studentische Direktkontakte, setzten 1600 WG Partys um und kooperieren bundesweit mit über 220 Fachschaften. Zusätzlich pflegen wir einen sehr persönlichen Kontakt zu Fachschaften, Universitäten und studentischen Organisation und bilden eine natürliche Brücke zu der Industrie.

Wie ist die Idee zu WG HELD entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu WG Held hatten wir bereits während unserer Studienzeit. Abgesehen von ziemlich bunten WG Partys veranstalteten wir schon damals größere Mensapartys und waren bundesweit mit der Industrie und vielen Studenten / Fachschaften sehr gut vernetzt. Wir haben sehr schnell erkannt, dass wir durch unser Netzwerk eine Brücke zwischen Industrie und Studenten aufbauen können und somit eine „Win-Win“ Situation für alle Beteiligten erschaffen.

Es kamen die richtigen Leute zur richtigen Zeit zusammen. Chuong und ich waren bereits seit unserer Schulzeit unternehmerisch tätig und harmonierten beruflich und privat absolut zusammen. Zu dem Zeitpunkt haben wir uns mit unserer Idee an einem sehr guten Freunde gewandt, Dumeik Qumseyeh Geschäftsführer der Kundenbinder GmbH. Und konnten ihn von Anfang an für WG Held begeistern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir führten ganz nach dem „Lean Startup“ Prinzip erstmals einige Testphasen durch. Da wir zum Gründungszeitpunkt selbst noch studiert haben, war unser bundesweites Studentennetzwerk gefragt. Wir organisierten gemeinsam mit befreundeten Gastgebern einige WG Partys, befragten dabei Gäste sowie Gastgeber, dokumentierten das Ganze und kamen zum Entschluss, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach einer 2-monatigen Entwicklungsphase haben wir das Start-up sofort gegründet.

Das Startkapital haben wir ausschließlich mit unserem Eigenkapital gestemmt. Uns war es von Anfang an wichtig, das Unternehmen durch Bootstrapping gesund wachsen zu lassen.

Wer ist die Zielgruppe von WG HELD?
Unser Geschäftsmodell geht von zwei Kundengruppen aus. Zum einen sind es natürlich die Studenten (etwa 2,8 Millionen in Deutschland), denn sie gelten als Trendsetter, Meinungsführer und besitzen ein großes Netzwerk. Sie sind in einer Lebensphase, in der sie sehr stark für die Zukunft geprägt werden.

Zum anderen sind es namenhafte Brands, die durch WG Held eine gezielte und authentische Platzierung bei der studentischen Zielgruppe erreichen. Unser Portfolio beinhaltet bekannte Brauereien, Spirituosen & Snackhersteller, aber auch Kunden aus der Unterhaltungselektronik wie Logitech, Hisense & Sony Interactive Entertainment. Unsere Produktpalette ist allerdings bewusst begrenzt, da wir einerseits die Exklusivität der Brands wahren wollen und andererseits das Thema Responsible Drinking sehr ernst nehmen.

Wie funktioniert WG HELD?
Ganz einfach: Die Studenten bewerben sich online mit ihrer WG Party bei www.wgheld.de. WG Held wählt dann Teilnehmer aus, bei denen schon die Bewerbung eine legendäre Party verspricht. Kreativität, ist durchaus gefragt: Fotos, Videos & ein cooles Anschreiben – alles was eine wilde Nacht und ein rauschendes Fest verheißt, erhöht die Chance von WG Held ein kostenloses Party-Sponsoring zu erhalten.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung setzt sich unser Campus Held aus der jeweiligen Stadt mit dem Gastgeber in Verbindung. Sie lernen sich entspannt kennen und besprechen die geplante WG Party. Anschließend klärt der Campus Held den Gastgeber über sein WG Party Sponsoring Paket auf. Hierbei übermittelt der Campus Held die Begeisterung für die Produkte und überträgt es auf die studentische Party Crew.

Am Tag der Veranstaltung bringt unser Campus Held die Produkte zu der WG Party und platziert diese bestmöglich in der WG. Die Campus Helden bekommen ganz klar von uns die Vorgabe, dass die sich unter das WG Party Volk mischen sollen und ganz entspannt das ganze Geschehen dokumentieren sollen. Uns war es von Anfang an sehr wichtig, dass die Dokumentation „below the line“ abläuft und die Gäste sich nicht durch aggressives Werbeverhalten genervt fühlen. So werden nach den WG Partys sehr oft Freundschaften zwischen Gastgeber und Campus Helden geschlossen. Unsere Kunden bekommen regelmäßig ein fertiges Reporting mit der Dokumentation der jeweiligen WG Partys und können somit schnell auf Trends und Neuheiten in der Zielgruppe reagieren.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist grandios. Der seriöse Service mit tollen Produkten wird vor allem in der studentischen Zielgruppe, durch ein loyales und dankbares Publikum, sofort weiterempfohlen. Auf der andere Seite, bekommen unsere Industriekunden eine authentische Marktdurchdringung in der studentischen Zielgruppe und begeistern gleichzeitig junge Trendsetter für ihre Brands.

WG HELD, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Vision ist es, Studenten noch mehr unter die Arme zu greifen und dabei unsere Kunden auf eine charmante Art und Weise voll und ganz in den Mittelpunkt zu platzieren. Das nicht nur in Deutschland, sondern Europaweit. Zusätzlich launchten wir letztes Jahr die UINHELD App und entwickelten somit einen digitalen Studentenausweis der in Zukunft von jedem Studenten benutzt wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Sobald man eine Idee hat für die man brennt, sollte man sich sofort daranmachen, diese Idee umzusetzen.
2. Fokussiert euch während der Gründungsphase auf das Wesentliche und lasst euch von Rückschlägen nicht vom Kurs abbringen.
3. Haltet durch! Der Weg von der Idee bis zur erfolgreichen Gründung ist steinig, kräftezehrend und mit vielen Kopfschmerzen verbunden – Letztendlich ist es aber Euer BABY!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Genia Lewitzki und Chuong Nguyen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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