Westerwelle Startup Haus Kigali powered by Evonik Stiftung in Ruanda offiziell eröffnet

Am 1. Oktober 2018 wurde das Westerwelle Startup Haus powered by Evonik Stiftung in Kigali, Ruanda, mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet.

Mit der Evonik Stiftung als Partner baut die Westerwelle Foundation damit ihr Engagement für junge Unternehmensgründerinnen und – gründer in Afrika aus und will dadurch langfristig zur Stärkung des ruandischen Mittelstands und zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Land beitragen.

Unter den mehr als 100 geladenen Gästen befanden sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Der Besuch des ruandischen Wirtschaftsministers, Vincent Munyeshyaka, ist ein Beleg für die Bedeutung des Engagements der Westerwelle Foundation in Ruanda und zeigt auch wie wichtig das Thema Startups für die Wirtschaftspolitik des Landes ist. „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, die Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz zu würdigen. Sie besteht bereits sehr lange: Seit 36 Jahren. Was ich daran besonders schätze ist, dass es eine Partnerschaft zwischen Menschen ist, aber auch zwischen Unternehmen. An dieser Stelle möchte ich auch meine Wertschätzung für die Eröffnung des Startup Hauses ausdrücken. Es ist im Einklang mit dem Programm unserer Regierung KMUs zu unterstützen, um die Schaffung neuer Jobs, die Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie die Steigerung unserer Exporte zu fördern. Es ist eine gute Chance und ich bin sehr erfreut, dass wir das Startup Haus Kigali eröffnet haben“, sagte Munyeshyaka.

Neben ruandischen Politikern nahm mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, auch eine deutsche Politikerin an der Eröffnung teil.

In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz und hob die gemeinsamen Bestrebungen für eine Schaffung neuer Perspektiven in dem ostafrikanischen Land hervor. Ihre Teilnahme zeigt auch, wie groß das deutsche Interesse für das Thema Startups auf dem afrikanischen Kontinent ist. „Ich begrüße das Engagement der Westerwelle Foundation und der Evonik Stiftung, junge Menschen bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsideen zu unterstützen. Gründerinnen und Gründer haben ein großes Potenzial für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Zukunft Ruandas“, so Dreyer.

Im Namen der Evonik Stiftung unterstrich Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik Industries AG die Bedeutung des Projektes: „Als wir im Februar vergangenen Jahres mit den Plänen für ein Gründerzentrum hier in Kigali an die Öffentlichkeit gingen, war uns bewusst, dass wir etwas Besonderes entstehen lassen werden. Wir wollten zum einen ein Gründerzentrum errichten, das alle klassischen Elemente und Dienstleistungen beinhaltet, die für junge Gründer von Bedeutung sind. Darüber hinaus sollte es jedoch auch ein Angebot geben, das sich speziell an junge Menschen richtet, die ihre handwerklichen und praktischen Fähigkeiten weiterentwickeln wollen. Hier im neuen Startup Haus ist uns beides gelungen. Bei Evonik sehen wir jeden Tag, wie wichtig eine gute Ausbildung für junge Menschen ist.“

Schon der Gründer der Westerwelle Foundation, Bundesaußenminister a.D. Dr. Guido Westerwelle, hat in Afrika immer einen Kontinent der Chancen gesehen. Ganz in seinem Sinne soll das Westerwelle Startup Haus Kigali als zentraler Treffpunkt für Startups dienen. Das Startup Haus bietet auf einer Fläche von über 1200 m2 einen Co-Working-Space mit 150 Arbeitsplätzen sowie Beratungs- und Trainingsangeboten an. Seit dem Softlaunch im August 2018 haben im Startup Haus mehr als 80 Mitglieder von 21 Startups ihren Arbeitsplatz eingerichtet. Mit dem Programm will man lokale Jungunternehmer beim Aufbau eines Betriebes unterstützen, um so langfristig zur Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven in Afrika beizutragen. „Ruanda ist ein Land voller Möglichkeiten.

Mit dem Westerwelle Startup Haus powered by Evonik Stiftung schaffen wir einen Ort, an dem Gründerinnen und Gründer ihren Traum vom unternehmerischen Erfolg leben können. Wir sind uns sicher, dass sich das Westerwelle Startup Haus Kigali zu einer zentralen Anlaufstelle für Existenzgründer und Startups aus Kigali und Ostafrika entwickeln wird“, fasst Michael Mronz, Vorstandsvorsitzender der Westerwelle Foundation, das Ziel für das Startup Haus in Kigali zusammen.

Bildquelle Westerwelle Foundation

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Quelle MMP Event GmbH

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