Zielgruppen, Produkt- und Marketingstrategie müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt sein

WERENBACH hochwertige Uhren aus Weltallrakten – Spaceborn

Stellen Sie sich und das Startup WERENBACH kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Patrick Hohmann, ich bin 45 Jahre alt, habe zwei Töchter und lebe in Zürich. Die Firma Werenbach habe ich vor fünf Jahren mit dem Zweck gegründet, hochwertige Uhren aus Weltallraketen herzustellen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Bis zum Gründungszeitpunkt habe ich als Markenspezialist in verschiedenen Konzernen gearbeitet. Meine dortige Arbeit war konzeptioneller Natur und bestand zu einem grossen Teil aus Führungaufgaben. Die Idee eine Uhr aus einer Weltallrakete war spontan, ich erkannte darin die Möglichkeit selber ein Produkt zu erschaffen das eine grossartige Geschichte hat.

Die Idee das Material selber in Kasachstan zu beschaffen, versprach Abenteuer… es war eine Entscheidung die ich aus dem Bauch heraus getroffen habe.

Welche Vision steckt hinter den Uhren?
Hinter den Weltraumuhren steckt eine Ideologie die von Astronauten stammt: „To see the world from space can change the way you think.“ Das sagte der US Astronaut Frank White und jeder Astronaut bestätigt es: Wenn Astronauten die Erde aus dem All betrachten, dann erkennen sie, dass wir auf einem Planeten leben zu dem es keine Alternative gibt. Sie erkennen aber auch wie gross die Erde im Vergleich zu uns ist. Dadurch verändern sich nicht nur gewisse persönliche Einstellungen, man erkennt auch, dass man nicht im Zentrum von allem ist. Diese Erkenntnis lebt im Geiste der Uhren aus dem Hause Werenbach. Deshalb steht auf jeder Uhr der Name Spaceborn.

Wie wir mit diesem Thema intern umgehen, darüber habe ich einen Blogbeitrag geschrieben

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die grössten Herausforderungen für Werenbach liegt zum einen in der Komplexität der Produkte zum anderen in der Kapitalintensität des Unternehmens. Bisher haben wir die Marke aus eigenen Mittel und per Crowdfunding finanziert. Uns ist klar, dass wir den nächsten Wachstumsschritt nur mit einem Investor schaffen, da wir sehr viel in Marketing investieren müssen.

Wer ist die Zielgruppe von den Weltraumuhren?
Die Zielgruppe von Werenbach ist sehr heterogen. Man kann sie nur sehr vage beschreiben: Männer zwischen 35 und 45. Was sie jedoch alle eint, ist die Vorliebe für das Besondere, das Echte oder die Geschichte dahinter.

Die wenigsten Werenbach Uhren Träger sind Weltraumenthusiasten.

Was ist das Besondere an den Weltraumuhren?
Das Besondere an den Uhren ist ihre vielseitige Geschichte. Es ist nicht „nur“ das Raketenmaterial, es ist auch ihre Entstehung, wie das Material in Kasachstan eingesammelt wird oder die Ideologie von Werenbach. Eine Uhr aus dem Hause Werenbach ist mehr als Statussymbol, sie ist ein echtes Statement! Und übrigens: Die Entstehung der ersten Uhr war ein Unterfangen, das tatsächlich nicht von dieser Welt ist.

Deshalb wurde das Erlebte in einem Abenteuerroman verfasst.

Wie ist das Feedback?
Die positiven Rückmeldungen sind im Gegensatz zu den kritischen Stimmen um ein vielfaches grösser.

WERENBACH, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das wird der Markt zeigen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Zielgruppen, Produkt- und Marketingstrategie müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt sein.
Das Geschäftsmodell so einfach wie möglich gestalten.
Achtung:
Die Kosten werden meistens unterschätzt.
Die Absatzzahlen werden meistens überschätzt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Patrick Hohmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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