Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken!

WECHSELSTROM Strom- und Gastarife für Haushalts- und Gewerbekunden

Stellen Sie sich und das Startup WECHSELSTROM doch kurz unseren Lesern vor!
Wir, Markus Tronnier und Martin Voß, optimieren mit unserem Anfang 2017 gegründeten Start-Up „WECHSELSTROM“ Strom- und Gastarife für Haushalts- und Gewerbekunden.

WECHSELSTROM erzielt für seine Kunden dauerhaft günstigste Energiepreise:

WECHSELSTROM recherchiert regelmäßig die günstigsten Energielieferanten für seine Kunden, kümmert sich um den Tarifwechsel und übernimmt auch jegliche Kommunikation mit den Lieferanten. Der Kunde muss sich um nichts mehr kümmern und wird immer vom günstigsten Lieferanten sicher mit Strom und/oder Gas versorgt.

Als Provision erhält WECHSELSTROM dafür 30% der erzielten Einsparung, also einen „Teil des Kuchens“.

Wie ist die Idee zu WECHSELSTROM entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Schon zu Beginn unseres gemeinsamen Mathematikstudiums an der RWTH Aachen haben wir erkannt, dass die „lukrativsten“ Stunden des Jahres jene waren, in denen wir unsere Strom- und Gaslieferanten gewechselt haben. Schnell haben unsere WG’s damit einige hundert Euro jährlich gespart, so dass wir uns bald auch um die Lieferverträge von Freunden und Familie gekümmert haben. Der Schritt lag nahe, unseren Service bald jedermann anzubieten, so dass wir nach einigen Berufsjahren in der Energiewirtschaft Anfang 2017 das Unternehmen WECHSELSTROM gegründet haben.

Welche Vision steckt hinter WECHSELSTROM?
Der Strom- und Gasmarkt ist sehr unübersichtlich. Die Preis- und Bonussysteme sind oft nur durch Einsatz von viel Zeit und Geduld nachvollziehbar. Darüber hinaus herrschen – selbst 20 Jahre nach der Liberalisierung des Energiemarkts – noch Gespenster und Ängste in den Köpfen der Menschen vor:
„Wenn der Lieferantenwechsel schief geht, habe ich keinen Strom. Wenn ich einen Ökostromtarif habe und kein Wind weht sitze ich im Dunkeln.“
Dabei ist die Strom- und Gasversorgung gesetzlich garantiert. Immer!

Diese Ängste werden übrigens von den örtlichen (meist teuren) Versorgern gerne subtil durch Marketingkampagnen wie „Sichere und zuverlässige Versorgung durch Ihr Stadtwerk“ geschürt. Ein Stadtwerk ist jedoch ein gewöhnliches Wirtschaftsunternehmen und damit wie andere Unternehmen an hohem Profit interessiert. Der Kundenwechsel zu einem günstigeren Lieferanten soll mit solchen Kampagnen verhindert werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Unsere größte Herausforderung war es, einen effizienten Weg zu finden, neue Kunden zu akquirieren. Gerade beim Thema Strom und Gas sind Verbraucher einerseits sehr skeptisch (Stichwort „Teldafax“, „Care-Energy“), andererseits auch sehr bequem „Strom und Gas funktioniert ja, wieso also wechseln? Das ist eh zu kompliziert“. Es ist viel Aufklärung notwendig. Die meisten unserer Kunden sind überrascht, wenn Sie plötzlich hunderte Euro weniger bezahlen müssen für ihre Energie.

Die Einsparungen, die wir für unsere Kunden erzielen und damit die Zufriedenheit unserer Kunden kommen uns bei der Akquise sehr zugute: Denn durch eine hohe Weiterempfehlungsquote erhöht sich unser Kundenstamm stetig.

WECHSELSTROM ist inhabergeführt und finanziert sich vollständig aus Eigenmitteln. Das zeigt unseren Kunden: Wir stehen zu 100% hinter der Idee!

Wer ist die Zielgruppe von WECHSELSTROM?
Unsere Zielgruppe ist zunächst einmal jeder private Strom- und/oder Gasverbraucher. Darüber hinaus aber auch Gewerbetreibende und Immobilienvermieter.

Eingeteilt werden kann die Gruppe in

Die Wechselwilligen: Die Wechselwilligen kennen die Vorteile von regelmäßigen Tarifwechseln bereits, machen sich aber ungerne die Mühe, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Die Wechselunwilligen: Die Wechselunwilligen haben meist noch nie den Lieferanten gewechselt und sind damit größtenteils in der sehr teuren Grundversorgung: Das Sparpotenzial ist damit besonders hoch – der notwenige Aufklärungsaufwand jedoch ebenfalls.

Vermieter: Die Heiznebenkosten eines Mietshauses werden auf die Mieter umgelegt, so dass der Vermieter keinen Anreiz hat, sich für seine Mieter um einen günstigen Gaslieferanten zu kümmern. Dabei ließe sich durch Verringerung der Heiznebenkosten die Zufriedenheit der Mieter erhöhen, oder beispielsweise eine Mieterhöhung (über-)kompensieren.

Wie funktioniert das? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wir haben eine eigene Datenbank über günstige und seriöse Lieferanten aufgebaut, die wir laufend aktualisieren. Wenn sich der bestehende Energieliefervertrag eines Kunden dem Ende der Mindestlaufzeit nähert, überprüfen wir, ob sich im Folgejahr die Energiekosten durch einen Lieferantenwechsel reduzieren lassen. Wenn dies der Fall ist, informieren wir unseren Kunden über den bevorstehenden Wechsel und kümmern uns um alles Weitere!

Es sind zwei Alleinstellungsmerkmale, die WECHSELSTROM von den „großen Vergleichsportalen“ unterscheiden:

1. Während die Portale lediglich Tarife anzeigen, muss sich der Kunde um alles Weitere selbst kümmern. Insbesondere muss er seine Kündigungsfristen selbst überwachen und rechtzeitig einen neuen, seriösen Lieferanten recherchieren.

2. Die Portale erhalten Provisionen von den dort gelisteten Lieferanten. Dadurch entsteht ein Interessenskonflikt: Zeigt man dem Kunden den günstigsten Lieferanten zuerst, oder lieber den, der die meiste Provision zahlt?
Wir hingegen erhalten unseren Lohn (als Anteil der erzielten Ersparnis) von unseren Kunden. Damit sind wir unabhängig und haben wir dasselbe Ziel wie unsere Kunden: Bei ihren Energiekosten möglichst viel sparen!

WECHSELSTROM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sehen unseren Weg sehr deutlich vorgezeichnet, der Markt ist sehr groß und das Einsparpotenzial enorm. Wir hoffen durch weiteren exponentiellen Kundenzuwachs bald eine Absatzmenge zu vereinigen, die es uns erlaubt, für unsere Kunden bei Lieferanten Sonderkonditionen („Mengenrabatt“) zu erwirken. Wir fördern den Wettbewerb und tragen damit dazu bei, dass Energie nicht teurer als nötig ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken – in welchen Bereichen haben Sie eine Expertise und sind anderen voraus? Sie müssen das Geschäftsmodell genau verstehen und das Umfeld kennen. Brechen Sie eine Gründung nicht übers Knie.

2. Seien Sie hartnäckig: Quasi täglich taucht ein neues Problem auf, welches es zu lösen gilt. Sehen Sie Probleme als Herausforderung. Es gibt immer eine Lösung!

3. Der Kunde ist König: Haben Sie Verständnis für die Zeit, die Kunden mitunter beanspruchen. Einige Kunden werden Ihnen gegenüber misstrauisch, manchmal sogar unfreundlich und dreist sein. Bleiben Sie dennoch höflich und seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie einen potenziellen Kunden nicht überzeugen können. Verschwenden Sie dann nicht Ihre Kapazitäten, sondern finden Sie die Kunden, die Ihrer Idee offener gegenüberstehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Markus Tronnier und Martin Voß für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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