Kommunikation – egal ob persönlich oder im Netz – bringt Euch und Euer Thema voran

webZunder: Social Media-Management Tool für Unternehmer und Selbständige

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen webZunder doch kurz vor!
Ich bin Dirk Spannaus, Wirtschaftsinformatiker mit Diplom (BA) und einer der Gründer von webZunder. Nach verschiedenen spannenden Jobs in unterschiedlichen Bereichen der IBM Deutschland wollte ich nochmal runter vom “Karrieretrampelpfad”. Ich habe eine Auszeit genommen und zusammen mit ein paar smarten Kollegen webZunder gegründet.
Bis heute dabei geblieben ist Stefan Machleidt – Diplom-Informatiker und selbständig seit Geburt. Verstärkt wurden wir zwischenzeitlich mit weiterer Entwicklerpower und internationaler Marketing und Vertriebskompetenz. Unsere Zentrale haben wir mittlerweile nach Dresden verlegt. Ansonsten ist unser Team noch in Berlin und München vertreten.

Wie ist die Idee zu webZunder entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Stefan hat zuvor Software-Entwicklungsprojekte für mittelständische Unternehmen umgesetzt. Ich habe innovative Themen für große Konzerne vorangetrieben. Als “Early Adopters” fanden wir es bedauerlich, dass es meist so lang dauert, bis Innovationen auch bei kleineren Unternehmen ankommen: für individuelle Projekte fehlt das Geld und erste vorhandene Anwendungen wurden meist für Spezialisten entwickelt – so auch im Bereich Online Kommunikation.
Wir wollen mit webZunder Social Media in den Unternehmeralltag integrieren. Unser Schwerpunkt liegt auf einfacher Bedienung mit wenig Zeitbedarf. Mit allen wichtigen Funktionen, die es im Alltag benötigt.
Stefan und ich kennen uns aus der Küche meiner damaligen WG. Mit meiner damaligen Mitbewohnerin ist er mittlerweile verheiratet. Ansonsten haben wir beim Recruiting – wie es sich für unser Thema gehört – auf unser soziales Umfeld gesetzt. Neben der fachlichen Kompetenz unserer Kandidaten spielt dann auch immer unser Bauchgefühl eine große Rolle.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Rückblickend ist es wohl am schwierigsten, die richtigen Entscheidungen zu treffen und das auch zügig. Im Umfeld von Start-ups tummeln sich viele Menschen, die alles besser wissen – teilweise aber selbst noch nie gegründet haben. Wenn ich mir ein einzelnes Thema herauspicke, fallen mir auch viele Dinge ein, die ich noch besser machen könnte. Im Start-up ist es aber wichtig, das gesamte System auf ein hohes Level zu bringen. Da zählt Pragmatismus im Zweifel eben mehr als Perfektion.
Wir sind mit einem EXIST Gründerstipendium gestartet. Danach waren leider weder wir, noch der lokale Markt bereit um Durchzustarten. Wir haben unser Know-How dann parallel auch in verschiedenen Kundenprojekten eingesetzt – klassisches Bootstrapping also. webZunder haben wir parallel nicht nur als Produkt, sondern auch im Ansatz weiterentwickelt.
Seit Herbst letzten Jahres haben wir mit Christoph Niemann einen weiteren Gesellschafter und zusätzliches Kapital gewonnen. Damit haben wir die Möglichkeiten erhalten uns weiter zu verstärken und weitere Ideen für webZunder umzusetzen.

Wie hat sich Ihr Startup seit dem Start entwickelt?
Auf jeden Fall ganz anders als geplant. Wir haben zusammen mit unseren Kunden viel darüber gelernt, was bei kleinen und mittelständischen Unternehmen funktioniert und was nicht. Wir verstehen die Bedürfnisse viel besser als zu Beginn.
Wir haben webZunder um zusätzliche Dienstleistungen erweitert: Interessenten können bei uns die initiale Einrichtung Ihres kompletten Webauftritts buchen. Dabei sind wir keine Agentur im klassischen Sinne. Wir bieten ein standardisiertes Paket aus Blog, Einträgen in Verzeichnisse wie Google Maps und Präsenzen in den wichtigsten sozialen Netzwerken zum Pauschalpreis.
Individuelle Lösungen von Agenturen sind in vielen Fällen erst später sinnvoll. Nämlich dann, wenn Unternehmer ihr eigenes digitales Geschäftsmodell besser verstanden und erprobt haben. Unternehmer, die die Digitalisierung selbst verstehen und meistern wollen, lassen sich von uns regelmäßig coachen.

Wer ist die Zielgruppe von webZunder?
webZunder-Kunden sind in erster Linie “Selbermacher”. Also Unternehmen, die verschiedene Ziele mit Social Media verfolgen, dafür aber weder dedizierte Spezialisten einsetzen noch das Thema delegieren wollen.
Unsere Kunden sind in erster Linie beratend tätig, z.B. Rechtsanwälte und Finanzberater, sowie kleine mittelständische Unternehmen und Kreative.
Interessant ist webZunder aber auch für größere Unternehmen, die Ihre lokalen Geschäftspartner fit für die Online Kommunikation machen wollen. Das sind z.B. fortschrittliche Franchisesysteme und Filialunternehmen, die erkannt haben, dass “Social” eher ein Thema des lokalen Unternehmers ist.
Mit unseren Partnerprogrammen streben wir außerdem eine Zusammenarbeit mit Agenturen, Entwicklern, WordPress-Hosting-Anbietern sowie Marketing- und Vertriebsexperten an. Unsere Partner gewinnen neue Möglichkeiten Umsatz zu erzielen und damit neue potentielle Kunden. Dabei können sie sich auf ihre Kernkompetenzen fokussieren (z.B. das Erstellen von Kommunikationsstrategien und Coaching der Klienten). Wir unterstützen mit technischem Know-How, Inhalten und bei der Einrichtung. Außerdem bieten wir unseren Partnern umfassenden Support bei der Nutzung unseres Social Media Management-Tools webZunder für ihre Klienten. Eine Win-Win Situation, die uns dabei hilft, webZunder so vielen Unternehmen wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Wie funktioniert webZunder?
webZunder ist der zentrale Ort, in der die Kommunikation über die eigene Webseite (WordPress Blog) und über die Präsenzen in den wichtigsten sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn) gebündelt wird. Mit webZunder können Nutzer einfacher mit Geschäftspartnern interagieren: So können sie auch deren Beiträge im Namen Ihrer Firma kommentieren, liken und teilen . Das bringt nicht nur Karmapunkte, sondern erhöht auch ganz deutlich die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Reaktionen auf eigene Veröffentlichungen. Da Nutzer von webZunder auch ihre Wettbewerber unbemerkt beobachten können, lernen sie gleichzeitig auch ihr Angebot weiterzuentwickeln.

Welche Vorteile bietet webZunder seinen Nutzern?
Wer darüber nachdenkt, seinen Kunden mehrere Kanäle für die Kommunikation anzubieten, braucht dafür meist auch ein passendes Werkzeug. webZunder ist dafür perfekt geeignet, denn es bietet eine gute Übersicht, spart Zeit und ist einfach zu bedienen. So lässt sich mit weniger Zeitaufwand mehr erreichen. webZunder ist kein klassisches “Social Media Dashboard” zum Versenden von Nachrichten – wir bieten weitere wichtige Funktionen in einem alltagstauglichen Umfang.

webZunder, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Viele Anbieter streiten sich um die Krone für das erfolgreichste Social Media-Tool für Experten. Wir kümmern uns in der Zwischenzeit um die Nutzer, die es einfach nur etwas einfacher haben möchten. In dem Bereich wollen wir in fünf Jahren ein bekannter und geschätzter Anbieter sein – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Dafür starten wir ja jetzt auch die ersten Schritte der Internationalisierung.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Kommunikation – egal ob persönlich oder im Netz – bringt Euch und Euer Thema voran.
2. Ihr werdet oft wertvolle Tipps und nützliches Feedback bekommen – wählt aus, welche Aspekte ihr berücksichtigen wollt und welche ihr beiseitelassen könnt.
3. Auch Social Media ist kein Thema für “irgendwann mal später”. Ihre potentiellen Kunden suchen euch – können sie euch auch finden? Nehmt euch jeden Tag ein kleines bisschen Zeit um damit zu starten – euer zukünftiges Ich wird es euch danken!

Neugierig geworden? Probieren Sie webZunder 14 Tage kostenlos!

Wir bedanken uns bei Dirk Spannaus für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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