Warum sich eine Investition ins Content-Marketing besonders für Startups lohnt

Das Kaufverhalten der Menschen hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Im digitalen Zeitalter nutzen potenzielle Kunden das Internet, um sich über unterschiedliche Produkte oder Dienstleistungen zu informieren. Aus diesem Grund ist es auch für Startups wichtig, eine nachhaltige und kundenspezifische Internetpräsenz aufzubauen, um von der eigenen Zielgruppe überhaupt gefunden zu werden.

Eine erfolgreiche Präsenz hängt allerdings nicht nur von einem passenden Webdesign oder einem strukturierten Auftritt in den Sozialen-Medien ab, sondern auch von kundenorientierten Inhalten. An dieser Stelle greift das Content-Marketing ein. Im Vergleich zur klassischen Werbung kann eine vorab definierte Zielgruppe effektiv durch das Content-Marketing erreicht werden. Grundsätzlich dient das Content-Marketing als strategisches Instrument, um beispielsweise die Kundenbindung zu stärken oder um die Reichweite zu steigern.

Im Folgenden möchte ich darauf eingehen, inwiefern Startups von einer Investition in eine eigene Content-Marketing-Strategie profitieren können und welche Voraussetzungen dabei zu beachten sind.

Was ist Content-Marketing?

Content-Marketing ist heutzutage ein Teilbereich im Online-Marketing und befasst sich mit der Erstellung und Verteilung von hochwertigen Web-Inhalten. In diesem Sinne werden Videos, Blogbeiträge, Podcasts, Case Studies oder Infografiken erstellt, um dem potenziellen Kunden einen Mehrwert zu bieten. Es sollte dabei beachtet werden, dass die eigene Unternehmensleistung oder die Marke grundsätzlich nicht im Fokus der Inhalte stehen.

Im Vergleich zu einem direkten Sales-Pitch, sollten die Web-Inhalte relevant, informativ oder nützlich für die Zielgruppe sein. In diesem Zusammenhang werden die Inhalte zielgenau an den potenziellen Kunden angepasst, um ihm eine passende Lösung für sein Problem zu liefern. Demnach ergibt sich, dass das Content-Marketing eine Reihe an strategischen und analytischen Elementen enthält.

Welche Vorteile ergeben sich für Startups?

Aus unternehmerischer Sicht dient eine Content-Marketing-Strategie selbstverständlich dazu, um übergeordnete Ziele im Startup zu erreichen. Laut Demand Metric ist eine Investition in das Content-Marketing 62 % kostengünstiger als die gesamten Ausgaben für klassisches Marketing. Zudem ergibt eine optimal erstellte Content-Marketing-Strategie die 3-fache Anzahl an generierten Leads. Besonders für Startups, die auf Bootstrapping setzen, eignet sich das Content-Marketing hervorragend, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Zudem können Startups beim Content-Marketing von den typischen Eigenschaften eines jungen Unternehmens profitieren. Im Vergleich zu großen, etablierten Unternehmen, können Startups auf flache Hierarchien sowie flexible und agile Strukturen zurückgreifen. Somit können sich Startups trotz geringer Ressourcen, schneller an das Marktgeschehen anpassen und näher am potenziellen Kunden bleiben.

Darüber hinaus können hochwertige Inhalte nach einer einmaligen Investition auch nach mehreren Jahren zusätzliche Interessenten auf die Unternehmensseite oder in das Geschäft locken. Optimal erstellter Content eignet sich zudem, um das Vertrauen aufzubauen und um die Kundenbindung zu stärken. Insgesamt ergeben sich durch eine Investition folgende Vorteile:

• Aufbau von Vertrauen
• Stärkung der Kundenbindung
• Steigerung der Reichweite
• Positionierung als Experte

Das Content-Marketing dient letztlich dazu, um neue Kunden zu gewinnen und um die Umsätze zu steigern. Der größte Vorteil für Startups besteht allerdings darin, dass die Strategie schneller und flexibler an neue Trends angepasst werden kann.

Welche Voraussetzungen sollten beachtet werden?

Validierte Geschäftsidee und Iterationen

Die Erstellung von Inhalten ohne einen Plan gleicht einem Blindflug. Um keine Ressourcen zu verschwenden, sollten Startups nicht nur eine Strategie und eine Buyer-Persona aufstellen, sondern auch ihre Geschäftsidee mehrfach validiert haben. Vage Abschätzungen über die Wünsche des Kunden reichen hier nicht aus.

Ähnlich wie in der Produkt- oder Serviceentwicklung sollten die Inhalte an die Bedürfnisse und die Lebensumstände des potenziellen Kunden angepasst sein. Daraus ergibt sich, dass ein Startup nicht am ersten Tag nach der Gründung mit der Content-Produktion anfangen sollte, sondern erst nach mehreren Iterationen und Kundengesprächen.

Budget und Team

Obwohl eine Investition in eine Content-Marketing-Strategie effizienter ist als eine Ausgabe in die klassische Werbung, sollten auch hier die Kosten genau beachtet werden. Um langfristig hochwertige Inhalte zu erstellen oder erstellen zu lassen, bedarf es einem passenden Budget. Laut einer Umfrage des Content Marketing Institutes (CMI) rechnen 39 % der befragten Marketer sogar mit einem Anstieg des Budgets innerhalb der gesamten Marketingaufwendungen. Startups, die in das Content-Marketing investieren möchten, sollten daher das nötige Budget freisetzen, sofern dies möglich ist.

Auf der anderen Seite sollten auch die richtigen Mitarbeiter eingesetzt werden. Um eine Content-Marketing-Strategie langfristig umzusetzen, sollten Startups auf einen Marketing-Spezialisten, Content Manager und Content Copywriter setzen. Wer dagegen das Content-Marketing outsourcen möchte, der sollte sich zeitnah an eine Online-Marketing-Agentur wenden, die sich auf die eigene Nische spezialisiert hat.

Fazit

Gutes Content-Marketing ist nicht kostenlos. Ein Blick auf die Fakten verrät allerdings, dass Content-Marketing effektiver und günstiger ist als traditionelle Werbung. Für kleine oder neu gegründete Unternehmen eignet sich eine Investition zudem, da diese relativ flexibel umgesetzt werden kann. Startups, die sich in unserer hypervernetzten Welt einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen, sollten daher zeitnah auf das Content-Marketing setzen.

Maxine Stiebler

Maxine konnte nach ihrem BWL-Studium einschlägige Erfahrungen in einer Online-Marketing-Agentur und in einem internationalen Startup sammeln. In diesem Jahr hat sie Contentartup gegründet und sich seither darauf spezialisiert Startups aus der Tech-Branche mit kundenspezifischen Web-Inhalten zu unterstützen. Um sich beruflich weiterzuentwickeln, lernt sie in ihrer Freizeit Spanisch, Japanisch, Front-End-Development und Python.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X