Glaubt an euch selbst!

WAIATA Musiksuchmaschine Clubs, Bars & Cafés passend zum Musikgeschmack filtern

Stellen Sie sich und das Startup WAIATA kurz unseren Lesern vor!

Wir, Julia Späth & Philipp Kaiser, sind das Gründerteam von „WAIATA – Wissen was gespielt wird“. WAIATA ist eine Art Musiksuchmaschine, mit deren Hilfe du auf unserer Karte Clubs, Bars & Cafés passend zu deinem eigenen Musikgeschmack oder aktuellen Musikwunsch filtern kannst. Durch manuelle Eingabe von Genres oder durch Verknüpfung mit deinem Spotify Account erstellt WAIATA eine für dich individuelle Genre-Liste. Aus dieser Liste und den Genres der Lokalitäten wird eine persönliche musikalische Übereinstimmung berechnet, unser sogenannter Music-Match. Die Suche nach der richtigen Lokalität ist somit in Zukunft nur noch einen Klick weit entfernt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Während unserer einjährigen Europareise standen wir immer wieder vor dem selben Problem. Woher erfahre ich mit ein paar einfachen Klicks, welche Musik in welcher Location gespielt wird? Da es für dieses Problem noch keine Lösung gab, entschieden wir uns kurzum die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das war der Beginn unserer App-Idee WAIATA und der Anfang unseres heutigen Startup Unternehmens. 

Welche Vision steckt hinter WAIATA?

Jeder soll zu jeder Zeit und überall wissen, welche Musik in Clubs, Bars, Cafés etc. gespielt wird. Schluss mit bösen Überraschungen in puncto Musik und her mit mehr Spaß beim Weggehen und Feiern mit Freunden, noch Fremden & Co. Aktuell sind wir zwar nur in München vertreten, mit Hilfe unserer Community hoffen wir aber schnell und stetig zu wachsen. München ist somit nur der Anfang und nicht das Ende unserer Reise.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung ist definitiv die Finanzierung selbst. Momentan finanzieren wir uns aus eigenen Ersparnissen. Da diese bekannterweise irgendwann zu neige gehen, sind wir aktuell auf der Suche nach Investoren. Auch Wettbewerbe stehen auf unserem zukünftigen Finanzierungsplan.

Wer ist die Zielgruppe von WAIATA?

Praktisch jeder, der gerne weggeht und dabei nicht auf das Wohnzimmer-Feeling verzichten möchte. Gemeint ist damit, die Musik zu hören, auf die ich gerade Lust habe oder die meinem eigenen Musikgeschmack entspricht. Generell hat sich aber herauskristallisiert, dass unsere primäre Zielgruppe im Alter zwischen 16 – 30 Jahren liegt. Wer aber mit 60 Jahren immer noch gerne zu der eigenen Musik feiert, der sollte sich unsere App auf jeden Fall downloaden.

Wie funktioniert WAIATA? Wo liegen die Vorteile?

Wir sind eine Community App und verfolgen das Prinzip: Von Nutzern für Nutzer. Jeder kann bei uns Orte vorschlagen (Bars, Clubs, Cafés), die in unserer App noch nicht eingetragen sind. Wir prüfen die Anfrage und pflegen den Vorschlag danach auf unserer Karte ein. Vor Ort in Bars, Clubs & Cafés können Nutzer die aktuell gespielten Interpreten eintragen und helfen damit, die Genre-Angaben der jeweiligen Location aktuell zu halten. Im Gegenzug ermöglichen wir einen optimalen Music-Match. Am Ende des Tages soll Niemand mehr schlechte musikalische Überraschungen erleben.

Wie ist das Feedback?

Unsere Idee kommt super an. Die meisten wünschen sich schon lange eine solche App. Die Rückmeldungen sind daher immer positiv. Natürlich hoffen wir, dass die Leute unsere Idee nicht nur theoretisch toll finden, sondern auch bereit sind praktisch etwas beizutragen. Wir sind da aber ganz zuversichtlich und freuen uns auf die gemeinsame Herausforderung.

WAIATA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren startet der Samstag Abend ganz selbstverständlich mit WAIATA und die ältere Generation erzählt Schreckensgeschichten über Abende mit schlechter Musik & langwierigen Suchen im Internet nach der passenden Location.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Tipp: Nicht gleich aufgeben:

    Man kommt im Laufe der Zeit immer wieder an den Punkt, wo das Aufgeben doch sehr attraktiv erscheint. Sei es aufgrund von Geldmangel, Ideenflaute oder sonstigen Problemen. Dennoch haben wir uns immer wieder aufgerappelt. Denn schlussendlich ist nichts befriedigender als seinen eigenen Ideen & Visionen nachzugehen.

  2. Tipp: Keine überhöhten Erwartungen:

    Die Geschichte vom tollen Startup-Leben gehört leider in die Kategorie schönes Märchen. Wem die Vorstellung, sich den Latte Macchiato im hippen Café nicht mehr leisten zu können, Schnappatmung bereitet, der sollte die Sache mit dem Startup vielleicht noch einmal überdenken. Denn am Ende des Tages bist du froh, wenn der Toast bei Aldi gerade im Angebot ist.

  3. Tipp: Glaubt an euch selbst:

    Niemand ist so überzeugt von eurer Idee wie ihr selbst! Und nur mit dieser Grundeinstellung überzeugt ihr auch andere davon.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Julia Späth & Philipp Kaiser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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