Mit einem guten Team steht und fällt der Unternehmenserfolg

Da sowohl CMS, als auch SCRM, E-Commerce und Warenwirtschaft, als auch Analysetools, Mailing, Projekt- und Taskmanagement in w3alpha integriert sind, lassen sich Projekte schneller und leichter programmieren

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen w3alpha doch kurz vor unseren Lesern vor!
Wir sind Alexander Kaiser und Meike Neitz- und bilden das Gründerduo von w3alpha. w3alpha ist ein SaaS-Lösung für Onlineagenturen und Freelancer: Ein Betriebssystem, mit dem sich auf einer Oberfläche Onlineshops, Webseiten, Blogs, Onlineportale und selbst touristische Buchungsseiten umsetzen lassen. Da sowohl CMS, als auch SCRM, E-Commerce und Warenwirtschaft, als auch Analysetools, Mailing, Projekt- und Taskmanagement in w3alpha integriert sind, lassen sich Projekte schneller und leichter programmieren. Das bringt den Agenturen einen erhebliche Arbeits- und Zeitersparnis, bei intuitiver Usability. Alles ist cloudbasiert, d.h. ermöglicht standortunabhängiges Arbeit. Es reicht ein Log-In, um im w3alpha-System alle Projekte aufzusetzen und auch weiterhin zu betreuen.

Wie ist die Idee zu w3alpha entstanden?
Alex: Aus der eigenen Agenturarbeit heraus. Ich habe die letzten Jahre selbst eine full-service Agentur geführt und war gleich zu Beginn unzufrieden mit den existierenden Systemen. So habe ich mit meinen Entwicklern zunächst ein eigenes CMS für uns gebaut, das dann mit jedem neuen Kundenprojekt um weitere Funktionen und API angereichert wurde. Letztes Jahr haben wir mit Meike zum ersten Mal darüber gesprochen, w3alpha nicht nur für eigene Projekte zu nutzen, sondern auch anderen Agenturen zur Verfügung zu stellen- so entstand die Idee, aus w3alpha ein eigenes Unternehmen und SaaS-Lösung zu machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Meike: Wir sind noch ganz jung und haben erst letzten Monat die w3alpha GmbH gegründet. Wir haben jedoch sehr Glück einen Investor gefunden zu haben, der uns unterstützt und die Finanzierung des Unternehmensaufbaus sichert. Die größten Herausforderungen bestehen derzeit darin, das System so zu optimieren, dass jeder Programmierer der von „außen“ reinkommt, damit arbeiten kann. Wir ziehen also w3alpha einmal komplett glatt, brauchen Dokumentationen, verschönern gerade noch das Frontend und möchten noch ein paar weitere Features einbauen, bevor wir auf den Markt gehen. Vorher gilt es, interessierte Testagenturen zu finden, die uns erstes Feedback geben und mit denen wir die Betaversion testen können.

Herr Kaiser, warum haben Sie sich entschieden mit Meike Neitz eine Partnerin mit an Bord zu holen?
Alex: Wir arbeiten nun schon seit zwei Jahren sehr erfolgreich zusammen: Meike war während ihrer Zeit bei Öger unter anderem dafür zuständig, den Onlineauftritt seines neuen Reiseveranstalters aufzubauen, inklusive Reisebuchung, denn bis dato konnten Kunden nur über Reisebüros buchen. Nachdem wir diese Seite mit w3alpha umgesetzt hatten und wir gut harmonierten, kamen noch weitere Projekte dazu: Der Onlineshop für ein Start-Up aus der Höhle der Löwen, eine Blogseite, eine Corporate-Webseite, etc. So lernte sie das System als Kundin kennen. Das Timing war dann perfekt, sie mit an Bord zu holen, als sie bei Öger rausging. Wir sind eine gute Gründerkombi: Meike ist für Kommunikation, Sales, Business Development zuständig, ich als Techie kümmere mich um die System- und Programmierarbeit. Das Organisatorische teilen wir uns.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wir haben einen guten Start und stecken jetzt mitten im Strukturaufbau und Programmieren. Parallel dazu fangen wir an, unser Netzwerk so aufzubauen, dass wir schnell erste B2B-Partner mit reinnehmen können und eine MVP-Strategie fahren, d.h. mit den Agenturen das System zum Optimum zu führen.

Wer ist die Zielgruppe von w3alpha?
Meike: Wir richten uns an Onlineagenturen und Freelancer, aber auch an PR- und Eventagenturen, die inzwischen einen eigenen Frontend-Entwickler haben um z.B. Eventseiten, Kampagnenseiten, etc zu machen. Alle, die genug davon haben mit vielen verschiedenen Anbietern zu arbeiten, je nachdem was für Anforderungen der Kunde hat. Alle, denen existierende CMS zu unflexibel und zu undynamisch sind.

Wo liegt der Unterschied zu anderen Anbietern?
Alex: Keiner bildet wirklich alle Anforderungen in einer Lösung ab. Zum Beispiel kommen wir aus dem Content-Bereich und haben das CMS um den E-Commerce bereichert, nicht anders herum. Das erlaubt es dem Shopbetreiber in einer SEO-optimierten Informationsarchitektur zu bleiben, wenn er Produkte anlegt.
Neue Projekte müssen zudem nicht erst auf einem Server installiert werden und sind von Start weg schon in vielen Bereichen vorkonfiguriert, was den Launch vereinfacht.
Des Weiteren haben wir Features, wie den „Exportomaten“, mit dem man nahezu alles exportieren kann, was für z.B. den Steuerberater oder Versanddienstleister von Nöten ist (DATEV, Simba, DHL, GLS) – alle sind inklusive und sofort nutzbar.
Weiterhin gibt es zahlreiche vorkonfigurierte APIs die nur noch mit einem Usernamen und Passwort ausgestattet werden müssen (Amazon, Ebay, Paypal, Sofort.com, Billpay, Instagram, Facebook, etc.)- eben alles, was man so zum erfolgreichen Überleben im Netz braucht 😉
Für mich als Agentur war es zudem immer wichtig, dass alles cloudbasiert läuft und ich keinerlei Lokalinstallationen benötige, keine SSL Zertifikate installieren muss (letsencrypt ist standardgemäß vorhanden) oder Mailserver einrichten muss- selbst bei hohem Mailaufkommen. Es hilft außerdem ungemein, gerade wenn man nach Übergabe an den Kunden nur noch Kleinigkeiten an der Seite optimieren oder ändern muss, dass man nur einen Log-In für alle Projekte braucht: Ein Klick und ich springe im Backend von einem in die nächste Kundenseite – egal ob es 10 Webseiten sind, die ich betreue oder 90. Für die Übergabe an den Kunden haben wir ein kaskadenartiges Zugriffs- und Rechtemanagement eingerichtet, je nachdem, welcher Unternehmens-Mitarbeiter in welchem Teilbereich des Projekts (CMS, Logistik, Commerce) Einblick haben soll. So kann sogar der Steuerberater einen Log-In bekommen, aber nur auf den E-Commerceteil beziehungsweise DATEV-Export zugreifen.

Wie ist das bisherige Kundenfeedback?
Alex: Alle Kunden (wir haben über 150 Webseiten als Agentur realisiert) waren sehr zufrieden, jetzt sind wir sehr gespannt, wie das Feedback der ersten B2B-Partner sein wird, die sich die DNA von w3alpha anschauen und mit dem System erste Projekte umsetzen.

w3alpha, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Meike: Wir gehen konservativ davon aus, bis Ende nächsten Jahres mit circa 20 Partneragentur zu arbeiten, die hoffentlich mindestens 10-12 Webseiten mit w3alpha umsetzen. Diese Zahlen sollen sich natürlich Jahr und Jahr exponentiell steigern. In fünf Jahren wollen wir schon international agieren und eine große Community aufgebaut haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Meike:
1) Mit einem guten Team steht und fällt der Unternehmenserfolg, daher: sich Zeit nehmen für das Zusammenstellen der besten Mannschaft.
2) Früh anfangen sich ein Netzwerk aufzubauen, denn davon profitiert man, egal in welcher Branche und mit welchem Businessmodel man unterwegs ist.
3) Eine gute Mischung finden zwischen sich nicht von anderen Meinungen beirren zu lassen und mutig seinen eigenen Weg zu gehen und von Ratschlägen/Feedback anderer zu lernen und zu profitieren.

Wir bedanken uns bei Meike und Alex für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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