VRESH erreicht Crowdfunding-Ziel in drei Tagen

VRESH: Junges Modelabel erreicht Crowdfunding-Ziel in drei Tagen

Oberösterreicher finanzieren Produktion von FairTrade-Jeans via Kickstarter

Das oberösterreichische Mode-Startup VRESH produziert seit 2012 T-Shirts, Hoodies und Beanies. Nun wollen die beiden Gründer Klaus Buchroithner und Kevin Blaschek mit Jeans durchstarten, produziert unter fairen Bedingungen in Europa. Via Kickstarter wenden sie sich an ihre Fans und die sind begeistert: innerhalb von drei Tagen haben die beiden Gründer ihr Finanzierungsziel erreicht. Bis Mitte Dezember können die VRESHen-Hosen noch zum Sonderpreis auf der Crowdfunding-Plattform erworben werden.

Faire Produktion von hippen Klamotten

VRESH ist ein Label mit einer Mission: Faire Produktionsbedingungen sollen endlich zum Standard in der Branche werden. Mit ihren Produkten wollen die beiden jungen Firmengründer Klaus Buchroithner und Kevin Blaschek dafür sorgen, dass sie selbst und alle Beteiligten gleichermaßen profitieren. Den beiden Oberösterreichern ist es sehr wichtig, dass den Herstellern faire Löhne bezahlt werden, die Waren direkt vom Label an die Händler gehen und ihre Kunden höchste Qualität zu einem fairen Preis erhalten. Ihre Kleidung wird nachhaltig und fair in Europa produziert, das Design ist urban und hipp. „Bisher haben wir hauptsächlich T-Shirts und Hoodies produziert, nun ist es Zeit für den nächsten Schritt: VRESHe Jeans. Damit möchten wir unser Produktsortiment erweitern und neue Zielgruppen erschließen“, so Geschäftsführer Klaus Buchroithner.

Innovative Finanzierung für Linzer Modelabel

Bereits Anfang des Jahres sammelte das FairTrade Modelabel Geld für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit den sogenannten „Inspire Boxes“ richteten sich Buchroithner und Blaschek an ausgewählte Investoren, darunter Michael Eisler, Niko Alm und Hansi Hansmann vom Investoren-Netzwerk Startup300. Eine Box kostete zwischen EUR 5000,- und EUR 20.000,- und enthielt exklusive Shirts, die dem Investor persönlich gewidmet waren. Dazu gab’s Unternehmensanteile im Wert von 0,5 bis 2 Prozent. Die innovative Aktion sprach sich binnen weniger Tage in der österreichischen Investorenszene herum. Heute tragen Eisler und seine Start-Up-Kollegen regelmäßig Shirts von VRESH.

Mit den Fans zum neuen Produkt

Nun wendet sich das Mode-Startup erneut an potenzielle Geldgeber. Dieses Mal aber richtet sich der Aufruf an bestehende Fans sowie die breite Öffentlichkeit. Mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne wollen die beiden Label-Betreiber genug Geld einsammeln, um ihre Jeans realisieren zu können. Insgesamt EUR 10.000,- haben sie dafür aufgerufen. Soviel kostet es nämlich, um 300 Stück beauftragen und mit den VRESH-Jeans in Serie gehen zu können. Innerhalb von drei Tagen wurde das Finanzierungsziel auf der Plattform Kickstarter erreicht, nun geht es darum das Ziel zu verdoppeln, um die Produktion ordentlich auszulasten. Klaus Buchroithner: „Wenn wir bis Weihnachten EUR 20.000,- erreichen, dann hat sich die Kampagne wirklich gelohnt. In unserem PopUp-Store im Sneak in der Siebensterngasse in Wien kann man die Jeans von 1. bis 30. Dezember bereits probieren.“

Kickstarter-Link

Bild: Klaus Buchroithner und Kevin Blaschek in ihrem VRESH-Store.Copyright: VRESH

Quelle gumpelmedia – digital media agentur

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