Glaubt ihr an Eure Vision?

VR Lighthouse unvergessliche Erlebnisse in der Virtual Reality Arena in Mannheim

Stellen Sie sich und VR Lighthouse kurz unseren Lesern vor!

Mitgründerin Hannah Griesbaum hat ihren Bachelor in Sport, Gesundheit, Freizeitbildung in Karlsruhe abgeschlossen und ist mit ihrer ersten Stelle im CVJM Mannheim als Jugendreferentin gestartet. Mitgründer Andreas Koch hat seinen Master in BWL an der Universität Mannheim gemacht. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren und hatten die Idee Freizeitangebote mit Technologie zu verknüpfen und daraus eine zugängliche Plattform zu schaffen. So ist das Unternehmen VR Lighthouse entstanden, was wir im September 2018 eröffnen durften.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir möchten etwas bewegen. Wir möchten unsere eigenen Ideen und Träume verwirklichen können. Unsere Arbeit soll Teil unseres Lebens sein und mehr als nur ein Job. Mit VR Lighthouse können wir unsere Ideen, unsere Leidenschaft in die Wirklichkeit umsetzen.

Welche Vision steckt hinter VR Lighthouse?

VR Lighthouse möchte die Technologie der Virtual Reality in die Gesellschaft und in die Unternehmenswelt bringen. Wir möchten Menschen mit ihrer Vielfalt an Hintergründen, Professionen und Ideen zusammenbringen, um die Potenziale von VR zu entdecken, die VR-Community zu stärken und neue Möglichkeiten von VR zu entdecken. Und wir sind mit dieser Vision schon auf dem Weg: wir arbeiten mit Architekten und Bauträgern zusammen, um Visualisierungen im Bauprozess in VR zu ermöglichen. Wir kooperieren mit Hochschulen und Universitäten, um mit VR Lighthouse die VR-Forschung zu unterstützen. Das Gaming und Freizeitangebot ist dabei ein perfekter Einstieg – niederschwellig, für jeden zugänglich und in einer lockeren Atmosphäre.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir durften auf unserem Weg viel darüber lernen, wie wir Menschen mit VR begeistern können. Virtual Reality ist noch recht unbekannt und wird oft mit Stereotypen (z.B. Übelkeit) verknüpft und viele wissen gar nicht, was mit VR alles möglich ist. Und für die, die VR noch nicht kennen, helfen keine Texte oder Plakate, sondern man muss VR erleben, um davon begeistert zu sein und das riesige Potenzial zu erfahren. Die größte Herausforderung ist immer wieder, die Menschen auf den richtigen Kanälen anzusprechen und von unserem Angebot zu überzeugen.

Zu Beginn unseres Gründungsvorhabens wurden wir vom Kompetenzzentrum Gig7 in Mannheim beraten, die uns beim Geschäftsmodell, beim Business Plan und bei der Umsetzung großartig unterstützt haben. Mithilfe von Gig7 und der Startfinanzierung80 vom Land Baden-Württemberg, konnten wir einen Gründerkredit über die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord erhalten.

Wer ist die Zielgruppe von VR Lighthouse?

Unser Angebot richtet sich an Menschen, die etwas erleben wollen, die offen sind für neue Erfahrungen und die die Gemeinschaft mit Anderen schätzen. Unsere Gäste sind vielfältig: Freunde, die nach der Schule zu uns kommen, Familienfeiern mit mehreren Generationen, Geburtstage und viele mehr. Wir bieten für Unternehmen individuelle Teamevents und Teambuildings an, die auf große Beliebtheit stoßen. Der Impact mit den Kollegen gemeinsam mit Pfeil und Bogen ein Dorf gegen Orks und Drachen zu verteidigen – Seite an Seite – ist riesig, mit garantiertem Spaßfaktor.

Wie funktioniert VR Lighthouse? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir möchten Menschen aus der Gesellschaft und aus der Unternehmenswelt in die Virtuelle Realität einführen. Der Großteil unserer Gäste, die zum ersten Mal vorbeikommen, haben noch keine Erfahrungen mit VR gemacht. Wir nehmen ihnen die Unsicherheit und sind während ihrem VR-Erlebnis die ganze Zeit über für sie da. Unsere Location ist so aufgebaut, dass die VR-Kabinen nicht vom Lounge-Bereich und dem Kassenbereich getrennt sind. So können wir die ganze Zeit über die VR-Spieler beobachten, bei Bedarf Hilfestellungen geben und ein geniales VR-Erlebnis ermöglichen. Durch den großzügigen Lounge-Bereich können Gäste, die sich noch nicht kannten, miteinander ins Gespräch kommen, sich austauschen und dann auch gemeinsam im Multiplayer spielen. Unser Ziel: wir wollen eine VR-Community in Mannheim und Umgebung aufbauen.

Wie ist das Feedback?

Unser VR Angebot wird von unseren Gästen großartig angenommen. Viele Gäste kommen wieder und bringen Familie, Freunde und Kollegen mit. Wir gewinnen in Mannheim mehr und mehr Aufmerksamkeit für unsere großartigen VR-Erlebnisse.

VR Lighthouse, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten in Mannheim wachsen und eine feste Größe im Freizeitangebot werden. In 5 Jahren wollen wir in der Region bekannt für VR, Teamevents und Teambuilding sein. Wir sehen eine starke und lebendige Community, die wie ein Inkubator für frische und radikal innovative Ideen in die Region wirkt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Gründerteam: Vor unserer Eröffnung haben wir in zahlreichen Nächten unser VR Lighthouse aufgebaut. Wir sind schon lange Freunde und wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können und es gemeinsam durchziehen. Der persönliche Fit muss stimmen!

Vernetzung: Das Netzwerk eröffnet Perspektiven für das Unternehmen. Über Kontakte ergeben sich Möglichkeiten, neue Kontakte und viele Ideen. Wir haben gemeinsam mit Enigma Live Escape, Funnygolf und der Bowling World ein Kooperationsnetzwerk aufgebaut, was eine ganze Bandbreite an Veranstaltungen ermöglicht, bei denen wir dabei sein können. Gemeinsam mit Startup Mannheim können wir eine große Jubiläumsfeier zu unserem 1-jährigen organisieren. Über die SRH Heidelberg können wir Studenten für VR Lighthouse gewinnen. Die Investition ins Netzwerk lohnt sich!

Durchhalten: Nicht alles ist planbar. Nicht alles entwickelt sich so schnell wie man sich das selbst erhofft. Die entscheidende Frage ist: Glaubt ihr an Eure Vision? Dann haltet daran fest!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andreas Koch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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