volatiles lighting Gründer Florian Nübling im GründerTalk

volatiles lighting : Macht Beleuchtung zu einem neuen Erlebnis

Stellen Sie sich und das Startup volatiles lighting doch kurz vor!
Florian Nübling: Ich bin Florian Nübling, Gründer und Geschäftsführer der volatiles lighting GmbH. Wir sind ein smart lighting / IoT hardware Start-Up aus Berlin. Das Unternehmen entwickelt ein modulares und vernetztes Flächenlichtsystem mit intelligenter Steuerungsplattform. Es sieht aus wie eine normale Mosaikwand, aber dahinter steckt geballte Technologie.

volatiles ist die erste smarte Mosaikwand der Welt: voll programmierbar, mit Sensorik ausgestattet, modular und vernetzt.

Wie ist die Idee zu volatiles lighting entstanden?
Florian Nübling: volatiles ist aus 2 Forschungsprojekten am K.I.T. (Karlsruhe) und der FU Berlin entstanden. Geholfen haben sicherlich die unglaublich vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Bereich Licht. Die Lichtindustrie ist nicht mehr angestaubt und langweilig, sondern enorm spannend und vielseitig. Die LED Technologie macht‘s möglich.

Welche Vision steckt hinter volatiles lighting? Wie funktioniert die Technologie?
Florian Nübling: Dem Produkt liegt die Vision zugrunde, dass wir umgeben sein werden von smarten Wänden, also Wände, die mit Sensorik ausgestattet sind, die man programmieren kann, die digitalen Content anzeigen können. Wir haben fast die gesamte Technologie in-house entwickelt (Software und Hardware). Unser Produkt ist durch mehrere internationale Patente geschützt und wird zu 100% in Deutschland hergestellt.

Wer ist die Zielgruppe von volatiles lighting?
Florian Nübling: Wir sind vor allem auf der B2B Schiene aktiv und richten uns gezielt an Lichtplaner, Architekten, Projektentwickler und den gehobenen Einzelhandel. Die Endabnehmer liegen zum einen Bereich Gastgewerbe / Corporate (Hotels, SPAs & Wellness, Restaurants, Bars) und zum anderen im Bereich Privatkunden mit Vorliebe für besondere Lichtlösungen.

Wir verkaufen weltweit und haben eine Exportquote von 60%.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Florian Nübling: DHDL bietet uns die einzigartige Möglichkeit, 2 Ziele zu erreichen: zum einen prominenten Investor an Bord zu holen für das weitere Wachstum und zum anderen unsere Markenbekanntheit enorm zu steigern.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?
Florian Nübling: Wir haben den Pitch x Mal vorbereitet und waren trotzdem sehr aufgeregt! Am Ende heißt es: Augen zu und durch. Es wird schon irgendwie klappen. Man wird ja auch nicht fertig gemacht von den Löwen wie bei anderen TV-Formaten. Wenn man authentisch rüberkommt und für das steht, was man macht, ist das schon die halbe Miete.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Es war ein ziemlich ungewohntes und intensives Erlebnis. Insgesamt eine tolle und sehr motivierende Erfahrung, von der wir lange erzählen können.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf  volatiles lighting aufmerksam werden?
Ein Auftritt bei DHDL ist einmalig und enorm wichtig, aber man sollte auch nicht sein Schicksal daran hängen. Für uns sind bspw. auch Teilnahmen an hochkarätigen Messen enorm wichtig. DHDL hat den unschätzbaren Vorteil, dass man bei praktisch null Kapitaleinsatz eine sehr große Zielgruppe erreichen kann. Nun haben wir kein klassisches Consumer Produkt, aber die Markenbekanntheit wird ohne Zweifel stark ansteigen.

Als Start-Up mit wenig Marketing Budget freuen wir uns natürlich auf das erhöhte Medieninteresse.

Ziel der Sendung „Die Höhle der Löwen“ ist es, dass ein Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Jeder der Löwen kann uns sehr hilfreich sein. Aufgrund des Backgrounds stehen aber Dagmar Wöhrl (Hotel-Connections) und Carsten Maschmeyer (großes Netzwerk) ganz oben.

volatiles lighting, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Umsätze stark steigern, höchste Produktqualität bieten, Produktentwicklung vorantreiben, Teamentwicklung nicht vernachlässigen, nachhaltig profitabel werden und eine starke Marke aufbauen. Ich halte nichts von blumigen 5 Jahresplänen.

Es wird schwierig genug werden, die eben genannten Punkte zu erreichen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1) Gründen ist ein Marathon und kein Sprint. Achte auf deine Gesundheit. Du bist für dich selbst verantwortlich.
2) Gilt eigentlich für jede Karriere: die Partnerwahl (privat) hat einen großen Einfluss auf deinen Erfolg.
3) Lese viele Bücher und tausche dich mit Gleichgesinnten aus. Du wirst Hilfe brauchen.

Bild © MG RTL D / Frank W. Hempel

Weitere Informationen finden Sie hier

Sehen Sie volatiles lighting am 04.September in #DHDL

Wir bedanken uns bei Florian Nübling für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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