Dienstag, August 9, 2022

VOCIER das Luxus-Gepäcklabel in der Höhle der Löwen

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Mit VOCIER bleiben Ihre Hemden, Kleider, Anzüge und Co auf Reisen knitterfrei

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen VOCIER doch kurz unseren Lesern vor!
VOCIER ist ein Luxus-Gepäcklabel mit einer ganz besonderen Vision: Wir wollen allen, die viel unterwegs sind, das Reisen erleichtern. Mit dem patentierten Zero Crease System ist es uns gelungen Koffer zu entwickeln, die Hemden, Kleider, Anzüge und Co. knitterfrei von A nach B transportieren. 2012 haben Vinzent Wuttke und ich das Unternehmen gegründet, weil wir etwas schaffen wollten, dass es noch nie zuvor gab.

Wie ist die Idee zu VOCIER entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Vinzent Wuttke und ich waren beide als Investmentbanker tätig und in Frankfurt kreuzten sich unsere Wege. Auf unseren ständigen Geschäftsreisen waren wir allerdings nie zufrieden mit unserem Gepäck bzw. mit dem Zustand unserer Business-Outfits. Also schmiedeten wir Pläne und es entstand das Zero Crease System. Jetzt müssen wir uns nie mehr über zerknitterte Anzüge ärgern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die ersten Schritte auf dem Markt waren für uns mindestens eine genauso große Herausforderung wie die Entwicklung der Produkte. Schließlich hatten wir all das noch nie gemacht. Uns fehlte einfach die Routine. Dabei können natürlich auch Fehler passieren, aber ich denke im Großen und Ganzen haben wir es gut gemeistert. Wir haben verschiedene Investoren an Bord und auch durch Förderprogramme konnten wir einiges an Kapital aufstellen.

Wer ist die Zielgruppe von VOCIER?
Unsere Koffer sind für Geschäftsreisende, Viel-Flieger und alle, die sich am Ziel angekommen über zerknitterte Kleider ärgern.

Was ist das Besondere an VOICER?
Unsere Gepäckstücke für Businessgarderobe sind weltweit einmalig. Durch einen doppelten Boden werden Kleider, Anzüge und Hemden an der Außenwand des Trolleys quasi schwebend transportiert. Außerdem gibt es noch Features wie einen Extra-Zipp, um Laptop oder Kulturtasche problemlos an der Sicherheitskontrolle herausnehmen zu können. Das spart unglaublich viel Zeit und dank der hochwertigen Verarbeitung sind unsere Koffer verlässliche Begleiter auf sämtlichen Reisen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
In der Show geht es um neue Ideen – und als Gründer kennen wir die Sendung natürlich. Ein Kontakt aus der Düsseldorfer Start-up Szene hat uns nahegelegt, uns mit VOCIER und dem patentierten System zu bewerben. Also dachten wir uns: „Warum nicht, wir haben ja eigentlich nichts zu verlieren.“

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Um ehrlich zu sein: Fast gar nicht. Wir haben am Abend davor in einem Restaurant in Köln zusammen geübt und uns gegenseitig wichtige Fragen beantwortet. Wir kennen das Unternehmen in- und auswendig und haben uns ja bereits vor diversen Investoren und anderen Interessenten präsentiert. Wenn man zu viel einstudiert wird man schnell unflexibel in seinen Antworten und wirkt nicht mehr so authentisch.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Man darf nicht vergessen, dass diese Show vor allem darauf ausgerichtet ist, ein Publikum zu unterhalten. Ich denke, die Unternehmen werden nicht unbedingt nach Fakten oder harten Kriterien ausgewählt, sondern hoffentlich anhand ihrer spannenden Ideen, Produkte und Gründer. Man sollte es also nicht überbewerten, wenn das eigene Unternehmen ausgewählt oder eben nicht ausgewählt wird. Viel wichtiger ist für uns das Lob unserer Kunden.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf VOCIER aufmerksam werden?
Im Weihnachtsgeschäft 2015 waren wir im Wall Street Journal in einem „Gift Guide“ zu sehen – und kurz darauf waren die Produkte sofort ausverkauft. Da haben wir gemerkt, wie stark und positiv das Feedback auf unsere Koffer war. Uns wurde klar, dass wir die große Öffentlichkeit brauchen, um unsere Vision möglichst vielen Menschen zu zeigen. Dazu ist die Show natürlich perfekt geeignet.

Ziel der Show „Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Besonders interessant sind für uns Herr Maschmeyer und Herr Dümmel. Sie haben viel Vertriebs-Know-How und die nötigen finanziellen Mittel, um eine Firma wie unsere in der Wachstumsphase zu unterstützen.

Wie geht es mit VOCIER nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Wir wachsen so oder so extrem stark. Derzeit ist es unsere größte Herausforderung, genügend Produkte zu produzieren. Parallel dazu bringen wir 2017 spannende Neuheiten auf den Markt. Lassen Sie sich überraschen!

VOCIER, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren ist VOCIER 50 Mal so groß wie heute – und wir treten der Konkurrenz ordentlich auf die Füße. Ich glaube daran, dass wir das schaffen. Denn unser Ziel ist es, das Leben von Vielreisenden zu verbessern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Erstens sollte man am Anfang 100-prozentigen Fokus auf das Produkt und ausgiebige Tests mit unbeteiligten Personen, deren Feedback dann in das Produkt eingearbeitet wird, legen. Zweitens sollten die Fixkosten so gering wie nur irgendwie möglich sein. Das ermöglicht, Durststrecken oder Verzögerungen bequem zu überstehen und schafft immer die beste Verhandlungsposition mit Investoren. Drittens sollte niemand ein Unternehmen gründen, der nicht wirklich ein Problem löst oder nicht bereit ist, Tag und Nacht für die Lösung dieses Problems zu arbeiten.
Der schönste Moment ist dann der erste Umsatz. Dass jemand wirklich bereit ist, sein hart verdientes Geld gegen dein Produkt zu tauschen. Das ist für mich die beste Anerkennung.

Bild © VOX

Sehen Sie VOCIER am 27.September in #DHDL

Wir bedanken uns bei Michael Kogelnik und Vinzent Wuttke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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