Sonntag, September 25, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Vision Domes: geodätische Kuppel als Gewächshäuser, Tiny-Houses und verleiht Domes für Events – make room for your visions!

Stellen Sie sich und das Startup Vision Domes doch kurz unseren Lesern vor!

Vision Domes ist ein im Mai 2021 gegründetes Startup aus Mannheim. Wir entwickeln, bauen und vertreiben geodätische Kuppel als Gewächshäuser, Tiny-Houses, verleihen Domes für Events und bieten zudem noch Workshops an Schulen, in sozialen Einrichtungen und auf Festivals an, rund um das Thema Umweltbildung, Upcycling und den Bau von Geo-Domes. 

Unser Slogan ist “make room for your visions!”. Dementsprechend wollen wir einen nachhaltigen, ressourcen- und energieeffizienten runden Raum als geodätische Kuppel anbieten, welcher von unseren Kund*innen mit deren Ideen belebt und bespielt werden darf. 

Das Ganze tuen wir mit viel Liebe zum technischen Detail und mit Leidenschaft für eine alternative, nachhaltige und anregende Architektur im Design und der Anwendung. Die runden Kuppel orientieren sich an einer organischen und naturbelassenen Struktur – das sticht heraus. Daher sind sie auf jedem Event, wo wir bislang waren immer der Hingucker und das Fotomotiv schlechthin. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Seitdem wir im Jahr 2019 angefangen haben, uns mit geodätischer Architektur, deren konkreten Vorteilen gegenüber anderen Bauformen und der einzigartigen und inspirierenden organischen Architektur von Domes zu befassen, hat uns das Thema nicht mehr losgelassen. 

Schnell wurde uns klar, dass unsere Idee und die Lücke auf dem Markt eine Chance für uns bedeutet, die wir nutzen wollten. Wir wollen diese erstaunlichen und faszinierenden Bauwerke bekannter machen und einen Anstoß, raus aus dem rechteckigen Denken geben. Als wir in unseren Recherchen gesehen haben, dass es bislang hauptsächlich Domes aus Aluminium und Plastik gibt, haben wir begonnen mit Holz zu forschen und so kamen wir zu unseren heutigen Produkten wie z.B. dem Heimwerker Dome. 

Welche Vision steckt hinter Vision Domes?

Mit Vision Domes wollen wir in der Architektur einen Beitrag zu den Antworten auf die Fragen der heutigen Zeit bieten. Daher entwickeln wir gerade ein energieautarkes Gewächshaus, welche über vier Jahreszeiten und mit maximaler Effizienz Obst und Gemüse anbauen kann. Unsere Tiny-Houses folgen dem Grundsatz des Minimalismus und sollen gleichzeitig aufzeigen, dass eben das kein Verzicht auf Ästhetik und Inspiration in Form und Struktur bedeuten muss. 

Der Klimawandel hat eine Trendwende im Urlaubssektor angestoßen. Viele Menschen wollen heute keine Langestreckenflüge oder Kreuzfahrten mehr unternehmen, sondern sind auf der Suche nach alternativen und nachhaltigen Optionen. An dieser Stelle wollen wir unsere geodätischen Tiny-Houses positionieren und ein außergewöhnliches Airbnb bzw. Ferienangebot machen – Urlaub in einem Geo-Dome, tief in der Natur wie beim Camping und doch mit komfortabler Ausstattung wie im Hotel. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben unser Unternehmen mit Eigenmitteln gegründet und konnten uns und die Entwicklung unserer Projekte durch unser operatives Geschäft mit den Event Domes, den Dome Workshops und dem Verkauf von mehreren Großprojekten finanzieren. 

Unsere größte Herausforderung ist die Belastung von jedem und jeder in unserem Team. Besonders im ersten Jahr mussten wir alle 150 Prozent geben was für eine gewisse Zeit machbar ist. Freizeit findet in den Gründungsjahren aber nicht statt. 

Durch feste Teamevents wie ein Ausflug in die Natur oder ein Filmeabend, die Einführung einer Supervision und die regelmäßige Vergegenwärtigung von dem großen Ziel konnten wir bislang aber immer die Motivation und die Dynamik im Team stabil halten und alle Herausforderungen meistern. 

Wer ist die Zielgruppe von Vision Domes?

Die Zielgruppe von Vision Domes richtet sich stark nach dem Produkt. Grundsätzlich kann sich jede*r einen Dome kaufen, wer ein Stück Land dafür zur Verfügung hat. Unsere Event Domes lassen sich auch mieten. 

Unser neustes Produkt, den Heimwerker Dome, haben wir aufgrund einer Vielzahl von Anfragen entwickelt. Viele Menschen da draußen haben eine kleine Werkstatt und würden sich ihren Dome gerne selber bauen oder aufstellen, benötigen dafür aber die Maße und Infos zu Material und Konzept. Und genau dafür haben wir jetzt drei Pakete erstelle, bei denen je nach handwerklichem Skill-Level vom Amateur bis zum Meister alles dabei ist. So kann sich ab sofort jede*r den Traum vom eigenen Dome erfüllen. Mehr Infos dazu findet gibt es auf unserer Homepage unter www.vision-domes.de/heimwerkerdome

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Natürlich gibt es auch andere europäische Anbieter, die Domes entwickeln. Doch wir unterscheiden uns hinsichtlich der Materialien, der Philosophie und unsers besonderen Skeletts der Kuppel – statt wie viele mit Aluminum- und Kunststoffkonstruktionen aus China zu arbeiten, nutzen wir nachhaltige und möglichst regionale Baustoffe.

Vision Domes, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir mit unserem Heimwerker Dome vielen Menschen den Traum einer geodätischen Kuppel ermöglicht haben. Wir wollen ein energieautarkes geodätischen Gewächshaus auf dem Markt haben, welches vielen Menschen eine gesunde Ernährung ermöglicht und das, mit einem minimalen Energieaufwand. Außerdem wollen wir selbst in unseren geodätischen Tiny-Houses leben und Menschen durch einen gesunden und naturbewussten Urlaub in unseren Geo-Dome Ferienanlagen eine inspirierende und erholsame Zeit ermöglichen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1: Das Team ist alles. Seid nicht nur Kolleg*innen sondern Partner auf Augenhöhe. Nur so könnte ihr den Stress und die Belastung der Gründungszeit durchhalten. 

2: Das Netzwerk. Geht raus und erzählt von eurem Projekt. Wer mutig in die Welt geht, sich an Gemeinde, Presse, Unternehmen, Förderungen, Stiftungen und Privatmenschen wendete gewinnt Aufmerksamkeit und Optionen. Jeder Kontakt ist wertvoll und jedes Gespräch bringt euch weiter.  

3: Und zum Schluss: Verlier deine Vision nicht aus den Augen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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