Sonntag, Oktober 24, 2021

Auf Film gebannt!?

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Von Imagevideos, Werbeclips und Social-Media-Inhalten 

Ein neues Phänomen ist Video-Marketing nicht wirklich. Unabhängig von SEO und Conversions, lag das Potenzial von professionell genutzten Filmen für zahlreiche Unternehmen schon in Zeiten von RealPlayer und Co. auf der Hand. Was heute den Unterschied ausmacht? Digitale Technologie! Schnelle drahtlose Datenübertragung ermöglicht es, Clips gestochen scharf und überall mobil auf dem Handy oder Tablet anzusehen oder selbst zu drehen. Videoinhalte müssen heute nicht kompliziert von Hand zusammengeflickt werden. Mittlerweile gibt es Software, die beim Bearbeiten, Verbessern und sogar Automatisieren hilft. Hinzu kommt, dass neben Speicherpreisen auch die Kosten für den Service, zum Hosten von Websites, regelrecht in den Keller gerauscht sind. Diese Entwicklungen erlauben es prinzipiell jedem, ein Video zu filmen und in wenigen Sekunden auf YouTube oder anderen Plattformen mit der Welt zu teilen.

Zwischen Filme machen und Filme drehen besteht jedoch ein nicht unwichtiger Unterschied. Wer glaubt, dass sich bei einem guten Clip alles nur um die Technik und die richtigen Tools dreht, irrt. Um eine Marke filmisch aufzubauen, gilt es eine emotionale Verbindung zu den Zuschauern zu schaffen, Interesse zu wecken und idealerweise relevante Informationen zu transportieren. Insbesondere für Neugründungen ist eine solche Know-like- Trust-Strategie in Sachen Film-Marketing wichtig. Doch worauf sollten Start- ups in Sachen Video-Marketing noch achten? 

Zwischen SEO und CRM 

Dreh- und Angelpunkt jedes modern aufgestellten Unternehmens und seines Marketings ist die Homepage. Hier informieren sich Kunden über die Produkte, werden vielleicht zum ersten Mal mit der Corporate Identity konfrontiert und lernen die Philosophie und Werte kennen. Aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung setzen die meisten Agenturen gerne viel Text ein. Grundsätzlich ist das natürlich ein korrekter Denkansatz, der jedoch Konsumenten und Geschäftspartner – also diejenigen, die hauptsächlich über die Homepage angesprochen werden sollen – außer Acht lässt. Verbraucher lesen ungern Texte, vor allem bei einer Länge von mehr als vier bis fünf Sätzen. Videos hingegen erreichen meist sehr gute Viewing- Kennzahlen und informieren potenzielle Kunden schnell über alles Wichtige. Ebenfalls zu bedenken: Bewegte Bilder liefern Zuschauern auf verschiedenen Ebenen Informationen und sorgen für eine längere Verweildauer auf der Internetseite – was wiederum als vorteilhaft für das Suchmaschinen-Ranking gilt. 

Attention, please! 

Parallel zur eigenen Homepage sollten Start-ups mit dem bewegten Content auch sämtliche passenden Social-Media-Kanäle bespielen. Hierfür eignen sich nicht nur Imagefilme oder Auszüge daraus, sondern eigens erstellte Clips, die die Zielgruppe auf beispielsweise YouTube, Vimeo, Instagram oder Facebook erreichen. Es gilt die Maxime: je kreativer und individueller, desto höher die Chance auf die virale Verbreitung des Materials und damit die Vergrößerung der Reichweite. Da Start-ups selten die Ressourcen für eigene Marketingmanager oder gar Social-Media-Experten besitzen, erfolgt idealerweise die Buchung einer Multimedia-Agentur. Große Bedeutung liegt dabei auf möglichst detaillierten Briefings und einer engmaschigen Kommunikation.

Das garantiert eine Authentizität, die bei den Betrachtern ankommt und dem Unternehmen nicht zuletzt viel Zeit und Geld spart. Wer erst in der Postproduktion eines Films festgestellt, dass Korrekturen notwendig sind, muss eventuell neue Drehtage für Sprach- und Videoaufnahmen in Kauf nehmen. Auch missverständlich formulierte Erwartungen, fehlende Schnittstellen und unbenannte Kommunikationsziele entpuppen sich beinahe zwangsläufig als Stolpersteine. Fest steht: Der Output kann nur so gut werden wie der Input. 

Erweiterung des Marktes 

Nach der Basisausstattung für die Homepage und der Entwicklung von einprägsamem und einfallsreichem Social-Media-Content bietet sich ein nächster, handfesterer Schritt an: die Werbung. Während die Gestaltung der Website und die Social-Media-Inhalte ein wichtiger Baustein für einen steigenden Bekanntheitsgrad und die Imagebildung sind, ist natürlich auch die Bewerbung der Produkte oder Dienstleistungen von großer Bedeutung. Vor allem für Start-ups mit oft innovativen und kreativen Produkten und Ideen stellt die richtige Auswahl der Werbeagentur die Möglichkeit dar, sich von Konkurrenten positiv und eindrucksvoll abzuheben.

Eine individuelle Beratung und Umsetzung ist dabei das A und O. Schließlich hängt der Erfolg einer Produktion von vielen Faktoren ab. Zielsetzung, Planung, Organisation und Durchführung spielen ebenso eine Rolle wie gute Bilder, eine authentische Inszenierung. Entsprechend sollte die Entscheidung für einen passenden Partner nicht unbedingt von lokaler Nähe oder dem günstigsten Angebot abhängig gemacht werden. Gefragt sind Erfahrung im Projektmanagement, konzeptionelle Stärke, künstlerisches Talent und filmisches Ausdrucksvermögen. Nur wenn das gegeben ist, kann aus einem kleinen Anfang mittels richtiger Videocontent-Strategie schnell etwas Großes werden. 

Weitere Informationen unter: https://marvinfilm.de/ 

Autor:

Sven U. Kleffmann ist Inhaber und Geschäftsführer von Marvin Film, einer Full- Service-Filmproduktion mit Sitz in München. Der spezielle Blickwinkel von Marvin Film erzeugt dabei besondere Bilder, genutzt werden dafür unter anderem Hightech- Drohnenaufnahmen, Postproduktion, Filmmusik, Augmented Reality sowie 3D- Modeling aus eigenem Hause. Zusätzlich kann das Unternehmen aus dem Know- how und der Expertise eines Netzwerkes aus Kreativagenturen schöpfen, um ein verzahntes und nahtloses Arbeiten zu ermöglichen. 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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