Nie den „Survivorship Bias“ vergessen

vGen: eaCharts innovative Visualisierungen für Ihr IT-Management

Stellen Sie sich und das Startup vGen doch kurz unseren Lesern vor!
Hallo! Wir sind Christian, Philipp und Steffen und zusammen die vGen GmbH. Unser StartUp ist mittlerweile zwei Jahre alt, obwohl unsere Produktidee noch viel älter ist.

Wie ist die Idee zu vGen entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir haben uns an einem Institut der Universität Oldenburg kenngelernt und sind mit unserer Idee aus der Forschung heraus als StartUp gestartet. Uns verbindet die Erkenntnis, dass die Komplexität von IT für Menschen sehr schwer zu verstehen und zu bewältigen ist. Viele Unternehmen betreiben sehr viel Aufwand damit, die gewachsene Infrastruktur am Laufen zu halten ohne Großes am Status Quo ändern zu können.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Um von wissenschaftlichen Prototypen zu einem erfolgreichen Produkt zu kommen, ist es ein weiter Weg. Dafür war und ist aus unserer Sicht der richtige Fokus nötig, da alles hinderlich ist, was nicht direkt auf das Produkt einzahlt. Da wir alle drei von der Markttauglichkeit der Idee überzeugt waren, war der Entschluss zur Ausgründung der nächste logische Schritt. Wir sind heute sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war zu entscheiden, was wir alles nicht machen. Grundsätzlich gibt es im Bereich IT-Management sehr viel zu tun. Wir haben mittlerweile die spannende und sehr abwechslungsreiche erste Gründungsphase hinter uns und sind zumindest gefühlt in ruhigerem Fahrwasser angelangt. Jetzt gilt es für uns, die Gelegenheiten auszuwählen die langfristig zu uns passen und unsere Vision tragen. Wir sind sehr dankbar dafür, in der ersten Phase durch ein EXIST-Gründerstipendium unterstützt worden zu sein. Mittlerweile können wir uns aus Projekten finanzieren.

Wer ist die Zielgruppe von vGen?
Wir richten uns mit unserem Konzept in erster Linie an IT-Manager. Das sind für uns alle, die IT-Systeme planen, gestalten und den Zusammenhang zwischen Geschäft und IT herstellen. Da wir selber aus dem Bereich kommen, können wir deren Lage sehr gut verstehen. Auf der einen Seite ist hohe technische Kompetenz nötig, auf der anderen Seite ist gute Kommunikation mit Nicht-Technikern unabdingbar. Da sind Visualisierungen sehr wertvoll.

Wie funktioniert vGen?
Unsere App eaCharts bietet ein Set von innovativen Visualisierungen, um komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen. Füttert man die App mit eigenen Daten, kann sie diese zu aussagekräftigen Visualisierungen aufbereiten, um die typischen Fragestellungen des IT-Managements visuell zu beantwortet. Als Datenbasis lassen sich vorhanden Quellen sehr einfach einbinden. So können z.B. Informationen in Excel-Tabellen sofort für die Visualisierungen genutzt werden.

Welche Vorteile bietet vGen?
Informationstechnologien werden immer komplexer und dabei für den Geschäftserfolg von Unternehmen immer wichtiger. Wir glauben daher, dass Unternehmens-IT verständlich sein muss. Visualisierungen sind unschlagbar, um komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, über diese reden zu können und gute Entscheidungen zu fällen.

Die Erstellung der Visualisierungen mittels eaCharts erfolgt automatisch, um möglichst schnell und ohne Handarbeit ein nützliches Ergebnis zu erhalten. Wer möchte kann dann die Visualisierungen nach seinem Geschmack anpassen oder z.B. Teile herausstellen, um bestimmte Aspekte zu beleuchten.

Wie ist das Feedback?
Wir haben viel positives und sehr wertvolles Feedback von unseren Pilotkunden erhalten. Um den richtigen Fokus bei der Produktvision zu finden, haben wir uns von Anfang an dazu entschieden, mit Kunden zusammen an dem Produkt zu feilen und in kleinen Iterationen vorzugehen. Das Vorgehen hat sich bewährt, auch wenn es nicht immer einfach war.

vGen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Wir konzentrieren uns erstmal darauf, unsere Vision und unser Produkt weiter zu verfeinern und zu erweitern. Es ist unser Ziel in einem Tempo zu wachsen, das zu uns passt und unsere Vorstellungen von einem gesunden Unternehmen wiederspiegelt. Wir haben viele spannende Ideen, die wir angehen wollen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipps und Beratungsangebote für Gründer und StartUps gibt es wie Sand am Meer. Wir haben deshalb nur einen: wenn man den Koryphäen und den erfolgreichen Gründer-Stars zuhört, darf man nie den „Survivorship Bias“ vergessen. (Siehe auch https://xkcd.com/1827/)

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian, Philipp und Steffen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X