Urwaldkaffee eröffnet Café Kogi in Köln – und startet Crowdfunding

Café Kogi: Von den Hütern der Erde

Der wild wachsende Kaffee der kolumbianischen Kogi-Indianer bekommt ein Zuhause im Kölner Zentrum. Unter der Adresse „Auf dem Berlich 7“ eröffnet Oliver Driver das erste Café Kogi als Treffpunkt für alle Liebhaber von Spezialitätenkaffee und kleinen Speisen mit angeschlossenem Verkauf. Finanzieren will Driver dies teilweise durch ein Crowdfunding auf der Plattform Startnext.

Büro, Verkauf, Lager, Versand und Café quetschten sich am ersten Standort von Café Kogi in Köln-Ehrenfeld auf 40 qm. Mit zunehmendem Erfolg des frisch gerösteten Kaffees wurde es enger und enger. Als sich zum Jahresanfang die Gelegenheit ergab, das ehemalige Café Kleines wieder zu beleben, zögerte Oliver Driver nicht lange. Angesichts der Lage und insbesondere des traumhaften kleinen Gartens entschied er, dem Café Kogi ein richtiges Zuhause zu geben. Der Kaffee hat so viele Liebhaber deutschlandweit gefunden, dass hier der richtige Platz für den nächsten Schritt der Expansion ist, meint Driver. Möglich, dass dies der erste Schritt zu einer kleinen überschaubaren Kette von Café Kogis ist, die Driver jedoch nicht sebst betreiben möchte.

Zwei ausgebildete Baristas bereiten für die Gäste auf knapp 40 Plätzen innen und 25 Plätzen im Garten Kaffeespezialitäten zu. Neben den mittlerweile üblichen Kaffeestandards wie Espresso, Café Creme und Cappuccino gibt es hier traditionell zubereiteten Mokka mit Gewürzen, Cold Drip und handgefilterten Kaffee aus selbst gerösteten Arabica-Bohnen.

Zu Essen gibt es hausgemachte Kuchen, italienisches Gebäck, Bananenbrot aus vor dem Wegwerfen geretteten Bananen, Gebäck und Quiche – immer auch in veganen Varianten. Nach und nach wird das Angebot auf Suppen und Salate sowie weitere kleine Gerichte erweitert. Das Thema Nachhaltigkeit ist – wenn man den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt importiert – natürlich wesentlich.

Großformatige Bilder aus der Heimat der Kogi-Indianer und Reiseandenken, die Oliver Driver von den Kogi hat, schmücken die Wände. Eine rustikale Bank ist gestaltet mit Rückenlehnen aus Kaffeesäcken, die meisten Möbel wurden gebraucht auf Flohmärkten gekauft und sollen ein Gefühl von Urlaub und Entschleunigung geben. Im Garten ist auf 10 Meter Länge das Panorama eines Kogi-Dorfes angebracht. Ein Kirschbaum, Magnolien, Lavendel und andere Pflanzen machen den Garten zu einer kleinen Idylle in der Stadt.

Natürlich wird auch der eigene Kaffee abgepackt angeboten, daneben gibt es Zubehör für Kaffeeliebhaber wie eine große Auswahl von Kaffeemühlen, Herdkannen und mehr.

Nachdem Driver bereits 2014 eines der erfolgreichsten Crowdfundings auf der Plattform www.startnext.com realisiert hatte, beabsichtigt er auch einen Teil des Cafés so finanzieren. 20000 Euro will er durch den Verkauf von Dankeschöns erzielen. Höhepunkt ist dabei die Option, den Namen einer eigenen Kaffeeröstung zu bestimmen. Aber auch eine Zehnerkarte für einen Kaffee nach Wahl oder Kaffee und Kuchen für vier Personen kann man als Gegenleistung für eine Spende auswählen.

Link zum Crowdfunding auf Startnext

Quelle URWALDKAFFEE GmbH

redaktion

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