Urlaubsguru für wenig Geld rund um die Welt

Auf Urlaubsguru findet jeder das passende Urlaubsschnäppchen ob Pauschalreise, Städtetrip oder Wellness-Urlaub

Urlaubsguru.de sucht und findet extrem günstigen Urlaub. Daniel Krahn, Daniel Marx und ihre mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter helfen ihren Lesern dabei, für wenig Geld viel von der Welt zu sehen. Ob Pauschalreise, Städtetrip oder Wellness-Urlaub – der Urlaubsguru mit seinen vielen Facebook-Fans findet einfach immer ein gutes Schnäppchen. Über das Reisebüro 2.0 kann sich jeder Nutzer zudem ein individuelles Reise-Angebot heraussuchen lassen. Echte Reisefreaks sorgen dafür, dass einfach jeder Wunsch erfüllt wird. Wir haben mit den beiden Gründern gesprochen.

Wie ist die Idee zu Urlaubsguru entstanden und wer steckt hinter Urlaubsguru?
Daniel Marx: Wir sind im Sommer 2012 ganz spontan auf die Idee gekommen, einen Reiseblog zu gründen. Hintergrund war, dass wir beide es eigentlich immer geschafft haben, Urlaubsreisen für wenig Geld zu finden. Mittelmeer oder Kanaren? Nein, für einen dreistelligen Betrag kann man auch in der Karibik Urlaub machen oder in Kenia, auf Bali oder in Brasilien. Das haben wir immer schon getan. Viele Freunde haben uns dann gefragt, wie wir uns das leisten können. Sie waren begeistert, als sie erfahren haben, dass so guter Urlaub nicht teuer sein muss.

Daniel Krahn: Und weil eben dieses Talent, günstige Urlaubsreisen zu finden, bei uns vorhanden war – und immer mehr Freunde und Freundesfreunde kamen und uns um Hilfe baten, haben wir die Deals einfach ins Netz gestellt. So fing alles an. Und so ist es auch heute noch: Der Urlaubsguru hilft Leuten dabei, für wenig Geld rund um die Welt zu kommen! Und wer dahinter steckt? Am Anfang waren wir zu zweit; wir kennen uns seit der Schulzeit und sind dicke Kumpels. Mittlerweile ist unser Team aber schon ordentlich gewachsen – dutzende Reisefreaks, die nicht nur in Westfalen, sondern auch in Wien, Amsterdam, Stettin und Rio de Janeiro für unsere Leser aktiv sind.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Daniel Marx: Am Start war eine Herausforderung, Familie, Beruf und die neue Leidenschaft des Urlaubsgurus unter einen Hut zu bringen. Ohne den Rückhalt der Familie wäre man da aufgeschmissen gewesen. Als wir unsere Jobs gekündigt haben, konnten wir uns voll und ganz auf unser Projekt konzentrieren.

Daniel Krahn: Vollkommen – und Finanzierungssorgen hatten wir nie. Wir sind waschechte Bootstrapper. Jeden Euro, den wir ausgeben, haben wir vorher selbst verdient. Heute ist eine Herausforderung, mit dem enormen Wachstum umzugehen. Wir sind nun Chefs von mehr als 100 Leuten; da gehört schon einiges dazu.

Welche Wege gehen Sie, um Ihr Startup Unternehmen am Markt zu etablieren?
Daniel Krahn: Wer nicht wirbt, der stirbt. Was lokal für Zeitungs- und Radiowerbung galt und möglicherweise noch heute gilt, ist auch für uns als eCommerce-Startup wichtig. Daher investieren wir veritable Beträge in Facebook-Commercials; die sogenannten Sponsored Posts. Zudem haben wir ein aktives Marketing, zuletzt hatten wir etwa eine Major Promo mit 1LIVE – einem der größten jungen Radiosender Deutschlands. Vier Wochen lang war unsere Marke im Programm präsent und wir haben echte Traumreisen verlost.

Daniel Marx: Die nächsten Schritte sind auch schon geplant. Details hierzu kann ich, aus naheliegenden Gründen, natürlich noch nicht verraten. Neben Werbung und Marketing sind für uns als Betreiber von Internetseiten natürlich auch SEO-Themen wichtig und die Frage, ob und wie Youtube in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird. Wir beschäftigen uns mit vielen Baustellen gleichzeitig und wollen vermeiden, überall mit dabei zu sein – aber nirgends richtig. Daher ist es immer ein schwieriger Spagat, das eine zu tun, das andere nicht zu lassen und sich trotzdem auf die wesentlichen Aspekte zu konzentrieren.

Sie sind für das Webinale Startup des Jahres nominiert. Wie motivierend ist das für Sie auch unter dem Gesichtspunkt, dass dadurch viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Daniel Marx: Awards und Preise sind für uns sehr wichtig. Als TV Newcomer des Jahres wurden wir 2014 schon von deutsche-startups.de und einer Werbeagentur ausgezeichnet; weitere Anerkennungen und Urkunden kamen hinzu. Es ist immer eine große Ehre, bei solchen Veranstaltungen auf die Bühne gerufen zu werden. Wir freuen uns natürlich über die Aufmerksamkeit. Schließlich erhöht sich so auch die Bekanntheit der Marke.

Mit welchen strategischen Partnern arbeiten Sie zusammen?
Daniel Krahn: Wir haben jede Menge Partner im Boot. Da sind zum einen die großen und kleinen Online-Reisebüros, Airlines, Hotels – also unsere Affiliate-Partner; aber wir unterhalten auch viele Kooperationen mit Unternehmen im Backoffice. Es sind namhafte Firmen dabei und kleine Einzelkämpfer – jeder hat aber seinen Platz und ein noch so kleines Zahnrad im Getriebe kann enorm wichtig sein.

Wie funktioniert Urlaubsguru? Wer ist die Zielgruppe?
Daniel Krahn: Wir helfen den Leuten dabei, günstig Urlaub zu machen. So funktioniert der Urlaubsguru. Wir schreiben Texte, garnieren sie mit ansprechenden Fotos und erhalten eine kleine Provision, wenn eine Buchung zu Stande kommt. Teurer wird die Reise für den Urlauber so nicht – aber er erhält eine erstklassige, kostenfreie Dienstleistung. Zur Zielgruppe gehört jeder, der für die schönsten Tage des Jahres nicht zu viel bezahlen möchte.

Urlaubsguru wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Daniel Marx: Wir haben keine Glaskugel, in der wir die Zukunft genau sehen. Wir sind aber sicher, dass die Leute auch in Zukunft noch für wenig Geld Urlaub machen wollen. Es ist unser Ziel, mittelfristig eine der größten Reise-Seiten in Deutschland zu werden. Die jüngsten Zahlen sprechen hier eine deutliche Sprache.

Zum Schluß: Welche Tipps haben Sie für angehende Gründer?
Daniel Krahn: Mut haben, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen. Den Willen haben, für den Erfolg mehr als „viel“ zu geben und: Die Durchsetzungsstärke haben, am alltäglichen Markt zu bestehen.

Daniel Marx: Wir sind ein gutes Beispiel dafür, dass man es auch ohne Venture Capital, Business Angels schaffen kann. Der Wille zählt – und Engagement und Einsatz zahlen sich aus.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daniel Krahn und Daniel Marx für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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