Urbane Mobilität – Carsharing erobert die Metropolen

Die Zahl der Carsharing -Anbieter in Deutschland nimmt stetig zu

Allein in Berlin sind es mittlerweile mehr als 10. Als Nutzer ist man oftmals bei mehreren Diensten angemeldet, um im entsprechenden Umkreis die größtmögliche Auswahl an Fahrzeugen zu haben. Aber wer hat schon Lust,ständig zwischen den verschiedenen Apps der einzelnen Anbieter hin und her zu springen? Die Lösung: Eine App, die alle Carsharing-Angebote bündelt und dem Nutzer das direkte Buchen von Fahrzeugen ermöglicht – schnell,individuell und auf einen Blick.

Sharing-Economy: Mieten statt besitzen
Alles, was nicht dauerhaft genutzt wird, kann vermietet werden – so lautet das alternative Nutzungskonzept der Sharing Economy. Die Idee ist es, Dienstleistungen und Güter gemeinschaftlich zu nutzen. Ein einfaches und erfolgreiches Konzept, dessen Kerngedanke nicht neu ist. Nach dem Motto „nur Mieten statt auch besitzen“ nutzen mehr und mehr Menschen täglich verschiedene Onlineplattformen, um Unterkünfte, Dienstleistungen und nicht zuletzt Transportdienstleistungen zu suchen oder zu vermieten. Besonders die Miet- und Carsharing-Angebote wachsen kontinuierlich, während der Kauf eines eigenen Autos abnimmt. Diesen Trend belegen auch aktuelle Zahlen des Bundesverbands CarSharing e.V. So sind momentan mehr als 16.000 Carsharing-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen registriert. Davon ca. 9.000 Stationsgebundene und etwa 7.000 Stationsunabhängige.

Sinkende Kosten bei steigender Flexibilität
Sharing Economy bedeutet in erster Linie mehr Flexibilität, da Güter und Dienstleistungen lediglich nach Bedarf ver- oder angemietet werden können. Diese effiziente Ressourcennutzung kommt nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern macht sich auch finanziell bemerkbar. Warum also 24/7 für etwas bezahlen, was ausschließlich ein paar Stunden am Tag genutzt wird? „Mobilität intelligenter organisieren“, das ist der Gedanke hinter dem Konzept des Carsharings. Gerade für „Wenigfahrer“ ist die temporäre Nutzung eines Carsharing-Fahrzeuges eine kostengünstige Alternative. Neben der zeitlichen und örtlichen Flexibilität nimmt die Auswahl an unterschiedlichen Fahrzeugtypen bei den Carsharern weiter zu. So lässt sich je nach Bedarf ein bestimmtes Modell auswählen.

Elektro-Smart, Mini Cabrio oder BMW X1
Carsharing wird besonders in den Großstädten immer attraktiver. Neben dem klassischen Carsharing, wo die Fahrzeuge eines Anbieters an bestimmten Standorten in der Stadt verteilt sind, gibt es seit Beginn des Jahrzehnts das Freefloater-Geschäftsmodell. Letzteres funktioniert besonders gut in Metropolregionen, wo viele Nutzer die Fahrzeuge von A nach B bewegen und so ein fester Standort überflüssig wird. Vorteil der Freefloater: Es wird weder eine Mindestmietdauer, noch ein fixer Rückgabeort vorgegeben. Aufgrund der Möglichkeit zur Spontannutzung und einer minutengenauen Abrechnung sind die sogenannten „Freefloater“ fünf bis sechs Mal höher frequentiert als diestationsgebundenen Fahrzeuge. Mit einer durchschnittlichen Fahrdauer von 15-20 Minuten werden sie vor allem wochentags zu den Stoßzeiten 07.30 Uhr – 10.00 Uhr sowie 17.00 – 21.00 Uhr über eine Distanz von etwa acht Kilometer genutzt. An den Wochenenden und zu Ferienzeiten hingegen sind die stationären Anbieter beliebter, da diese vorzugsweise für längere Fahrten genutzt werden. Ob mit dem Cabrio an den See oder einem X1 zu einem Möbelhaus –dem Nutzer anbieterübergreifend das passende Fahrzeug für seine individuelle „Mobilitäts-Situation“ zur Verfügung zu stellen, das ist das Ziel der CarJump-App.

Autor:
Michel Stumpe
Michel Stumpe ist einer von zwei Gründern und Geschäftsführernder Carsharing-App CarJump.

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