Kennt euch selbst im Hinblick auf persönliche Stärken, Arbeitsweise und Werte!

UpReach ist ein intelligentes Foto- und Video-System

Stellen Sie sich und das Startup UpReach doch kurz unseren Lesern vor!
Gerne – Mein Name ist Benjamin Harr, ich bin einer der vier Gründer von UpReach.
UpReach ist ein intelligentes Foto- und Video-System zur Generierung von Experiences, Interaktion und Leads bei Promotions und im Retail. Die Besucher können Fotos, GIFs oder Videos erstellen und sich diese beispielweise per Mail schicken lassen, auf ihren Social-Media-Kanälen sharen oder auf unterschiedlichste Weise ausdrucken. Auf Basis dieser Experience setzen wir dann mit den Marketingzielen der Werbenden an und ermöglichen so die Leadgenerierung, soziale Reichweitensteigerung oder Erfüllung von Conversion-Zielen in der Live-Kommunikation.

Wie ist die Idee zu UpReach entstanden?
Das zugrundeliegende Kernprodukt einer Fotobox ist im Privatkundenmarkt bereits seit Jahrzehnten etabliert und beliebt. Wir haben jedoch mehr darin gesehen: Marken schaffen mit UpReach sowohl bleibende Erinnerungen in ungezwungener Atmosphäre bei ihren Kunden und erfüllen zudem ihre Marketingziele.
Mit dieser Schlüsselidee im Hinterkopf launchten wir im Sommer 2016 unsere Pilot-Phase, die so gut verlief, dass wir um Oktober 2016 operativ in Vollzeit starteten.

Welche Vision steckt hinter UpReach?
Wir möchten Promotions einmalig machen. Der Trend der individuellen Live-Kommunikation nimmt immer mehr Fahrt auf, da unpersönliche Werbung an Wirkung verliert. Hier setzen wir an: Mit dem UpReach-System ermöglichen wir maßgeschneiderte Promotions, die potentielle Kunden Spaß bereiten und anhaltende Erinnerungen schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie
haben Sie sich finanziert?
Glücklicherweise ist UpReach von Beginn an profitabel, was uns erlaubt, die Weiterentwicklung von Hard- und Software aus dem Cash Flow zu stemmen. Dies war, und wird auch weiterhin, nur durch unseren konsequenten Kundenfokus und die passgenaue Produktentwicklung auf die Kundenanforderungen möglich sein.

Wer ist die Zielgruppe von UpReach?
Unser Geschäft funktioniert sozusagen „B2B2C“. Unsere Kunden sind also Marken und Agenturen, die aktiv Livemarketing betreiben. Unsere Aufnahme-Systeme werden beispielsweise auf Messen, Promotions oder auch im Retail installiert. Zu unseren Kunden zählen zum Beispiel Adidas, BMW M oder die Telekom.

Wie funktioniert UpReach?
Unsere Leistungen funktionieren nach einem Baukastenprinzip: Hard- und Softwareseitig werden verschiedene Aufnahmegeräte, etwa unser Foto-System UpReach Pro, ausgewählt. Diese werden mit unserer zentralen Schnittstelle, der UpReach Cloud, verbunden und die Bildergebnisse über einen oder mehrere Distributionskanäle ausgegeben.
Im Kern funktioniert dieses Portfolio so erstmal als Self-Service-Lösung. Für zahlreiche unserer Kunden erledigen wir aber auch zusätzliche Services, um unsere Produkte auf die jeweilige Kampagne anzupassen.

Welche Vorteile bietet UpReach? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Unsere Lösung ist speziell auf die Bedürfnisse der Werbetreibenden angepasst. So wickeln wir beispielsweise zu Gunsten der Skalierbarkeit unsere Aufträge per Versanddienstleister ab und unser Produkt ist für den Aufbau ohne Vorkenntnisse entwickelt. Mit einer Cloud-Plattform verbunden, ermöglicht das System verschiedene Zielsetzungen zu definieren, individuelle Markenwelten zu kreieren und ein Echtzeit-Reporting aller Ergebnisse. Zusätzlich kann der Look des Foto-Systems auf das Corporate Design des Unternehmens angepasst werden: Eine Magnetfolie verkleidet die Front des Systems – diese kann individuell gestaltet und jederzeit einfach gewechselt werden. Das System kann außerdem nicht nur einfache Fotos, sondern auch Give Aways nahezu jeder Art individualisieren – etwa Zeitungen, Gutscheine, Lesezeichen und vieles mehr.

UpReach, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Auf Marktseite stehen uns Eintritte in weitere Länder bevor, Produktseitig steht der Ausbau unseres Produkt-Ökosystems um weitere Aufnahme- und Distributionsoptionen bevor. Die nächste Hardware-Entwicklung ist hier ein kompaktes Foto-System mit AR-Funktionalität.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Erstens, kennt euch selbst im Hinblick auf persönliche Stärken, Arbeitsweise und Werte. Gründet entsprechend passend, um innere Konflikte zu vermeiden.
Zweitens, gründet nicht wegen der Szene oder allein des Gründens wegen. Der anfängliche Gründerglanz verliert im Alltag schnell seinen Schein, wo er gegen Verantwortung und Augenringe getauscht wird.
Solltet ihr gegründet haben, dann geht es, drittens, darum, schnellstmöglich zu iterieren. Testet eure wichtigsten Annahmen, indem ihr alle nur möglichen Abkürzungen nehmt. Nur so können Sackgassen vermieden und Unternehmen aufgebaut werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Benjamin Harr für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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