Wie Unternehmen von Startups profitieren können – und umgekehrt

Keynote Speaker Maximilian von der Ahé, Gründer und CEO von betahaus, berichtet von der Schnittstelle zwischen etablierten Unternehmen, Start-ups und Freelancern

Besucher der PERSONAL2016 Nord können den Vortrag des Coworking-Pioniers am Dienstag, 26. April 2016, 15.30 – 16.15 Uhr, in den Hamburger Messehallen erleben

Im betahaus Berlin, einem der bekanntesten Coworking-Spaces in Deutschland, kommen Freelancer und Start-ups mit etablierten Unternehmen zusammen. Mit-Gründer Maximilian von der Ahé kennt deshalb die Erwartungen und Erfolgsfaktoren für eine Zusammenarbeit an dieser Schnittstelle ganz genau. Auf der Messe PERSONAL2016 Nord in Hamburg führt er in einem Keynote-Vortrag aus, was Arbeitgeber von Start-ups lernen können und inwiefern auch Start-ups von der Zusammenarbeit profitieren.

Viele etablierte Unternehmen bewundern die agile Mentalität von Start-ups und würden sich gerne eine Scheibe davon abschneiden. Pitches, gemeinsames Mittagessen, Bierabende und jede Menge Meet-ups – das betahaus bietet viele Formate an, die beide Seiten zusammenbringt. Mithilfe spezifischer Accelerator-Programme können Unternehmen auch in die Start-ups investieren.

Doch damit die Zusammenarbeit erfolgreich verläuft, müssen Arbeitgeber einiges beachten. „Jedes Unternehmen sollte wissen, dass es einen langen Atem braucht, um einen Innovationstransfer zu erreichen“, so der Gründer Maximilian von der Ahé. Jede Organisation funktioniere anders und müsse herausfinden, was zur eigenen Firmenkultur passe. „Wichtig sind feste Kapazitäten, die nicht zu stark ergebnisorientiert arbeiten müssen.“ Es brauche außerdem einen Start-up-Regelkatalog, um von Anfang an zu klären, welche Einkaufsbedingungen, Rechte oder Datenschutzbestimmungen gelten. Lange, häufige Meetings, bei denen die Entscheider nicht mit am Tisch sitzen, seien hingegen Gift für die Zusammenarbeit.

Top-Talent-Programme: Start-up-Denke der eigenen Mitarbeiter fördern

Inzwischen nutzten viele Unternehmen Coworking Spaces auch als eine Art Zweigstelle ihres Betriebs und mieteten einzelne Räume oder einen Schreibtisch an. „Manche schätzen das nicht-klassische Unternehmensumfeld und schicken zum Beispiel ihre Innovationsabteilungen, die anders arbeiten sollen als man das früher gemacht hat, hierher. Andere gehen gezielt an den Standort Berlin, weil sie da vielleicht Leute erreichen, die nicht in anderen Städten arbeiten möchten“, erzählt von der Ahé. Dabei gehe es immer darum, die eigenen Mitarbeiter in eine innovative Community zu integrieren.

Solche Kontakte in die Community nutzt betahaus auch für sogenannte Top-Talent-Programme der Firmenkunden, die ihren eigenen Mitarbeitern eine Art Entrepreneur-Denke „einimpfen“ möchten. Allerdings gibt es auch Dinge, die etablierte Unternehmen besser können als Start-ups und die es auf dem Weg hin zu mehr Agilität nicht zu verlieren gilt, meint der Coworking-Pionier. „Beim Thema Personalentwicklung sehe ich bisher die Stärken vor allem auf Seiten der Corporates – insbesondere in der Personalentwicklung. In einer schnellen Start-up-Kultur, die ständig wächst oder sich verändert, bleibt wenig Zeit dafür.“

Auf der Messe PERSONAL2016 Nord vertieft Maximilian von der Ahé diese Gedanken und zeigt auf, was Unternehmen und Start-ups von einer Zusammenarbeit erwarten können:

Keynote-Vortrag von Maximilian von der Ahé:
„Top Talent Entwicklung – Wie Corporates von Start-ups und ihren Arbeitsweisen profitieren“
PERSONAL2016 Nord, Dienstag, 26. April 2016, 15.30 – 16.15 Uhr,
Hamburg Messe und Congress, Eventforum

Bild: © Dirk Eisermann

Quelle spring Messe Management GmbH

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