Unipodium Abschlussarbeiten in Form von Präsentationen zu veredeln

Unipodium ist eine Plattform, die Abschlussarbeiten von Studenten als Präsentationen in Unternehmen vermittelt

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Unipodium doch kurz vor!
UP: Wir, das sind Max (23), André (23) und Steffen (25), haben alle dual studiert und somit schon viele Vorteile einer engen Verzahnung von Theorie und Praxismiterleben können. Da diese Verbindung unserer Ansicht nach in vielen Bereichen noch ausbaubar ist, haben wir Unipodium gegründet.
Unipodium ist eine Plattform, die Abschlussarbeiten von Studenten als Präsentationen in Unternehmen vermittelt. Dadurch entsteht für die Studenten die einmalige und eventuell auch entscheidende Möglichkeit, in Kontakt mit interessanten Arbeitgebern zu kommen. Sie können sich, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten präsentieren, bekommen ein Präsentationscoaching bei einem professionellen Präsentationscoach und gewinnen eine Menge Erfahrung – und das alles ohne Kosten!

Wie ist die Idee zu Unipodium entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
UP: Die Idee, die Abschlussarbeiten in Form von Präsentationen zu veredeln, ist bei einer Veranstaltung mit mehreren Impulsvorträgen zum Thema „XYZ“ entstanden. Infolge dieser Veranstaltung nahm die Idee zu Unipodium immer konkretere Züge an, da wir uns einig waren, dass das Wissen aus den Abschlussarbeiten besser genutzt werden muss. Es wuchs nicht nur unser Team (André stieß nach einiger Zeit zum Team hinzu), sondern wir entwickelten das Konzept auch kontinuierlich weiter. Nach vielen Gesprächen mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft und den vielen Bekräftigungen, die wir dabei erhielten, beschlossen wir, unsere Idee im Sommer 2015 in die Tat umzusetzen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
UP: Die größte Herausforderung, die sich uns stellt, ist unser Angebot einer großen, uns unbekannten und weit verstreuten Zielgruppe darzubieten. Auf der einen Seite müssen wir die interessierten Studierenden und Absolventen erreichen. Dies erfolgt nun durch zielgerichtete Online-Werbung sowie ein Promotoren-Netzwerk an verschiedenen Universitäten in ganz Deutschland. Auf der anderen Seite steht die individuelle Akquisition von geeigneten Kunden : die Unternehmen, die Wissen und/oder neue Mitarbeiter suchen.
Die Finanzierung unseres Startups ist zu 100% durch Eigenkapital erfolgt, um uns alle unternehmerischen Freiheiten zu erhalten. Eine Stuttgarter Marketingagentur unterstützt uns mit Eigenkapital, viel wichtiger aber noch sind deren Know-How und Dienstleistungen.

Wer ist die Zielgruppe von Unipodium?
UP: Unsere Zielgruppe sind vor allem Masterstudenten, die bereits eine Bachelorthesis verfasst haben, ihr Unternehmensnetzwerk ausbauen wollen oder in absehbarer Zeit einen Job suchen. Generell wollen wir aber alle Studenten ansprechen, die Interesse haben, sich mit ihrer Abschlussarbeit in Unternehmen zu präsentieren um Erfahrungen, Praktika oder Einstiegsjobs zu erhalten.

Welche Vorteile bietet Unipodium für Studenten?
UP: Da gibt es einiges, das wir bieten können:Die Studenten können ihre eigene Abschlussarbeit als Vorstellungsgespräch zu nutzen. Zuvor erhalten sie ein professionelles Präsentationstraining von Unipodium – ein zweistündiges Training bei der Study&Train GmbH – sowie eine Erfolgsprämie, wenn sie erfolgreich vermittelt werden. Alles was die Studierenden dafür tun müssen, ist eine kurze Anmeldung auf unserer Webseite auszufüllen. Es entstehen keinerlei Kosten für sie – auch an den Fahrtkosten beteiligt sich Unipodium.

Welche Vorteile haben Unternehmen?
UP: Zurzeit gehen Abschlussarbeiten von Studierenden oftmals verloren, obwohl in ihnen aktuelles Wissen in konzentrierter Form gebündelt ist. Unternehmen, die an einem Thema interessiert sind, können sich dieses Wissen nun als Präsentation ins Haus holen und sich somit eine teure Schulungsmaßnahme ersparen. Zusätzlich ergibt sich dann natürlich die Möglichkeit, diese Präsentationen als Aufhänger für ein Recruiting-Verfahren zu nutzen. Der Studierende/Absolvent präsentiert sich und seine Arbeitsweise vor Mitarbeitern der Fachabteilung, des Personals und allen anderen Interessierten. In einer anschließenden Diskussion können die Mitarbeiter die Richtung des Gespräches dann in die von ihnen gewünschte Richtung lenken und den Studenten/Absolventen dadurch noch besser kennen lernen. Unternehmen profitieren außerdem davon, dass Kosten erst entstehen, wenn eine Präsentation angefordert wird – Vorschläge und Angebote erstellen wir kostenfrei.

Unipodium, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
UP: Wir wollen unser Einzugsgebiet sukzessive ausbauen und somit deutschlandweit aktiv sein. Unipodium soll die Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen sein, wenn es um die Rekrutierung von Hochschulabsolventen oder die Akquisition neuer Ideen, Impulse und wissenschaftlichem Input geht. Daher stehen der Ausbau unserer Studierenden-Datenbank sowie die Gewinnung neuer Unternehmenskunden an erster Stelle.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
UP: Startet, sprecht mit verschiedenen Leuten, entwickelt euch weiter, fallt hin und steht auf. Wichtig ist es, am Ball zu bleiben, sich kontinuierlich zu verbessern und neue Dinge auszuprobieren. Kein Unternehmen fällt vom Himmel und ist perfekt, viele unterschätzen den Aspekt der stetigen Weiterentwicklung und das Ausprobieren am Kunden. Viele große Unternehmen haben Jahre gebraucht, bis sie zu dem wurden, was sie heute sind. Der Weg dahin ist harte Arbeit, aber jeder Schritt bringt das Unternehmen und die Gründer selbst voran.

Wir bedanken uns bei Steffen Heber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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