Um jeden Preis Traffic generieren

Um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen, benötigt man Kunden. Kunden liefern den nötigen Geldfluss, welches Handlungsmaßnahmen ermöglicht. Doch wie erweckt man das Interesse der potenziellen Kunden und macht sie auf seine Produkte und Dienstleistungen aufmerksam?

„Kostenlos“ Traffic erhöhen

Google

Einer der gängigsten Methoden um neue Kunden für sein Unternehmen zu gewinnen, stellt die Suchmaschine: Google dar. Mit Hilfe von Google könnte der Unternehmer kostenlosen Traffic (=Besucherstrom) generieren und die Markenbekanntheit des Unternehmens steigern.

Eine denkbare Strategie zur Traffic-Steigerung könnte das Führen eines Blogs darstellen, welches die alltäglichen Probleme von potenziellen Kunden behandelt. Ein interessanter Blog-Beitrag eines Fitnesscoachs könnte beispielsweise wie folgt lauten: „Ohne Diät abnehmen!“.

Dieser Blog-Beitrag wäre interessant für all diejenigen, die gerne zukünftig mehr Wert auf ihre Gesundheit und ihr Gewicht legen möchten, ohne Hungern zu müssen. Somit müsste der Artikel wichtige Schritte aufzeigen, wie man seine Vitalität steigern kann, ohne auf sein Lieblingsessen verzichten zu müssen.

Um den Besucher nach dem Lesen des Artikels nicht für immer zu verlieren, sollte man innerhalb des Blog-Artikels eine Newsletter-Anmeldung platzieren. Auf diese Weise kann man den Besucher per E-Mail weiterhin über das Thema informieren oder sogar motivieren.

Mit der E-Mail des Besuchers hätte unser Fitnesscouch nun die Möglichkeit seine Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Allerdings gilt bei dieser Methode: „Erst geben, geben, geben und anschließend nicht verkaufen, sondern bitten“.

Hierbei sollte man seiner Leserschaft so viel Gratis-Inhalte wie möglich bereitstellen, sodass das Vertrauen zwischen Kunde und Unternehmer gestärkt wird. Denn die meisten Menschen kaufen grundsätzlich nur von Menschen, die sie kennen und denen sie ihr Vertrauen schenken.

Darüber hinaus kann man mit der gesammelten E-Mail-Liste direkt Traffic auf die neu veröffentlichten Beiträge führen. Wenn der Beitrag den Lesern gefällt, wird er geteilt und erhält somit Social Signals. Dies führt wiederum zu mehr Traffic, welcher mehr Social Signals erzeugt, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht.

Seine Leser auf seine Beiträge aufmerksam zu machen, kann beliebig oft durchgeführt werden. Nur mit dem Verkauf der Produkt- und Dienstleistungen sollte man sich etwas zügeln und die Verkäufe gezielt platzieren, sodass die Integrität des Publishers nicht untergraben wird.

Youtube

Wenn wir den vorherigen Gedankengang auf eine Anwaltskanzlei projizieren würden, dann könnte auch sie mit Hilfe von How-To oder FAQ-Beiträgen an Markenbekanntheit dazugewinnen. Allerdings wird der Content mit Hilfe von YouTube-Videos vermittelt und anstatt einer Newsletter-Anmeldung, abonnieren die Besucher den YouTube-Kanal.

Die Kanzlei WBS, der größte Rechtskanal in Europa, liefert ein sehr gutes Beispiel wie man gekonnt YouTube-Klicks generieren kann. Hierbei achtet der Rechtskanal bei der Content-Erstellung darauf, dass die Beiträge unterhaltsam wie auch lehrreich sind.

Titel wie „Ist Pupsen Körperverletzung“ sorgen für Kuriosität, sodass solche Videos die Aufmerksamkeit und das Interesse der Besucher steigern.
Am Ende jedes Videos kann man die Menschen mit kontroversen Fragen dazu anregen, das Video zu kommentieren. Solche Social Signals sorgen wiederum für eine Traffic-Steigerung. Im besten Fall wird der Kanal abonniert, sodass man wiederkehrende Zuschauer hat.

Facebook

Das Pendant zu den YouTube-Abonnenten lautet auf Facebook „Follower“. Das besondere hierbei ist, dass man Facebook in Kombination mit Google bzw. YouTube nutzen kann und sollte.

Hierbei kann man eine Unternehmensseite aufsetzen und mit der Content-Erstellung beginnen. Auch hier liegt der Fokus auf der Content-Erstellung, welcher in der Regel unterhaltsam und informativ sein sollte – Das weckt das Interesse der Facebook-User.

Hat man eine bestimmte Anzahl an Followern erreicht, so kann man diese Follower auf die Blog-Seite oder auf den YouTube-Kanal führen. Auf diese Weise kann man ein synergetisches Zusammenwirken aller Plattformen erreichen.

Traffic kaufen

Die vorangegangen Traffic-Quellen sind kostenlos, allerdings zeitintensiv. Jedoch dauert der Traffic-Anstieg bei der kostenlosen Variante deutlich länger als bei der kostenpflichtigen Variante.

Der Vorteil bei der kostenpflichtigen Variante liegt klar auf der Hand. Man kann Menschen deutlich schneller auf sich aufmerksam machen. Allerdings ist diese Methode für Anfänger ungeeignet, da man bei falsch durchgeführten Werbekampagnen viel Geld „verbrennen“ kann.

Eine Werbemöglichkeit wird von diversen Plattformen wie z.B. Facebook, Google und YouTube angeboten. Hierbei können Werbeanzeigen genutzt werden, um den Traffic auf der Internetseite zu steigern oder die eigene Facebook-Seite zu pushen. Jedoch müssen die Werbe-Plattformen Facebook und Google unterschiedlich behandelt werden.

Facebook Ads

Bei den Facebook Ads sollte man den Besucher bzw. potenziellen Kunden so gut wie möglich kennen. Um auf Facebook erfolgreiche Werbeanzeigen zu schalten, erfordert es eine zielgerichtete Werbestrategie.

Die Probleme und Eigenschaften der potenziellen Kunden sollten klar definiert werden, sodass die Werbeanzeige den potenziellen Besucher anspricht. Folglich kann es von Vorteil sein, bereits im Vorfeld ein Kundenavatar zu erstellen.

Ein Kundenavatar beschreibt einen fiktiven Kunden mit bestimmten Eigenschaften und Problemen. An diesem kann man sich bei der Content-Erstellung orientieren, sodass man sich stets Fragen kann, ob der zu veröffentlichende Artikel für den Besucher relevant sein könnte.

Es ist sehr wichtig, dass man die passende Zielgruppe anspricht. Ansonsten bleibt die Werbekampagne erfolglos. Selbstverständlich sollte man Wert auf die optimale Werbeanzeige(=die eigentliche Werbung im Newsfeed) legen, aber eine schlecht „targetierte“ Werbekampagne kann auch mit einer „perfekten“ Werbeanzeige keinen Erfolg versprechen.

Nach der Zielgruppen-Definition muss die Werbeanzeige gestaltet werden, welche nachdem AIDA-Prinzip aufgebaut werden sollten, da die meisten Menschen Facebook zur reinen Unterhaltung nutzen.

Somit sind die meisten Leute nicht aktiv auf der Suche nach einer Lösung bzw. einem Produkt oder einer Dienstleistung. Mit Hilfe des Kundenavatars kann man die Interessen und Eigenschaften des potenziellen Kunden ermitteln und eine ansprechende Werbeanzeige gestalten, welche die Aufmerksamkeit des Facebook-Nutzers auf die eigene Botschaft zieht.

Google Ads

Im Gegensatz zu Facebook Ads sind Menschen die Google nutzen, aktiv auf der Suche nach Lösungen für ihre Probleme.
Aus diesem Grund sollte das Hauptaugenmerk auf die Gestaltung der Suchergebnisse gelegt werden. Im besten Fall findet der Besucher die Antwort auf sein Problem bereits im Titel der Ergebnisausgabe. Der Titel könnte das Problem aber auch aufgreifen, sodass das Interesse des Suchenden geweckt wird.

Ein weiterer Tipp ist die Werbeanzeigen der Konkurrenten durchzugehen und sich die Gemeinsamkeiten der Werbeanzeigen durchzuschauen. Hierbei darf man sich durchaus ein paar Anregungen von der Konkurrenz einholen.

Fazit

Die Gemeinsamkeit der Plattformen ist offensichtlich – Content. Denn der stellt die Verbindung zwischen Kunden und Unternehmen her.
Content sollte in erster Linie unterhaltsam und informativ sein, denn dieser zieht die Aufmerksamkeit des Besuchers an. Um die Aufmerksamkeit in Interesse zu verwandeln, muss der Content hilfreich sein und einen gewissen informativen Anteil besitzen. Dabei darf man nicht vergessen, dass jede Geschichte es verdient hat etwas ausgeschmückt zu werden.

Cem Alp

Cem Alp ist Verfasser des Artikels: „Traffic um jeden Preis“ und studiert Maschinenbau im Master an der Ruhr-Universität. Zudem ist er Gründer der unabhängigen Verbraucherplattform - Produktheld24.de, wo Menschen die Möglichkeit haben sich über Produkte zu informieren. Mit Produktheld24.de verfolgen wir das Ziel hilfreichen Webinhalt für potenzielle Käufer zu erstellen, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Fehleinkaufs verringert wird.

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