Sprecht mit euren Kunden und hört Ihnen zu!

Ubiety ist ihr Partner für No-Shows Rate bei kostenlosen Veranstaltungen

Stellen Sie sich und das Startup Ubiety kurz unseren Lesern vor!

Hi, ich bin Till und zusammen mit meinen drei Mitgründern Stéphane, Christian und Richard, sind wir Ubiety.

Schon während unserer Studienzeit keimte die Idee das Problem mit sogenannten No-Shows, zum Beispiel in der Eventbranche, anzugehen.

Nachdem wir jetzt alle unseren Abschluss in der Tasche haben, wollen wir die Chance beim Schopf packen und mit Ubiety und dem Garantiebetrag die Lösung bieten, die aus Anmeldungen Teilnehmern macht.

Wir sind dabei als Team sehr gut aufgestellt, denn mit Stéphane als Machine Learning Experte, Christian mit großer Sales-Erfahrung, Richard als Strategie und Business-Development Manager und ich als Verantwortlicher für Operations und die Produktentwicklung, haben wir genau den Mix an Blickrichtungen und Know-How den wir brauchen, um langfristig erfolgreich zu sein.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Entscheidung gute und spannende Jobangebote abzulehnen und stattdessen deutlich mehr bei deutlich schlechterer Bezahlung zu arbeiten, ist natürlich keine leichte. Allerdings ist das Potenzial, welches mit dem Risiko einhergeht, genauso groß. Die volle Kontrolle über meinen Arbeitstag, immer selbst entscheiden zu dürfen wie sich die eigene Firma aufstellt und zu 100% für sich selbst zu arbeiten, waren aber so gute Argumente, dass ich letztendlich keine andere Möglichkeit sah. Zum Glück war ich mit diesen Ansätzen nicht allein. Meine drei Co-Founder haben ähnliche Ansichten und wer kann schon behaupten nur mit Menschen zusammen zu arbeiten, die sowohl privat als auch beruflich das eigene Leben wertvoller machen.

Welche Vision steckt hinter Ubiety?

Wir verfolgen mit Ubiety eine Vision die sich an „The Big Five for Life“ von John Strelecky orientiert. Also eine Umgebung, Kultur und Strategie zu erschaffen, die jeden Tag wertvoller macht und wodurch alle Menschen, die mit uns zusammenarbeiten die Möglichkeit bekommen jeden Tag zum Museumstag zu machen. Auf der Produktseite wollen wir DER Service gegen No-Shows werden, egal ob bei Events, Restaurantreservierungen oder Arztterminen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da es unsere Lösung zum damaligen Zeitpunkt so noch nicht gab, war die größte Herausforderung parallel an der Aufnahme der Anforderungen der diversen Kunden und der konkreten Lösungsdefinition zu arbeiten. Dadurch dass das Problem der No-Shows fast jedem Organisator von Veranstaltungen bekannt ist, ist der Markt sehr vielfältig und die Wünsche gehen natürlich in die verschiedensten Richtungen. Andererseits zeigen uns die diversen Anfragen, dass eine Lösung für diesen Pain dringend benötigt wurde und das bestätigt uns natürlich in unserem Tun. Finanziert haben wir uns bisher durch eigenes Kapital oder Gewinn von Pitches. Ab Mitte 2019 planen wir mit dem EXIST-Stipendium und den ersten Verträgen mit den Kunden, welche jetzt bereits Testphasen durchlaufen.

Wer ist die Zielgruppe von Ubiety?

Da wir langfristig für alle No-Shows über alle Branchen hinweg DIE Lösung sein wollen, sind natürlich alle Firmen, Verbände oder auch Personen potenzielle Zielgruppe, die sich mit der Unverbindlichkeit von Anmeldungen herumschlagen. Dabei ist das sowohl für die Luftfahrt, die Gastronomie, dem Gesundheitswesen oder eben der Eventbranche vorstellbar. Kurzfristig fokussieren wir uns allerdings auf Veranstaltungen und dort explizit den Markt der kostenlosen Events, da dort erfahrungsgemäß eine noch höhere No-Show-Rate aus nachvollziehbaren Gründen existiert.

Wie funktioniert Ubiety? Wo liegen die Vorteile?

Das erste Produkt was wir anbieten ist der sogenannte Garantiebetrag. Eine Art Pfand, bei welchem jeder der sich für das Event anmelden möchte seine Zahlungsdaten hinterlegt, die aber nur fällig werden, wenn der Angemeldete sich nicht abmeldet und nicht erscheint. Dadurch bleibt das Event natürlich kostenlos, jeder Angemeldete kann sich einfach abmelden, wenn es zeitlich nicht passt und insgesamt kann man feststellen, dass anschließend die Teilnehmer mit höherem Interesse am Thema und Netzwerken die Veranstaltung wertvoller machen. Für den Veranstalter liegen die Vorteile auf der Hand: er wahrt sein Image gegenüber Teilnehmer und Sponsor, der Raum ist nicht mehr halb leer und er verschwendet keine Ressourcen mehr (z.B. Essen und Personal).

Wie ist das Feedback?

Das Feedback bisher ist sehr positiv für uns. Jeder Veranstalter mit dem wir gesprochen haben, will am besten sofort mit uns loslegen und auch die potenziellen Teilnehmer können sich vorstellen Ihre Zahlungsdaten zu hinterlegen, solange natürlich oben beschriebene Sicherheiten und Vorteile vorhanden sind.

Ubiety, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir verfolgen den Plan den gesunden Mix aus organischem Wachstum mit anschließender Automatisierung und Internationalisierung zu erreichen. Klar ist aber auch, dass ein Investor für ein hohes Maß an Wachstum aus den folgenden Gründen sehr wahrscheinlich ist. Wir wollen in den nächsten fünf Jahren sowohl in den verschiedenen genannten Branchen als die Marke gegen No-Shows bekannt, als auch den Eintritt in die großen Märkt in Europa, den USA und voraussichtlich auch Asien durchführen. Außerdem werden wir weitere „intelligente“ Produkte anbieten: eine Nachbesetzungsempfehlung bei einer hohen No-Show-Wahrscheinlichkeit oder ein gamifizierter Garantiebetrag sind bereits eingeplant. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Sprecht mit euren Kunden und hört Ihnen zu! Es mag nicht immer schön zu hören sein, dass man evtl. auf das falsche Pferd gesetzt hat, aber nur Eure Kunden entscheiden über Euren Erfolg oder Misserfolg. Niemand sonst.
  2. Sucht euch ein gutes Team und lernt voneinander. Meistens liegt die Kraft oder die Fähigkeit in Euch oder Euren Teamkollegen. Gemeinsam könnt ihr die größten Hindernisse überwinden!
  3. Tauscht euch mit anderen Gründern aus! Andere Start-Ups hatten oder haben die gleichen Probleme und können Euch Tipps geben. Außerdem bekommt man so richtig gute Inspirationen für neue Ansätze oder Ideen, welche Euch maßgeblich nach vorne bringen. So konnten wir bereits in kurzer Zeit Probleme auf neue Arten lösen, auf welche wir selbst nicht gekommen wären.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Till für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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