Viel Geduld mitbringen !

TROY Wärmflasche Wellness für zuhause – Sicherheit in der Pflege

Stellen Sie sich und das Startup Wärmflascheninnovation doch kurz vor!
Mein Name ist Benjamin Ohmer, ich habe an der Universität Karlsruhe (TH) und der Technischen Universität München (TUM) Maschinenbau studiert. Danach habe ich mich entschlossen, Patentanwalt zu werden. 2014 gründete ich mit meinem Geschäftspartner Volker Junior die WFI Wärmflascheninnovation UG. Wir sind ein kleines Unternehmen, das mittlerweile zwei Festangestellte, zwei Teilzeitangestellte und zwei Freiberufler, die uns in ihrem Expertengebiet unter die Arme greifen, beschäftigt.

Wie ist die Idee zu TROY ° entstanden?
Auf die Idee bin ich (Benjamin Ohmer) gekommen, als eine Freundin von mir sich durch ihre herkömmliche Wärmflasche eine Verbrennung am Bauch zuzog. Sie ist damals auf ihrer Wärmflasche eingeschlafen. Um so etwas künftig zu verhindern, habe ich nach einer Lösung für dieses Problem gesucht und dieses in der Kombination eines Handwärmers, einem Latentwärmespeicher, und einer klassischen Wärmflasche gefunden.

Welche Vision steckt hinter TROY °?
Benjamin Ohmer: Wellness für zuhause – Sicherheit in der Pflege
Eine Vision hinter TROY° ist natürlich, dass Menschen überall von der entspannenden Wärme profitieren, die bei TROY° mehr als 2x so lange anhält wie bei herkömmlichen Wärmflaschen. Noch dazu ist die Wärmflasche anfangs nicht zu heiß. Wir wollen aber auch, dass in Krankenhäusern und Pflegeheimen wieder verstärkt Wärmflaschen eingesetzt werden können.

Zudem haben wir aufgrund unserer starken und vielfältigen Schutzrechte auch das Ziel einer breiten und nachhaltigen Internationalisierung.

Was ist das Besondere an den Wärmflaschen?
Benjamin Ohmer: Das Besondere an unserer Wärmflasche ist, dass sie mehr als zweimal so lange warmhält wie herkömmliche Wärmflaschen. Grund dafür ist das innovative TROY°-Pad, das wir in die Wärmflasche integriert haben. Das im TROY°-Pad befindliche, natürliche Salz schmilzt bei ca. 58°C. Es befindet sich in seiner Ausgangssituation in festem Zustand. Beim Befüllen der Wärmflasche mit heißem Wasser nimmt das Pad die Wärmeenergie auf und das Salz schmilzt.

Dadurch ist die Oberflächentemperatur von TROY° gleich zu Beginn geringer als bei Wärmflaschen ohne integriertes Pad.

Sinkt die Wassertemperatur ab und fällt unter 58°C, verfestigt sich das Salz im TROY°-Pad wieder und gibt die gespeicherte Energie an das Wasser zurück. Dadurch hält TROY° mehr als zweimal so lange warm. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Oberflächentemperatur dank des TROY°-Pads niedriger liegt als bei gewöhnlichen Wärmflaschen bei gleicher Befüllung, wodurch auch eine Reduzierung einer Verbrennungsgefahr erzielt wird.

Wie ist das Feedback?
Benjamin Ohmer: Das Feedback zu unserer TROY °- Wärmflasche ist durchweg sehr positiv. Einige sind am Anfang etwas erstaunt, dass das „superheiss“-Gefühl nicht da ist. Die Erfahrung wie lange sie dann warm bleibt begeistert alle.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Wir finden unser Produkt cool und innovativ. Und es ist ein Thema, das für alle spannend ist und zwar sowohl das Produkt als auch die Geschichte – also ideal für diese Show. DHDL bietet zwei große Chancen: Zum einen, dass man einen Investor von den eigenen Erfindungen und Ideen begeistern kann, zum anderen, dass man einem breiten Publikum die Produkte vorstellen kann.

Beides kann für eine Unternehmensentwicklung sehr wertvoll sein.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?
Benjamin Ohmer: Viel Vorbereitungszeit hatten wir ehrlich gesagt nicht. Wir haben drei Tage vor unserem Pitch erfahren, dass wir zum Casting eingeladen wurden. Da wir TROY ° aber schon auf vielen Messen vorgestellt haben, fiel uns das Gespräch mit den Löwen nicht schwer. Ich denke, viel Vorbereitung bedarf es eh nicht, wenn man ehrlich hinter seinem Produkt steht.

Die wahre Begeisterung macht ihren Job dann (fast) von alleine.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Das ist für uns unheimlich motivierend, aber auch überwältigend. Man ist nicht einfach „in der Sendung dabei“, darauf folgt ein Haufen Arbeit. Von der Show versprechen wir uns, viel Bekanntheit zu erlangen. Alle, die TROY ° bisher kennen, sind sehr überzeugt von der Wärmflasche und dem Sicherheitsverschluss. Leider kennen uns bisher nur zu wenige.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf TROY aufmerksam werden?
Benjamin Ohmer: Dieser Schritt ist enorm wichtig, um mit dem Unternehmen voran zu kommen. Vor „ Die Höhle der Löwen“  haben wir uns um die Firma eher in den Abendstunden gekümmert. Mehr Bekanntheit bedeutet natürlich mehr Arbeit.

Aus unserem „Hobby“ wird nun eine richtige Firma, wir entwickeln uns weiter.

Ziel der Sendung Die Höhle der Löwen ist es, dass ein Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Wir sind dankbar für die Chance, bei Die Höhle der Löwen teilnehmen zu dürfen, und freuen uns über jeden Löwen, der an uns glaubt und mit uns zusammenarbeiten möchte.

TROY°, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Benjamin Ohmer: Wir möchten TROY° zum Standard für Wärmflaschen in privaten Haushalten machen und dafür sorgen, dass durch die Kombination aus der TROY° Wärmlasche und dem Sicherheitsverschluss die Wärmflasche wieder breiten Einzug in der Pflege und in Krankenhäusern hält. Und das in Deutschland und Europa.Das ist schwer zu sagen. Wir denken erstmal einen Schritt nach vorn, und das ist das Jahr nach der Show. Jetzt schauen wir erstmal, wie unsere TROY°-Wärmflasche in Deutschland, Österreich und der Schweiz ankommt.

Expandieren wäre natürlich toll. Abwarten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wir hatten bisher die glückliche Situation, dass wir uns anfangs selbst finanzieren konnten und daher sehr viele Freiheiten hatten. Dies hat uns die Chance gegeben, sehr bedacht zu agieren und so Schritt für Schritt herauszufinden, wie die einzelnen Branchen, in denen Wärmflaschen vertrieben werden, funktionieren. Nun sind wir für weitere Wachstums- schritte bereit und dafür, mit Investoren zusammenzuarbeiten. Schnelligkeit am Markt kann hilfreich sein, aber Unwissenheit kann viel kaputt machen. Daher raten wir allen innovativen Gründern, möglichst viel rauszugehen, um den Markt genau kennen zu lernen, d.h. mit den privaten und institutionellen Nutzern, Einzel- und Großhändlern, sprechen. Und außerdem: viel Geduld mitbringen und immer an sich selbst glauben, denn nur dann tun es auch die anderen.

Bild © MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Weitere Informationen finden Sie hier

Sehen Sie TROY am 20. November in #DHDL

Wir bedanken uns bei Benjamin Ohmer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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