treats gesund snacken

treats: Food Tech StartUp aus Wien

Stellt euch und treats bitte kurz vor!
Hi, wir sind Camilla, Alexander und Ines von treats, einem Food-Tech Start-Up aus Wien.

Was steckt hinter treats?
Treats hat es sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zu guten Snacks zu erleichtern. Essen ist nicht nur ein notwendiges Übel, es soll vor allem gut schmecken, Spaß machen und außerdem nahrhaft sein.

Wie habt Ihr euch als Gründer Team gefunden?
Camilla und ich haben gemeinsam Masterarbeit bzw Dissertation geschrieben und dabei den Entschluss gefasst, treats zu gründen. Alexander fungierte mehr oder weniger von Anfang an als Diskussionspartner/ Berater und konnte danach nicht mehr davon ablassen auch mit zu gründen.

Wie lange habt Ihr von der Idee bis zum Launch gebraucht?
Die Idee ,die schlussendlich umgesetzt wurde, stand Anfang 2015 fest. Der Launch des ersten Pilotkunden und des Webshops war im September 2015.

Wie habt Ihr euch finanziert?
Bis dato sind wir noch eigenfinanziert. Wir haben aber Preisgelder bei Wettbewerben gewinnen können (was sofort in treats. reinvestiert wurde) sowie ein nur zum Teil rückzahlbares Darlehen von Inits bei der Aufnahme in Ihr Start-Up-Förderprogramm erhalten.

Wie sieht der durchschnittliche Kunde aus?
Unsere derzeitigen B2C-Kunden sind Lifestyle-affin, gesundheits- und ernährungsbewusst und gönnen sich auch gerne etwas. Sehr viele essen unsere Produkte unterwegs bzw. im Büro, gegen eine Heißhungerattacke oder als Energieschub am Vor- bzw Nachmittag, wenn die Zeit knapp ist bzw man nebenbei etwas erledigen muss. Unsere B2B-Kunden sind breit gefächert. Grundsätzlich wollen sie Ihren Mitarbeitern etwas Besonderes bieten und Ihre Kunden verwöhnen. Dabei sind Beratungs- und Pharmaunternehmen, die Ihre Projektteams und Meetings mit Snackboxen versorgen, IT-Unternehmen & Nachrichtenredaktionen, die je nach Größe unseren „Point of Snacks“ oder unsere „business.box“ im Büro stehen haben bis hin zu Werbeagenturen und kleineren Kanzleien, die die kleinsten Snackboxen auf sich individualisieren und als Mitarbeiter- und Kundengeschenke einsetzen.

Aus welchen Ländern kommen die Kunden zu euch?
Derzeit hauptsächlich aus Österreich. Wir haben den Versand nach Deutschland gerade geöffnet und haben gerade ein kleines Pilotprojekt mit einem sehr namhaften Beratungsunternehmen in Deutschland gestartet.

Welches war für euch die größte Herausforderung beim Gründen?
Die größte Herausforderung ist sicher die Wandlung eines Interessierten in einen Kunden. Von 0 weg eine Community aufzubauen und seine Marke bzw. sein Produkt bekannt zu machen und Reichweite zu generieren ist noch OK. Diese dann in Verkäufe umzuwandeln, ist das schwierigste.

Wie funktioniert das mit den treats Boxen?
Unsere treats.boxen S gibt es in 5 verschiedenen Sorten (Organic, Paleo, Protein, Schoko und Vegan), die jeweils 5 Snacks enthalten. Sprich 5 Snacks für 5 Arbeitstage. Die Box kann einzeln oder im Abo bestellt werden. Sie ist so konzipiert, dass sie im Briefkasten zugestellt wird. Somit hat man zu Wochenanfang immer seinen Wochenvorrat an Snacks beisammen. Für Vielsnacker und Familien haben wir die treats.box M mit 15 Produkten, die sogar selbst befüllt werden kann.
Speziell für Unternehmen gibt es meeting.boxen (ca 15 Snacks), voller Brainfood und unsere business.box mit 100 Snacks für kleiner Betriebe und größere Abteilungen.
Unser Flagschiff ist unser „Point of Snacks“ für Betriebe über 150 Mitarbeiter. Ein verschlossenes oder offenes Regal, das den Mitarbeitern mit Hilfe einer App und unserer Datenbank hilft, den richtigen Snack auszusuchen.

Wie schwer war es für euch Lieferanten für eure Produkte zu finden?
Anfangs war es nicht so leicht, da es gerade am österreichischen Markt sehr wenige Produkte, welche unseren Kriterien entsprachen, gab. Mittlerweile haben wir ein sehr hochwertiges Sortiment an Produkten und es wird stetig mehr.

Wie könnt Ihr sicherstellen, dass eure Snacks zu 100% natürlich sind?
Camilla hat Agrar- und Ernährungswirtschaft studiert und nimmt als Erste die potenziellen Produkte unter die Lupe. D.h. die Inhaltsstoffe und Nährwerte werden geprüft und wenn sie diese bestehen, werden sie noch von unserer promovierten Ernährungsberaterin Katharina, die gemeinsam mit Stephie auf unserem Blog sehr interessante Beiträge dazu schreibt, abgesegnet. Zu guter Letzt müssen sie natürlich getestet werden. Nachdem wir alle offiziell CTO („Chief Tasting Officers“) sind, haben bei uns alle das Privileg zu kosten und seine Meinung zu teilen.

Habt Ihr weitere Produkte in der Pipeline?
Unser Produktsortiment wurde gerade erweitert. Im Webshop von www.treats.io findet Ihr verschiedenste Boxen für Private und Firmenkunden.

Wo seht Ihr euch und treats in den nächsten 5 Jahren?
Treats soll den modernen, bewussten Lifestyle verkörpern. Unsere Kunden sollen sich mit treats identifizieren. Wir wollen uns auf dem Markt behaupten und als kompetenter, zuverlässiger Partner nach außen stehen.

Welche Tipps habt Ihr für angehende Gründer?
Prioritäten setzen. Sorgfältig und zuverlässig arbeiten. Fixkosten niedrig halten. Nicht unterkriegen lassen, wenn einmal etwas schief läuft.

Wir bedanken uns bei Ines für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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